Teile es, wenn Du es magst!

Lange habe ich nach dezenter, unaufdringlicher Werbung gesucht, nach einem Werbeanbieter bei dem ich selber wählen kann, was ich in meinem BLog zeige und was nicht. Und endlich habe ich einen gefunden.
Shareifyoulike bietet Content für Blogs, Facebook oder ein Twitter-Profil. Man kann sich ziemlich einfach registrieren und direkt im angebotenen Content umsehen. Sobald der “Channel” (also der Blog, Facebook-Profil, etc.) freigeschaltet wurde kann man das, was einem gefällt auch direkt einbinden und mit dem Verdienen los legen.
Ach, was Content ist? Na, zum Beispiel Filmtrailer, Videos, Apps, … Es ist für jeden Geschmack etwas dabei.

Posted in Dies und Das | Leave a comment

Eltern-Kind-Blogparade Aufgabe 2

Diese Woche fehlte mir eindeutig die Zeit und Lust den  zweiten Beitrag zur Blogparade zu verfassen. Erst Recht weil es ein doch sehr persönliches Thema ist und ich immer noch nicht sicher bin, was ich hier gerne Preis geben möchte.

Das Motto diese Woche lautet:

Wie alles begann - Schwangerschaft, Geburt und Babyzeit 

Hm, wie soll ich da anfangen? Mit dem Wunsch nach einem Kind vielleicht? Dieser hatte sich immer mal wieder gemeldet, aber ebenso schnell meist wieder in der Tiefe der Vernunft verkrochen. Bis irgendwann wirklich die Zeit da war, in der auch die Vernunft sagte “jetzt oder nie mehr”. Schon einen Zyklus später war der Schwangerschaftstest positiv und das Chaos in der Gefühlswelt nahm seinen Lauf…

Unser Sohn ist ein Wunschkind, das ist überhaupt keine Frage, aber ich hätte absolut nicht erwartet so unter einer Schwangerschaft zu leiden. Noch heute höre ich die vielen gut gemeinten Ratschläge “Sie müssen sich nur daran gewöhnen” oder “Du bist schwanger, das ist doch toll” in meinem Kopf nachhallen, aber niemand konnte auch nur im Ansatz erahnen, was überhaupt in mir vorging. Ich war krank, auch wenn schwanger sein eigentlich keine Krankheit ist. Ich litt fast die gesamte Zeit der Schwangerschaft an Depressionen. Das war zeitweise so schlimm, dass ich mir das Leben nehmen wollte um aus diesem Zustand zu fliehen. Am ersten Tag der 13. Woche war es besonders schlimm, denn damit war ein Abbruch der Schwangerschaft auf legalem Wege nicht mehr möglich. Nein, es wäre niemals für mich in Frage gekommen mein Baby zu töten, zumindest nicht so lange ich gesund war und so lange meine Gedanken normal waren. Doch während dieser Depression war überhaupt nichts mehr normal. Ich war nicht in der Lage mein Baby als solches anzunehmen, es war für mich ein Fremdkörper und ich wollte einfach nur, dass es aufhört.

Dieser Zustand dauerte wohl etwa bis zur 30. Woche an, zwischendurch gab es mal kurze Momente, in denen ich mich wirklich darüber freuen konnte ein Baby zu bekommen, aber die meiste Zeit war grausam. Während andere Frauen freudig jedem erzählen, dass sie schwanger sind, habe ich es geheim gehalten. Ich wollte es niemandem erzählen, ich wollte es selber nicht wissen. Ich wollte es verdrängen und einfach nicht mehr daran denken. Als ich dann die ersten Bewegungen spürte war das für mich ein Alptraum. Andere Frauen lächeln vor Verzückung, ich habe geweint, weil ich es somit nicht mehr verdrängen konnte. Als das Baby größer wurde und die Bewegungen auch von außen sichtbar, fand ich das einfach nur furchtbar und habe mich umso mehr versteckt. Erst ab dem dritten Trimester der Schwangerschaft konnte ich mich wirklich auf unseren Sohn freuen, konnte mich endlich damit anfreunden ein Baby zu bekommen, konnte endlich liebevoll meinen Bauch streicheln und die Spieluhr darauf legen, konnte mit meinem Baby reden und ihm endlich die Liebe geben, die er die Monate davor nicht bekommen hat.

