Yeah!

Wo zum Teufel ist die Zeit, wenn man sie braucht? Die Wochen könnten meinetwegen im Moment gerne 8 Werktage haben (und dafür vier Tage Wochenende) und der einzelne Tag auch gerne mehr Stunden. Was habe ich mir bloß alles aufgehalst? Es reicht ja nicht, dass ich studiere und an mindestens zwei, ab Mitte des Monats mindestens drei Tagen pro Woche in der FH bin, dass ich daneben auch noch an zwei vollen Tagen arbeite und zufälig ganz nebenbei den Rest der Zeit versuche auf meine Familie und meine eigenen Bedürfnisse aufzuteilen. Ne, das ist nicht schon Stress genug. *lach*

Aber was solls, es geht mir gut damit, ich fühle mich wohl, ich bin total motiviert und felsenfest davon überzeugt, dass ich alles schaffen kann, was ich will. Und woher das auf einmal kommt? Na, ich habe die furchtbare Klausur, vor der ich jahrelang Panik hatte, im ersten Rutsch bestanden. Mit sage und schreibe drei Wochen Lernaufwand, ohne je wirklich in der Vorlesung gewesen zu sein. Dank eines gemeinen Blackouts ist es keine besonders gute Note geworden – aber hey, ich gehöre damit zu den sehr wenigen Studenten, die diese Klausur überhaupt im ersten Anlauf packt! Und ich bin mächtig stolz auf mich, jawohl! :D

So, und nun gehen wir schonmal unsere Wahlunterlagen für die Briefwahl holen, falls wir am 13.Mai nicht zu Hause sind, und genießen das schöne Wetter und die Wärme. Heute können mich nicht mal mehr doofe Nachbarn ärgern. Sollen die halt spießig und doof sein. :D

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Eltern-Kind-Blogparade – das Finale

Es ist so weit, die letzte Aufgabe geht Morgen zu Ende. Kurz vor knapp (wie immer) kommt mein Beitrag dazu. Dieses Mal gibt es eigentlich gar keine Vorgaben, nur drei Stichworte zu denen man sich etwas einfallen lassen soll.

Rätsel – Regeln – Rituale

Das Rätsel wollen wir mal auslassen, denn außer, dass mein Sohn mir manchmal echt ein Rätsel ist, fällt mir gerade nichts ein. Oder? Halt, doch, ein kleines Erlebnis von letzter Woche gab es da noch.
Wir hatten letzte Woche das Elterngespräch mit der Psychologin, die bei unserem Junior die Tests gemacht hat. Sie fing damit an uns Fragen zu stellen zu unserem Leben, der Schwangerschaft, der Geburt, der ersten Zeit nach der Geburt, wie Junior sich entwickelt hat, wann er welche Meilensteine erreicht hat. Und als ich ihr erzählte, wann er Buchstaben erkennen konnte, wann er das Alphabeth auswendig und nicht nur Automarken sondern auch Modelle kannte, wann er anfing zu lesen, wann er bis 100 und darüber hinaus zählen konnte, schaute sie mich schon verwundert an. Und fragte dann, ob ich denn nie daran gedacht hätte, ob mein Kind möglicherweise hochbegabt sein könne. Nein, habe ich nie und fange erst jetzt damit an. Ich bin immer davon ausgegangen, dass alle Kinder das könnten, wenn man es ihnen erklärt oder zeigt.

Was das nun mit einem Rätsel zu tun hat? Nunja, ehrlich gesagt ist es mir, seit diesem Gespräch ein Rätsel, wie mir das alles so selbstverständlich vorkommen konnte. Es ist eindeutig nicht normal, wenn ein Zweijähriger nur deshalb durch die Untersuchung beim Kinderarzt kommt, weil man 26 Buchtsaben, die er lesen kann zu seinem Wortschatz zählt. Und es ist nicht normal, dass ein dreijähriger, nachdem man ihm kurz das Zahlensystem erklärt, innerhalb weniger Minuten lernt bis 100 zu zählen. Es ist nicht normal, dass ein 2,5-jähriger das ABC auswendig kennt, weil er das Lied immer mal wieder hört und einem direkt sagt, welcher Buchstabe auf einen beliebigen genannten folgt. Es ist nicht normal, dass ein dreijähriger schon weit mehr als die drei Grundfarben (er)kennt, es ist auch nicht normal, dass ein 2,5jähriger nicht nur einen Opel von einem VW unterscheiden kann, sondern auf der Autobahn die vorbeirasenden Autos mit Modell benennt. Es ist nicht normal, dass ein vierjähriger plötzlich versteht wie man Buchstaben zusammen setzt und es ist auch nicht normal, dass er kurz bevor er fünf wird sein erstes (kurzes) Buch liest. Wie konnte ich das alles als normal ansehen??
(Sorry, dass ich schon wieder auf dieses Thema komme, aber es beschäftigt mich unheimlich stark, weil gerade diesen Herbst für uns die Schulwahl ansteht und ich große Sorgen habe, die falsche Wahl zu treffen. Auch das ist ein Rätsel für mich…)

