Endspurt

So langsam sehe ich wieder Licht und kann in (verdammt) groben Zügen fest stellen, dass man sogar Freizeit haben kann. Das Semesterende naht in unaufhaltsamen Tempo, es ist noch immer so viel zu tun, dass man das Gefühl hat noch zwei weitere Wochen zu brauchen um alles zu schaffen. Jetzt geht es nochmal richtig in den Endspurt und dann sind endlich FERIEN!!!!!

Am Freitag steht schon die erste Klausur auf dem Plan und bis dahin muss ich immer noch jede Menge lernen, alle Kapitel nochmal lesen und verinnerlichen (sind ja nur 240 Seiten…) und hoffen, dass es dann für eine gute Note reicht. Das Thema liegt mir eigentlich, es interessiert mich auch sehr und ich bin froh, dass ich das Fach überhaupt wählen konnte, aber gerade jetzt ist für andere Fächer noch so viel zu erledigen, dass ich kaum Zeit zum Lernen finde.
Morgen ist mein „freier“ Tag, was so viel heißt wie „ich konzentriere mich Morgen ausschließlich auf Kunststoffe“. Das bedeutet aber auch gleichzeitig, dass ich zwingend HEUTE noch ein Protokoll für ein anderes Fach fertig stellen muss, welches am Freitag im Postkasten des Profs liegen soll. Wenn diese Woche rum ist kann ich das „Plastikzeug“ abhaken, das verfahrenstechnische Praktikum erst mal auf Seite schieben und mich auf die anderen beiden Klausuren vorbereiten. Und parallel dazu noch das Projekt im erstgenannten Fach beenden und den Vortrag vorbereiten. Zum Glück ist das eine Gruppenarbeit, aber den Zeitaufwand verbessert das nicht wirklich.

Nur noch 13 Tage!
Dann ist es geschafft und ich kann mich (für ein paar Tage) entspannt zurück lehnen.
:D

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Danke!

Es gab einige positive Reaktionen auf meine Sponsorenanfrage, sowohl hier über den Blog, als auch auf meine Mail, die ich an eine Hand voll Unternehmen geschickt habe. Nun, ehrlich gesagt war ich von der Resonanz sogar sehr überrascht und habe manchen Moment grinsend vorm Monitor gesessen. An dieser Stelle möchte ich noch einmal Danke sagen. Besonders an die Menschen, die selbstlos Dinge für den Kindergarten spenden, ohne eine Gegenleistung zu erwarten. An die Menschen, die kein Unternehmen im Rücken haben und einfach mir in meiner Verzweiflung geholfen haben.
An die Menschen, die wissen, dass Social Marketing enorm wichtig ist und sich über eine klitzekleine Gegenleistung freuen, denn mehr als das kann ich mit diesem Blog nicht erbringen. Danke an die Menschen, die uns einfach so, weil es um Kinder geht, unterstützen. Danke an die Menschen, die auch in der allerletzten Minute helfen und so eine fast gescheiterte Aktion retten. Danke an die Menschen, die so wahnsinnig nett sind, die freundlich und offen sind, die richtig nette Mails schreiben und einem das Gefühl geben, dass man auf dem richtigen Weg ist.

Ganz besonders danken möchte ich den Menschen, die sich hier im Blog gemeldet haben. Ihr drei seid keine Vertreter von riesigen Firmen, ihr habt mir „einfach so“ tolle Geschenke für unsere Tombola geschickt, so dass sie nur noch ein Erfolg werden kann. Ihr erwartet nichts als ein Danke schön und ich habe schon ein schlechtes Gewissen, dass ich nicht mehr leisten kann. Ich bin mehr als dankbar dafür!

 

 

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Unser Sommerfest…

… fällt ins Wasser … Hier regnet es ohne Pause, es sind sogar Gewitter gemeldet. Ach, ist das deprimierend…

Liebe Sponsoren, ich hatte verspochen nach dem Sommerfest einen Artikel zu schreiben. Da dieses aber nun um zwei Wochen verschoben wurde, muss ich leider auch das Schreiben der Artikel weiter verschieben. Ich hoffe sehr, dass Sie dafür Verständnis haben.