Wenn ich jetzt darüber nachdenke, kommen mir die Tränen, denn es tut mir so leid, dass ich mein Baby erst so spät annehmen konnte. Ich habe ein furchtbar schlechtes Gewissen, obwohl ich das nicht haben muss, denn meine Hilfeschreie waren deutlich genug. Ich habe meiner Ärztin damals klar gesagt, dass ich glaube an Depressionen zu leiden, aber es wurde nicht ernst genommen. Trotzdem würde ich gerne die Zeit zurück drehen und meinem Baby auch schon früher das Gefühl geben geliebt und willkommen zu sein. Denn immer, wenn ich lese, dass ein Ungeborenes spüren kann, wie die Mutter sich in der Schwangerschaft fühlt, ist es für mich ein Stich im Herzen…

Immerhin ging es dann im dritten Trimester steil bergauf und alles, was mit Babys zu tun hatte, hat mir endlich Spaß gemacht und ich konnte die Zeit endlich genießen. Die Zimmereinrichtung, die Namenswahl, das Einkaufen waren auf einmal völlig selbstverständlich und richtig toll. Und mit dem Tag der Geburt wurde es direkt noch viel besser. Dieses kleine Bündel Mensch, welches nach nur 7 Stunden Wehen auf meinem Bauch lag, war mein Sohn, mein Baby, mein Ein und Alles. Und das ist er auch bis heute geblieben. Der wichtigste Mensch auf der Welt, der Mensch für den ich mein eigenes Leben geben und für den ich auf alles verzichten würde. Der Mensch, der mir einfach alles bedeutet und den ich so sehr liebe, dass es schon weh tut. Der Mensch, auf den ich so unglaublich stolz bin und der mein Herz aufblühen lässt. So ein kleiner Mensch, der einem immer wieder ein Lächeln ins Gesicht zaubert und einem jeden Tag zeigt, dass das Leben lebenswert und schön ist. Der einem zeigt, was man schon immer geahnt aber nie gewusst hat, der einem die Welt aufs Neue beibringt. Und der Mensch, für den alles perfekt und sicher ist, solange man selber da ist um ihn zu beschützen.

 

Zu guter Letzt möchte ich gerne wieder die Sponsoren dieser Woche erwähnen, wer “einfach mal so” ein paar Geschenke spendiert soll schließlich nicht unerwähnt bleiben.

Zum Einen ist das diese Woche Nuby, die vier Überraschungssets für Babys ab 6 Monaten verschenken, in denen zwei Trinklernbecher und Schüsselchen enthalten sind. Außerdem Babystrauss, einem Anbieter für besonders niedliche Geschenke zur Geburt. Der Name verrät es schon fast – der Anbieter fertigt aus Babykleidung “Blumensträuße” oder auch Lollies, dabei werden nur Textilien aus Baumwolle nach ÖkoTex-Standard 100 bzw. mit dem Siegel “Textiles Vertrauen” verwendet. Babystrauss sponsort einen Babylolli.
Der dritte im Bunde ist diese Woche Spielwelt, ein Onlineshop für Spielwaren aus so ziemlich allen Bereichen, sei es nun Playmobil, Lego, Carrera oder auch Gesellschaftsspiele. Spielwelt steuert für die Wochenaufgabe 3 Gutscheine á 25€.