Nun aber direkt mal zum nächsten R-Wort. Die Regeln.
Jetzt wollte ich gerade schreiben, dass es bei uns ein paar Regeln gibt, aber ich möchte das gar nicht so nennen. Es sind eher Selbstverständlichkeiten (nicht lügen, nicht mit Essen spielen, draußen stehen bleiben, wenn wir es sagen, höflich zu anderen Menschen sein, Bitte und Danke sagen, …), die wir vorleben anstatt sie in Form von Regeln durchzusetzen. Wir sind recht strenge Eltern (finde ich) und unser Sohn weiß (meistens), dass es Konsequenzen gibt, wenn er gegen die „Regeln“ verstößt. Läuft er an einer Straße einfach weiter, wenn wir sagen, dass er stehen bleiben soll, kommt er beispielsweise an die Hand. Leider fällt uns oft nichts besseres ein, als ihm das Fernsehen zu „verbieten“, wenn er irgendwas zum wiederholten Male macht, was er nicht machen sollte. Das ist auch eine recht bescheuerte Strafe, da wir sowieso nur sehr wenig fern sehen.

Okay, das letzte R, wie Rituale. Davon haben wir schon immer welche und es kommen manchmal welche dazu während andere wieder verschwinden. Als Junior ein Baby war gehörte zum abendlichen Ritual neben dem Stillen eindeutig ein kleines Repertoire von Schlafliedern, die er irgendwann in einer ganz bestimmten Reihenfolge eingefordert hat. Als er etwa zwei war und nicht mehr gestillt wurde, gehörte zum Ritual das Vorlesen einer Geschichte. Das hat auch sehr lange angehalten und die einzige Änderung war mit etwa dreieinhalb, dass das Singen weg fiel, weil er dann abends alleine einschlafen konnte. Vor ein paar Wochen dann verschwand auch die abendliche Geschichte und wurde durch abendliches Spielen ersetzt.
Aber eins bleibt jeden Abend gleich. Jeden Abend steht Junior auf dem Sofa und sagt „Paaaapaaaaa, ich kann gaaaaaar nicht mehr gehen…“ und Papa trägt ihn auf dem Rücken ins Bett. Dort startet er eine CD und macht ein kleines Licht an. Junior bekommt eine kleine Flasche mit Wasser, die er jeden Abend auf die andere Seite vom Bett stellt. Und wehe er vergisst das, dann sucht er nachts verzweifelt nach seinem Trinken. :D

Aber auch so haben wir tagsüber einige Rituale, zum Beispiel wenn wir Lotti Karotti spielen. Dann sagen Papa und Junior immer zum anderen „Du hast gegen mich keine Chance“ und lachen sich schlapp. Beim Waschen kitzelt Papa Junior immer an der gleichen Stelle. Und morgens, nach dem Aufstehen, setzt Junior sich erst Mal an seinen Schreibtisch, hört eine CD und frühstückt eine kleingeschnittene Banane mit einer Gabel. (Jaja, so verrückt sind wir dann doch, dass wir sowas mitmachen *g*)

Ich habe als Kind selber die Rituale geliebt (mein Papa hat mich auch jeden Abend ins Bett getragen und das sogar unverschämt lange und ich habe auch jeden Abend ein Hörspiel gehört) und gebe das sehr, sehr gerne an meinen Sohn weiter. Es gibt einem das Gefühl von Geborgenheit und Verbundenheit, weil es die Rituale eben nur zu Hause gibt. Und das ist so viel wert für eine kleine Kinderseele.

Wer diese Woche die unzähligen Sponsoren sehen möchte, begebe sich auf Kerstins Seite und scrolle ein wenig nach unten. Dort sind alle ausführlich aufgelistet. :)

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Fünf!