 

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Mein persönliches Duell

Gerade spielen sie – die Niederländer gegen die Deutschen. Und ich habe keine Ahnung zu wem ich halten soll. :D Ich habe ja beide Nationalitäten und bei solchen Spielen immer die Qual der Wahl.

Okay, heute stehe ich zugegebenermaßen zu den Niederländern und wünsche mir zumindest ein Untentschieden. In diesem Sinne „Hup, Holland, Hup“ – ich geh mal Fußball gucken. :D

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Wie man’s macht…

…macht man’s verkehrt…

Ich hätte heute am liebsten einfach laut geschrien und mein Dasein als Elternratsmitglied gekündigt! Ich wurde heute so übel angefahren und angemeckert, für Dinge, die ich als Kleinkram abtun würde, dass es mir immer noch nachläuft, obwohl es mir egal sein sollte.

Dass man mich ohne Tombola-Preise hat sitzen lassen, weil man „keine Zeit hat“, ist ja eine Sache. Sich heute dann darüber aufzuregen, dass „es plötzlich doch geht“, weil ich „plötzlich“ genug Preise für die Tombola zusammen habe, geht einfach gar nicht. Ich habe für diesen Mist meine Freizeit geopfert, und zwar komplett. Seit anderthalb Wochen sitze ich täglich am PC und beantworte Mails, nehme Post entgegen, sortiere die Gewinne, verpacke und nummeriere sie. ALLEINE! Die Zeit, die ich hier gerade investiere geht von meiner Familienzeit ab – ich kann wohl kaum auf der Arbeit oder in der FH sagen, dass ich keine Zeit dafür habe, weil ich ein Sommerfest mitorganisiere. Die zeigen mir alle einen Vogel. Und der Dank dafür? Der Satz „vielleicht wollte ich auch keine Zeit haben“. Ich glaube echt, mir platzt der Kragen!

Mir wird vorgeworfen, dass ich alle Vorschläge jener Person ablehne, wenn jemand anderes diese Vorschläge macht aber zustimme. Der feine Unterschied ist, dass andere erklären, was sie vorhaben und nicht einfach die Tatsache „ich mache das“ ohne Erläuterung auf den Tisch knallen.
Mir wird vorgeworfen, dass ICH alles an mich reiße und alleine entscheide. ICH, die immer nur sitzt „meinetwegen machen wir es halt anders“, entscheide also? War ich vielleicht beleidigt, als andere gesagt haben, dass sie sich um Aufgaben des Sommerfestes kümmern? NEIN, ich bin doch nicht bescheuert, mich zu ärgern, wenn andere etwas machen wollen.
Mir wird vorgeworfen ein Durcheinander bei der Organisation der Helfer zu verursachen. Alles was ich getan habe, war Leute anzusprechen, ob sie helfen. So wie es MIR aufgetragen wurde. Was kann ich dafür, wenn es drei Bereiche zum Helfen gibt, auf den Listen aber nur zwei aufgeführt sind? Soll ich dann sagen „ist nicht mein Bier“?

Die Arbeit im Elternrat hat bisher immer unheimlich viel Spaß gemacht. Ich habe es für die Kinder gemacht, für den Kindergarten, als Unterstützung für die Erzieher. Aber was dieses Jahr abgeht ist einfach allerunterste Schublade. Wir sollten miteinander arbeiten, FÜR die Kinder, nichr gegeneinander und schonmal gar nicht gegen den Kindergarten. Vielleicht hätte besagte Person mal darüber nachdenken sollen, dass weniger Lose verkauft werden, wenn es weniger Preise gibt und somit weniger Geld in die Kasse kommt, welches wiederum für die KINDER ist. Soll ich eine Tombola mit einer Reisetasche, Fußbällen, Kugelschreibern und noch mehr Werbegeschenken veranstalten?? Wer bitte kauft denn DANN Lose?? Auf den versprochenen Hauptpreis, den jene Person organisieren wollte warte ich immer noch. Ach, ja, richtig, den nimmt sie ja jetzt entgegen aller Absprachen für IHREN Teil der Veranstaltung. Aber ich bin ja diejenige, die jetzt nur Mist macht.