Herzlichen Glückwunsch zu Deinem fünften Geburtstag, mein Engel! Ich wünsche Dir einen wunderschönen Tag mit tollen Geschenken (unsere haben Dir ja schon supergut gefallen), viele liebe Menschen, die an Dich denken und dass Du heute einfach mal den ganzen Tag glücklich bist.

Vor fünf Jahren hat unser gemeinsames Leben begonnen. Vor fünf Jahren war auch Osterdienstag, genau wie heute. Und das Wetter war auch genau das gleiche wie heute. (Mal sehen ob heute Nachmittag gegen 15 Uhr auch kurz die Sonne durch die Wolken blickt.) Es ist unglaublich wie groß Du nun schon bist und was für ein großartiger kleiner (großer) Mensch Du geworden bist.

Happy Birthday! Ich liebe Dich!

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Er liest …

Und ich sitze sprachlos und grinsend daneben… Als ich das letzte Mal sagte, dass mein Vierjähriger lesen kann, meinte ich einzelne Wörter und teilweise kurze, einfache Sätze. Gerade eben hat er einige Absätze aus „Das tollste Pony der Welt“ gelesen – in einem Tempo und einer Sicherheit wie Zweitklässler. So haben wir ihm das nicht beigebracht. Wir haben ihm nur gesagt wie man die Buchstabenkombinationen ausspricht, den Rest hat er im Alleingang gelernt. Es ist unglaublich!

Er hat noch über ein Jahr Kindergarten vor sich, er wird doch erst 5, wie soll das bloß werden, wenn er nächstes Jahr eingeschult wird?? Ich bin wirklich über alle Maßen stolz auf ihn, aber es bereitet mir auch einige Sorgen, ob er sich nicht doch in der Schule langweilen wird… Och man… Vielleicht hätten wir doch über eine frühere Einschulung nachdenken sollen? Aber das woll(t)en wir im eigentlich nicht „antun“.

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EKBP – Aufgabe 12

Aufgabe 12 steht an, dieses Mal pünktlich. :) Thema ist heute ein „Familien-ABC

Das Familien ABC
Beispiel:
A wie Anfängerbaby: unser Kind war schon als Baby ein ruhiger Zeitgenosse. Nur selten hat unser Mädchen geweint, Mathilda war ein sehr zufriedenes Kind. B wie Brustsympathisant: Leo war ein Kind, das am liebsten 18 Stunden am Tag gestillt werden wollte. So kam es dass wir… usw. Ich denke, ihr versteht die Aufgabe. Ich stelle mir vor, dass ihr mind. 26 Sätze schreibt (A-Z) und gerne zu jedem Buchstaben auch konkreter werdet (A wie Anfängerbaby, B wie Brustsympathisant etc. gelten nicht, ihr antwortet bitte in ganzen Sätzen). Besonders Rätselfreudige dürfen ihr Glück in Alliterationen versuchen: “Max machte montags meist Mittagsschlaf mit Mütze – Mensch, Mama musste Max manchmal mit multiplen Mixergeräuschen muntermachen”. Bedingung ist natürlich, dass jeder euer Einfälle mit euch als Eltern oder euren Kindern zu tun hat.

Anfängerbaby? Nö, nicht unserer. Die erste Zeit mit unserem Sohn war anstrengend (ha, nochmal ein A), bis er laufen konnte, durfte man ihn nie alleine lassen.

B
lond – obwohl Papa schwarze Haare und braune Augen hat ist Junior, genau wie ich, blond und blauäugig.

C
haos – so nennt man den Herrscher bei uns zu Hause, seit Junior hier eingezogen ist. Aber mit drei Personen und zwei Katzen auf 60m² hat man kaum eine andere Wahl.

Durchschlafen – das hat unser Sohn mit etwa 14 Monaten halbwegs geschafft.

E
rstgeborener. Junior ist unser erstes und bislang einziges Kind.

Fordern und fördern – momentan ein wichtiges Thema bei uns.

Geschenke – die wird es hier bald geben, denn in einer guten Woche wird mein Baby schon fünf Jahre alt.

Heimat – ist dort, wo die Familie zu Hause ist. :) Also genau hier.

Inspirationgenau das ist mein Sohn für mich. Wenn ich sonst an meiner Kreativität zweifele, die ich früher hatte, erweckt er sie mit seinen Wünschen wieder zum Leben. Der Geburtstag wird themenbezogen und ich habe unzählige Ideen für Deko und Spiele, Kuchen und Getränke.