Ach, und wusstet ihr schon? Sich über jemanden zu ärgern oder aufzuregen ist „hinterfotzig“… Ist mir neu, ich hätte das Wort anders definiert. Jetzt darf man sich also schon nicht mehr ärgern, bzw. hat das dann gefälligst direkt zu sagen. Denn jene Person hat ja wenigstens „Eier in der Hose“ *hust*, mich anzurufen und mich zu fragen wo mein Problem liegt. Für MICH existierte dieses weltbewegende Problem überhaupt nicht. Ich habe wichtigeres zu tun als jeden Menschen auf der Welt zu fragen, ob er ein Problem mit mir hat. Die Arbeit im Elternrat ist ehrenamtlich, freiwillig, meine Freizeitangelegenheit. Warum soll ich mir meine Zeit außerhalb der Elternratsarbeit noch mit den Problemchen beladen? Wenn sie in meinen Augen so winzig sind, dass es einfach unwichtig ist darüber zu kommunizieren… Wobei wir bei der Kommunikation wären. Laut jener Person haben wir gar kein Kommunikationsproblem – ICH bin ja nur das Problem. Dass man nichts erklärt und andere deswegen nichts verstehen, dann aber verstehen wenn wieder andere das erklären und etwas, was sie vorher abgelehnt haben plötzlich doch gut finden, liegt nicht an der fehlenden Kommunikation. Ja, is klar. Dass man auch mal seine Meinung über etwas ändert, wenn man nachdenkt, bzw. eine Erläuterung bekommt, nimmt jene Person direkt persönlich. Jaja, ich lehne alles ab was sie sagt, wenn andere den Vorschlag machen bin ich prinzipiell dafür. Klar…

Ach, ich hab keinen Bock mehr. Sie schafft es wirklich mir die Elternratstätigkeit so zu vermiesen, dass ich mich nächstes Jahr gar nicht mehr zur Wahl aufstellen lasse. Das ist mir echt zu blöd. So viel Spaß wie es letztes Jahr gemacht hat, so ätzend ist es im letzten halben Jahr geworden. Ich könnte noch etliche weitere Dinge aufzählen, aber eigentlich möchte ich mir meinen Abend damit gar nicht so sehr verübeln. Ich bin nur froh, wenn der ganze Mist rum ist, denn der Spaß am Sommerfest ist mir heute auch gründlich vergangen.

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Tief überwunden

Ich würde sagen, dass es mir langsam wieder etwas besser geht. Das Tief von letzter Woche ist nicht mehr ganz so dramatisch riesig, die Arbeit an der FH läuft wieder rund und es geht langsam aber sicher wirklich aufs Ende des Semesters zu.

Ein bisschen wehmütig macht mich das schon, denn dieses Semester besuche ich sozusagen die letzten Vorlesungen, mache die letzten Projektarbeiten, die letzten Praktika. Alles was mir danach noch fehlt ist ein einziges Wahlpflichtfach und ein Stapel Klausuren. Das heißt, dass ich vermutlich im Juli das letzte Mal meine Kommilitonen sehe, wenn man von den Klausuren absieht. Das letzte Mal mit ihnen zusammen arbeite. Ich glaube ich will gar nicht mit dem Studium fertig werden, denn obwohl es im Moment schwer anstrengend ist, macht es richtig viel Spaß.
Auf der Arbeit geht es auch sehr gut voran, das Mini-Projekt ist quasi fertig vorbereitet und es fehlt, wenn wir das Okay vom „Auftraggeber“ bekommen, nur noch die finale Umsetzung.

Ich glaube im Juli, wenn alles erst Mal vorbei ist, falle ich in ein Loch, weil ich dann plötzlich (vorübergehend) nichts mehr zu tun habe. Urlaub fällt dieses Jahr leider aus – wegen „Isnich“ … Die Zeit nach den Klausuren werde ich dann mal nutzen, um so riiiiiiiichtig auszuspannen.

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Geschützt: Rückfall?

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„Sponsoren“ gesucht

Dieses Mal schreibe ich den Beitrag weniger über mich oder für mich, sondern fast für einen guten Zweck.