JungeJunior ist ganz eindeutig einer. Lieblingsspielzeug: Autos – Lieblingstiere: Dinos. :D

Katzen – davon haben wir zwei, aber die Theorie, dass Kinder, die mit Katzen aufwachsen vorsichtiger mit Tieren umgehen stimmt nicht. Zumindest nicht hier. :D

Liebe – die größte, die bedingungsloseste Liebe, ist die zum eigenen Kind. Wirklich. :)

Mama – nicht sehr einfallsreich, aber ich bin halt Mama und extrem stolz darauf.

Nordsee – dort verbringen wir eigentlich jedes Jahr unseren Sommerurlaub. Dieses Jahr wird es wohl leider ausfallen…

Opa und Oma  – Opa gibt es leider nicht mehr, aber als es ihn noch gab, waren er und Junior absolut unzertrennlich. Manchmal hatte ich das Gefühl, dass mein Papa meinen Sohn noch mehr liebt als mich. Aber er hat ihn wohl nur deswegen so sehr geliebt, weil er mich so geliebt hat. Und Oma ist heute noch Juniors Heiligtum. :)

Papa – ich bin so froh, dass wir ihn haben. Was wäre nur ein Junior ohne Papa? (Und eine Mama ohne Papa??)

Quark – mag mein Sohn nicht, dafür aber Joghurt.

Rad fahren – ist Juniors liebste Beschäftigung draußen. Und sobald es endlich wieder wärmer wird, werden wir auch wieder ausgedehnte Fahrradtouren unternehmen.

Schule – nächstes Jahr ist es auch hier soweit und im Herbst sind die Anmeldungen. Und bis dahin müssen wir überlegen, auf welche Schule Junior gehen soll und welche überhaupt für ihn geeignet ist.

T
yrannosaurus Rex – ist Juniors Lieblingsdinosaurier. Neben dem Allosaurus, dem Giganotosaurus, dem Velociraptor, dem …. uff…

Unglaublich – das finde ich es bis heute, wenn ich meinen Sohn ansehe. Ein kleiner perfekter Mensch, der in meinem Bauch heran wuchs und jetzt immer größer und immer perfekter wird.

Verwöhnt – wird unser Sohn vermutlich eher nicht. Wir sind doch recht strenge Eltern, zumindest im Vergleich zu vielen anderen.

Wasser – Schwimmen, Baden, Plantschen – der kleine Prinz ist eine totale Wasserratte und damit ganz die Mama. *g*

X – gemein, mir fällt zum X nichts ein. (Niemand hier spielt Xylophon.)

Y – und auch zum Y will mir kein Wort in den Sinn kommen, welches mit uns zu tun hat. (Wir haben keine Yacht, noch nie einen Yeti gesehen und auch ein Yak kennen wir nur aus Büchern.)

Zoo – dort möchte mein Sohn unbedingt mal wieder hin. Und wenn das Wetter Ostern nicht allzu schlecht wird, wird ihm dieser Wunsch erfüllt. :)

 

Last but not least wollen die Sponsoren noch ihre Erwähnung finden:

Couponsearch – hier werden Seiten mit Rabattcoupons und -codes auflgelistet
Vorteilscout – auch hier gibt es Gutscheine in Form von Codes oder Links
Babystrauss – dort gibt es „Blumensträuße“ aus Bio-Babykleidung.
tagesgeldzinsen.co – ein Vergleichsportal für Tagesgeldkonten

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EKBP – Aufgabe 11

Thema der Aufgabe bei der Testmama: „Kommt Kind, kommt Hausrat

Ich habe mir für diese Woche 3 Aufgaben ausgedacht:
1.
Ihr lauft durch euer Haus bzw. eure Wohnung und findet drei Ecken / Orte / Plätze / Gegenstände, an denen man sofort erkennt, dass bei euch Kinder leben (das Kinderzimmer gilt nicht!). Wer mag, der zeigt Fotos, ich freue mich darüber!
2. Ihr nennt drei Gründe, woran Fremde, wenn sie sich mit euch unterhalten oder euch nur sehen, erkennen können, dass ihr Eltern seid.
3. Ihr schießt ein Foto von einem Gegenstand, den ihr seit der Geburt eurer Kinder nicht mehr benötigt oder benutzt habt (wer keine Fotos machen will oder nicht mehr machen kann, kann auch nur darüber schreiben).