Unser Kindergarten veranstaltet Mitte Juni ein Sommerfest. Als Elternrat organisieren wir dieses Fest mit und planen eine Tombola. Der Erlös der Tombola wird ohne Umwege direkt für Kinder investiert, beispielsweise in Geburtstagsgeschenke, ein extra Eis auf Ausflügen, Spielsachen oder Bücher, Einrichtungsgegenstände, etc. Nun fehlen uns dazu aber noch ein paar Gewinne, ganz besonders eine Art Hauptpreis, der als Anreiz dienen soll die Lose zu kaufen. Würden wir die Preise nun selber kaufen bliebe am Ende vermutlich kaum noch Geld für die Kinder übrig, so dass ich nun Sie dort draußen ansprechen möchte.

Wir suchen also Sponsoren, die uns Werbeartikel, Geschenke, Gutscheine, usw. zur Verfügung stellen können und wollen. Im Gegenzug biete ich Ihnen an, Ihr Unternehmen in einem Artikel zu erwähnen oder in meine Linkliste aufzunehmen. Gerne auch informiere ich auch die Käufer der Lose darüber, wer uns die Gewinne gesponsort hat.

Da leider die Zeit ein wenig rennt würde ich mich im Namen unseres Kindergartens riesig darüber freuen, wenn sich ein paar Unternehmen finden, die uns unterstützen. Alles Weitere würde ich dann gerne per E-Mail klären. Erreichen können Sie mich unter blog(at)arcanoe.de oder Sie hinterlassen mir einen Kommentar unter diesem Artikel mit Ihren Kontaktdaten.

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Das Leben ist endlich

Das mussten wir wieder erfahren. Und wieder ging es zu schnell, aber zumindest war ein Moment Zeit, sich zu verabschieden. Trotzdem nicht so, wie man es sich vielleicht gewünscht hätte. Wieder sind Dinge unausgesprochen geblieben, wieder war nicht die Zeit da die Antworten zu bekommen, die man sich vielleicht gewünscht hätte.

Mich trifft es nicht so sehr, auch wenn sie Teil meiner Familie war. Meine Mama tut mir leid, ihr tut es weh, erst Recht, weil ihr nun ein Tag fehlt. Ein einziger Tag um hin zu fahren und richtig Abschied zu nehmen. So war es nun ein kleiner Abschied am Telefon mit dem Versprechen zu kommen und da zu sein. Das schafft sie nun leider nicht mehr und das tut mir unendlich leid. Ich hätte beiden so sehr gewünscht, dass sie noch einen Tag bekommen und sich wenigstens noch einmal an den Händen halten oder in den Arm nehmen können.

Es zeigt mir nur wieder mehr als deutlich, dass man sich niemals denken sollte, man hätte ja noch einen Tag mehr Zeit um Dinge erledigen. Möglicherweise hat man diesen Tag, diese eine Stunde, den kleinen Moment. Aber genauso gut kann er schon schneller vorbei sein, als man es erwartet hat.
Liebe Tante W., ich wünsche Dir nun die Ruhe, die Du Dir ersehnt hast, den Frieden nach dem Du gesucht hast und die Zuversicht, dass es ein Verzeihen auch nach dem Tod gibt. Mach es gut … 
… und bestell meinem Papa viele Grüße.

 

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Logik? Wo bist Du??

Wo es gerade um Noten im Studium ging: mir ist vor kurzem etwas richtig dämliches aufgefallen, die Logik dahinter will sich mir einfach nicht erschließen…

Besteht man eine Klausur nicht, bekommt also eine 5,0, zählt diese Note bei uns nicht zum Gesamtnotendurchschnitt, sondern nur die des bestandenen Versuchs. Besteht man mit 4,0, was den Schnitt ordentlich versaut, hat man aber auch keinerlei Möglichkeit die Klausur zu wiederholen um die Note zu verbessern. Es ist also tatsächlich sinnvoll, wenn man während der Klausur merkt, dass es nur so gerade reicht, ein paar Fehler einzubauen um durchzufallen und beim nächsten Versuch (hoffentlich) eine bessere Note zu bekommen.

Ganz ehrlich, mir fallen mindestens drei Klausuren ein, bei denen ich eine 4 kassiert habe, die ich dann tatsächlich lieber nochmal geschrieben hätte, bzw. bei denen ich mir einfach mehr Zeit fürs Lernen genommen hätte. Irgendwo fehlt mir da ein wenig die Gerechtigkeit und Logik… Und ich weiß, dass es an anderen Hochschulen durchaus üblich ist seine Note nochmal verbessern zu dürfen.

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