Okay, Punkt 1 ist recht einfach. :D Natürlich sieht man es deutlich daran, dass wir kein Arbeits- sondern ein Kinderzimmer haben, außerdem gibt es im Flur neben der Garderobe dazu passende Haken auf Kinderhöhe mit aufgehangenen Kinderjacken und in der Küche steht ein Triptrap am Esstisch.
Aber ehrlich gesagt gibt es deutlich mehr als drei Ecken, an denen man sieht, dass wir hier zu dritt leben. Spielzeug im Wohnzimmer, Osterdeko für Kinderaugen, bunte Fensterbilder im Kinderzimmer, die man sogar von außen erkennt obwohl wir im Dachgeschoss wohnen, Kindergeschirr auf dem Tisch, überall liegen Kinderbücher herum, auf dem Wohnzimmerschrank steht der tiptoi-Globus, im Türrahmen vom Wohnzimmer hängt eine Schaukel, ……. ich könnte noch etliche weitere Dinge aufzählen.

Der zweite Punkt ist schon deutlich schwieriger, denn ich weiß gar nicht, ob Fremde erkennen, dass wir ein Kind haben. Außer natürlich es ist dabei. ;) Ich bin nach wie vor ein ganz normaler Mensch, für viele wirke ich viel zu jung um überhaupt schon Mutter zu sein, erst Recht meine Kommilitonen kommen natürlich nicht auf die Idee. Dass ich Ü30 bin sieht man mir auch eher weniger an. Im Gespräch mit Fremden kommt es vor, dass ich meinen Sohn erwähne, wenn sich die Gelegenheit ergibt. Das ist schließlich nichts, was man geheim halten müsse, ganz im Gegenteil bin ich sehr stolz darauf.

Kommen wir zum dritten Punkt, dem nicht mehr genutzten Gegenstand. Tja, wenn ich das wüsste, welchen ich in den letzten fünf Jahren nicht mehr benutzt bzw. benötigt habe. Meine Gitarre steht seit der Zeit in der der Bauch im Weg war, in einer Ecke und wird kaum noch angerührt (ich spiele auch ganz und gar nicht gut). Und meine Malutensilien verstauben im Schrank. Zuerst wollte ich in unserer kleinen Wohnung nicht, dass mein Baby die Dämpfe der Farbe abbekommt, dann, als er etwas größer war und laufen konnte, hatte ich Sorge, dass er in die Farben greift und mittlerweile habe ich einfach keine Lust mehr darauf.
Ansonsten gibt es aber nichts, was ich nicht mehr brauchen oder benutzen würde, nur weil ich Mama bin. Mittlerweile ist Junior aber auch schon so groß, dass ich eh (fast) alles machen kann und meine Hobbies nicht einschränken muss.

Diese Woche wird die Blogparade von den folgenden Firmen gesponsort:

Zauberhaftes Kinderzimmer – ha, die kenn ich doch. :) Eine ganz tolle Seite mit ganz tollen Sachen!! Die Türschilder sind wunderschön und ich schleiche schon ewig um die vielen tollen Dinge herum.
Parfumi – eine Seite auf der man Preise vergleichen kann. Wofür? Natürlich für Parfum. :D
dreirad.org – hier bekommt man Dreiräder und andere Fahrzeuge
SaveMyPocket.de – dort findet man verschiedene Gutscheine und Rabattcodes, unter anderem den Rabattcode für Vertbaudet.

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EKBP – Aufgabe 10

Wie kinderfreundlich ist unser Land? Das wollte Testmama in Aufgabe 10 wissen.

Wie steht es um die Kinderfreundlichkeit in eurem Land? Wie gut ist eure Betreuungssituation? Wie verhält es sich mit staatlichen Leistungen rund ums Kind (Kindergeld, Elterngeld etc.), sind diese ausreichend, sollten die Leistungen höher sein, niedriger? Wie kinderfreundlich ist eure Stadt? Euer Dorf? Kommt ihr mit dem Kinderwagen in jedes Geschäft? Was haben wir anderen Ländern voraus, wo hinken wir hinterher? Was sind eure ganz persönlichen Erfahrungen zum Thema Kinderfreundlichkeit / Kinderfeindlichkeit? Brauchen wir kinderfreie Zonen? Kinderfreie Urlaube? Wo werden Kinder diskriminiert? Oder werden sie es gar nicht? Erzählt es mir!

Ich empfinde unser Land als nicht sehr kinderfreundlich. Zu oft gibt es Situationen in denen man deutlich zu spüren bekommt, dass man mit Kind im Weg ist, stört, alles verkompliziert. Da wäre der kleine Aldi, in dem es nur kleine Einkaufswagen ohne Kindersitz gibt. Oder der völlig genervte ältere Herr, der einen fragt, ob man keinen Spielplatz hätte, nur weil der kleine Sohn die Pfandflaschen in den Automaten schiebt (was er im Übrigen genau so schnell gemacht hat wie ich es auch tun würde). Die ekelhaften Hundehaufen auf sämtlichen Wiesen und sogar Gehwegen, dank derer man den Sohn ständig an der Hand oder im Auge behalten muss, wenn man sie nicht hinterher aus dem Profil der Schuhsohle kratzen will. (Ich HASSE das! Vielen Dank ihr !“(&/%!“ Hundhalter!) Oder das nette mexikanische Restaurant, welches zwar dank des Nichtrauchergesetzes einen Nichtraucherbereich hat, der aber trotzdem nur zu erreichen ist, indem man den Raucherbereich mühsam durchquert.

Die staatlichen Bemühungen finde ich dagegen sehr lobenswert, da ich nach wie vor der Meinung bin, dass Kinder eine private Angelegenheit sind und der Staat damit nichts zu tun hat. Das Kindergeld ist großartig, das Elterngeld noch viel großartiger, die Tatsache, dass es in unserem Land kostenlose Bildung gibt und jeder, egal aus welcher sozialen Schicht er stammt, sogar studieren kann (und seit dem Wegfall der Studiengebühren in NRW sogar wieder ohne diese Geldsorgen). Über die Betreuungssituation in unserem Ort kann ich mich auch überhaupt nicht beschweren, denn wir haben für unsere knapp 8000 Einwohner 6 Kindergärten zur Verfügung und haben ohne große Probleme sofort einen Platz in unserem Wunschkindergarten bekommen. Wir mussten unseren Sohn nicht mal vorsichtshalber bei einem anderen Kindergarten anmelden und Wartelisten gibt es eigentlich auch nicht.

So, genug von mir zu diesem Thema, die Sponsoren wollen auch noch erwähnt werden. Für diese Aufgabe ware es: Online Backup InfoBaby plus FamilieNotJustPink und Working Kids

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EKBP – Aufgabe 8

Und auf zur nächsten, fehlenden, Aufgabe. Dieses Mal geht es bei der Testmama um das Thema „Kinder und Medien

Mir fallen zum Thema folgende Fragestellungen ein: Ist der Fernsehkonsum eurer Kinder reglementiert? Gibt es feste Zeiten, schaut ihr ausgewählte Sendungen? Schauen eure Kinder vielleicht auch Videos auf Youtube & Co? Ab welchem Alter durften die Kinder fernsehen oder sehen eure Kinder nicht fern? Braucht ein Grundschulkind ein Handy? Und auch einen eigenen PC? Nutzt ihr Lern-CDs oder Lern-DVDs für die Kinder? Wie habt ihr eure Kinder an den Medienkonsum herangeführt oder wie wollt ihr das später einmal lösen? Wie kennt ihr das aus eurer Kindheit? War euer Konsum reglementiert? Wie verhält es sich mit Schüler-VZ, Studi-VZ und Facebook bei euren Kindern? Nutzt ihr Dienste wie google safe search, um eure Kinder zu schützen oder könnt ihr andere Dienste empfehlen? Und nicht zuletzt die Frage: wie haltet ihr es mit Fotos und sonstigen persönlichen Details eurer Kinder im Internet? (hier sollte doch jedem etwas einfallen) Diese Woche gibt es wieder zwei Pflichtworte: in eurem Artikel benutzt ihr bitte die Wörter “Geburtstag” und “Schnuller”.

Ja, bei uns ist der Fernsehkonsum eindeutig reglementiert, allerdings nicht starr, sondern nach Gefühl. Es gibt Tage an denen unser Sohn gar nicht danach fragt, weil er so genug zu tun hat und so kommt es vor, dass unser knapp fünfjähriger auch mal eine oder zwei Wochen am Stück nicht vor der Flimmerkiste sitzt (vorausgesetzt, er ist nicht bei Oma, denn dort darf er immer fernsehen), aber genau so gut kommt es vor, dass er auch mal an einem Tag mehrere Sachen ansehen darf, allerdings nur bei richtig miesem Wetter, wenn er krank ist oder es uns total mies geht (sprich einer ist alleine mit ihm zu Hause und selbst krank). Es gibt auch keine tägliche Fernsehserie, die er gucken dürfte und das Sandmännchen kennt er nur aus einem Buch (was ja auch ein Medium ist, aber eines welches meiner Meinung nach nicht begrenzt werden darf).

Die Frage nach einem Computer stellt sich bei uns auch so langsam, da wir beide viel am PC arbeiten oder auch in der Freizeit damit viel machen (so wie jetzt gerade ;)). Junior hat vor kurzem einen eigenen Schreibtisch bekommen, nachdem unsere Nachbarn den ihrer Tochter nicht mehr brauchten, und seine erste Frage war, ob er denn jetzt auch einen Computer bekommt. Natürlich wird er den nicht bekommen, dafür ist er meiner Meinung nach noch viel zu klein. Dafür darf er aber seit kurzem mehr oder weniger häufig an meinem Notebook spielen. Wir haben von „Wieso? Weshalb? Warum?“ zwei Spiele installiert an denen er sehr viel Spaß hat und er benutzt auch mit Ausdauer das Mal- und das Schreibprogramm. Einen eigenen Computer bekommt er vielleicht zum 6. Geburtstag oder zur Einschulung. (Schnuller?? Jetzt aber mal ehrlich, was hat der denn mit Medien zu tun? :D)

Die Sponsoren der Aufgabe waren windeln.de, geschenke-bestellen24.de und gutegutscheine.de

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EKBP – Aufgabe 7

In dieser Aufgabe geht es bei Testmama um „Brot und Spiele“:

1. Brot: Babies und Kinder haben Hunger – sogar ziemlich viel davon. Was sind denn die Lieblingsgerichte eurer Kinder? Und wie kocht ihr? Was kocht ihr und womit? An die Babymamas: was war euer Lieblingsgericht? Erzählt mir alles, was euch zum Thema “Kinder und Essen” einfällt.
2. Spiele: Rasseln? Mullwindeln? Gesellschaftsspiele? Egoshooter? Was spielen eure Kinder und was ist ihr aktuelles Lieblingsspielzeug? Spielt ihr vielleicht auch gemeinsam Spiele? Die Pflichtworte der Woche lauten Rhabarber und Kinderspiel. Das sollte doch ein Kinderspiel sein, diese Wörter zu verwenden?

1. Brot: Seit unser Sohn bei uns mit isst, haben wir die Ernährung völlig umgestellt. Früher gab es öfter Fertiggerichte, Tütensuppen, und dergleichen, seit nun mehr als 4 Jahren hatten wir davon nichts mehr im Haus. Gekocht wird fast immer frisch, manchmal mit Tiefkühlprodukten, die aber immer naturbelassen sind. Gewürzt wird auch nur sehr wenig, denn gerade bei Gemüse und Kartoffeln ist es der eigene Geschmack, der das Essen so lecker und gut macht. Außerdem sind wir mittlerweile zu einem großen Teil auf Bio-Produkte umgestiegen, auch hier war in erster Linie der Geschmack entscheident. Abgesehen vom Fleisch, das kaufen wir in Bio-Qualität, weil wir den naiven Glauben haben damit etwas für eine artgerechtere Tierhaltung zu tun. (Ob das dann wirklich so ist kann man ja leider nicht zweifelsfrei beurteilen, aber uns geht es damit besser.)

2. Spiele: Aus dem Rasselalter ist unser Sohn doch deutlich rausgewachsen und mittlerweile sorgt die Playmobil-Polizei im Kinderzimmer für Ordnung, während die Lego-Männchen eher die Unordnung anrichten. Aber auch Gesellschaftsspiele stehen bei uns hoch im Kurs und wir spielen gerne und oft (fast täglich) miteinander. Am liebsten im Moment „Kuh & Co.“, ein total lustiges Würfelspiel, welches Kniffel ein wenig ähnelt und „Lotti Karotti“, „Zicke Zacke Hühnerkacke“, welches für unseren Sohn ein absolutes Kinderspiel ist, weil er dieses Spiel wirklich immer (!) gewinnt und „Solo“, eine Variante von Uno. Außerdem „SkipBo Junior“,  manchmal auch „Mensch ärgere dich nicht“ oder „Domino“.

So, liebe Kerstin, wie zum Teufel soll man denn da das Wort Rhabarber unterbringen?? :D

 

Die Sponsoren: http://spieltz.de, http://knallino.de/ und http://www.fleug.de/home.html

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EKBP – Aufgabe 6

Eine der noch ausstehenden Aufgaben der Eltern-Kind-Blogparade bei der lieben Testmama ist „Auf Schritt und Tritt …„, in der es, wie das Motto schon verrät, um das Thema Schuhe geht.

1. Heute soll es um – nein, nicht nur um Schuhe – gehen. Es geht um Stolz, um Mama- und Papastolz, um erste Schritte, um den ersten Blick nach der Geburt, um den ersten Kindergarten- oder Schultag, um das erste Mal Laufrad oder Fahrrad fahren, um alles, was im weitesten Sinne zum “ersten Mal” dazugehört (wir sind erwachsen und kichern jetzt nicht).
2. Und es geht um Schuhe! Nein, nicht um eure Schuhe, sondern um die eurer Kinder. Vielleicht habt ihr einen Schuhtick, den ihr an eure Kinder weitergegeben habt? Oder ihr wollt uns erzählen, worauf ihr bei Kinderschuhen besonders achtet. Oder ihr findet Kinderschuhe viel zu teuer? So oder so soll es jedenfalls um Schuhe und Schritte gehen – ein kleiner Schritt für die Menschheit, aber ein großer Schritt in eurem Leben als Eltern.

Auf den ersten Blick weiß ich nicht so recht wie ich diese Aufgabe beantworten soll. Es gibt in einem Kinderleben so wahnsinnig viele „erste Male“ und natürlich ist man auf jedes einzelne absolut stolz. Ob das nun der erste freie Schritt ist (an den ich mich noch sehr genau erinnern kann, er war kurz vorm ersten Geburtstag), der erste gesprochene Satz (auch den weiß ich noch, es ging um einen Grashüpfer, der an der Autoscheibe entlang lief und war während der Fahrt nach Hause), der erste Tag im Kindergarten, an dem Junior sich so wohl gefühlt hat, dass er gar nicht mehr nach Hause wollte, an die ersten Abschiedstränen im Kindergarten einige Wochen später, das erste Mal alleine Fahrrad fahren, das erste Mal beim besten Freund übernachten, … Es gibt so unzählig viele Momente, die so besonders sind und doch so normal. Und gerade weil alles so normal ist und zur gesunden Entwicklung dazu gehört, ist man als Mama (oder Papa) einfach nur stolz und glücklich, wenn das Kind ganz normal groß wird. :)

Das Thema Schuhe ist hier eigentlich gar keins. Keiner von uns hat einen Schuhtick und wir tragen in der Regel nur die Schuhe, die wir wirklich brauchen (okay, „brauchen“ geht da abhängig vom Geschlecht doch etwas auseinander, denn neben meinen Sneakers besitze ich zumindest noch ein Paar Ballerinas und zwei paar hübsche Schuhe). Beim Mann sind das tatsächlich nur seine Sneakers (und die Hochzeitsschuhe für besondere Gelegenheiten) und beim Sohn immer die zur Jahreszeit passenden Schuhe. Momentan trägt er tatsächlich noch immer seine Halbschuhe vom letzten Jahr, wir haben sie wohl etwas zu groß gekauft und sie passen immer noch hervorragend. Da sie aber inzwischen kaputt gehen (was selbst bei so teuren Markenschuhen nach einem Dreivierteljahr erlaubt ist), gibt es nächste Woche zwei Paar neue – Halbschuhe und Sandalen. Wir sind so optmistisch, dass wir dieses Jahr Sandalen brauchen werden. ;)

Auf Qualität achten wir bei Schuhen immer, ganz besonders bei den Kinderschuhen. Es bringt nichts, wenn man „billige“ Schuhe kauft, die nach zwei Wochen total abgetragen aussehen und kaputt gehen und davon dann immer wieder neue braucht. Im Endeffekt ist es günstiger einmal mehr auszugeben. Wir haben für die letzten Halbschuhe ca. 50 oder 60 Euro bezahlt und wie bereits geschrieben trägt Junior sie seit dem letzten Sommer. Würde nicht die Lasche kaputt gehen, wären die Schuhe immer noch absolut in Ordnung. Dank der verstärkten Kappen an der Spitze gehen die auch dort nicht kaputt. Die Investition hat sich also absolut gelohnt. :)

Auch wenn die Woche für diese Aufgabe schon längst vorbei ist, sollen die Sponsoren nicht unerwähnt bleiben: Limango, gutscheinzeiger und Babyfuss.

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