Um es erwähnt zu haben: Da mein Sohn deutlich dem Babyalter entwachsen ist setze ich meine Lose selbstverständlich auf Spielwelt. :)

 

Posted in Gedanken | 3 Comments

…der weiße Nebel…

Auch wenn der Blick aus dem Fenster irgendwie bedrückend wirkte, war es doch eine einzigartige und eigenartige Stille draußen. Sogar die Sonne ist fern geblieben und war nur als weiße Scheibe am Himmel zu erahnen.

Posted in Mit eigenen Augen | Leave a comment

99 Fragen – Antwort 11-20

11. Deine Glückszahl?
Eine Zeit lang war es die 13, aus dem Grund, dass ich diese Verurteilung zur Unglückszahl nicht durchgehen lassen wollte. Wenn die 13 angeblich so vielen Mensch Unglück bringt muss es schließlich jemanden geben, dem sie auch mal gut gesinnt ist. Außerdem die 8, da davon in dem Datum meines Geburtstages so viele vorkommen und mein 8. Geburtstag sogar VOLL davon war. (Dass es an dem Tag ein Unglück in Rammstein gab, lassen wir mal lieber außen vor.)

12. Was sind die seltsamsten Namen die du je gehört hast?
Davon gibt es garantiert eine ganze Menge. Besonders seltsam finde ich einige niederländische Vornamen, zum Beispiel Boudewijn (ein älterer Vorname) oder Arjen (wobei der nur gewöhnungsbedürftig ist, aber eigentlich geht)., aber auch Elwood als englischer Vertreter. Seltsame deutschsprachige Vornamen fallen mir spontan nicht ein, was aber sicherlich daran liegt, dass man die einfach gewohnt ist und nur die fremden Namen seltsam klingen.

13. Worauf schaust du beim anderen Geschlecht zuerst?
Das hat sich im Laufe der Jahre witzigerweise überhaupt nicht geändert, es sind nach wie vor die Augen und Hände. Wenn ich in den Augen versinken kann, weil sie so unglaublich schön sind, hat der Mann schon fast gewonnen (wäre ich nicht verheiratet *lach*).

14. Welche Farbe hättest du wenn du eine Kreide wärst?
Dann wäre ich eine Mischung aus Blau und Türkis, Ozeanblau, Petrolblau oder wie auch immer man die Farbe nennen mag. Ich liebe diese Farbe und würde am liebsten unsere ganze Wohnung so streichen. Zwei Mal haben wir schon versucht genau die Farbe zu mischen, zwei Mal ist ein viel zu helles Blau dabei heraus gekommen. Vielleicht klappts beim nächsten Renovierungsversuch ja. :)
Ich hatte sogar schon mal meine Haare zum Teil in der Farbe getönt, das war unglaublich schön und ich würde es zu gerne mal wiederholen. :) Vielleicht traue ich mich dieses Jahr mal wieder.

15. Trägst du eine Brille?
Theoretisch ja, praktisch nutze ich seit mittlerweile 16 Jahren Kontaktlinsen. Meine Brille hat mich schon als Teenager extrem genervt und meine Eltern waren damals wirklich großartig und haben mir erlaubt (damals sehr günstige) Kontaktlinsen vom Optiker zu testen und sie mir sogar bezahlt. Ich war damals 15 und hatte natürlich noch kein eigenes Einkommen. Eine Brille wäre für meine Eltern definitiv günstiger gewesen, aber da mein Papa selber Brillenträger war, hatte er wohl Verständnis für mich.
Inzwischen sind meine Linsen aber um einiges hochwertiger geworden und gleichen meine Sehkraft soweit aus, dass ich auf beiden Augen trotz Astigmatismus auf über 95% komme. Außerdem sind es Tageslinsen, da ich im Jahr 2002 zwei Mal an einer Hornhautinfektion litt und seitdem Monatslinsen aus hygienischen Gründen nicht mehr für mich in Frage kommen. Es ist ein ganz schön teurer Spaß, eine Laserkorrektur wäre mittlerweile sicherlich günstiger als der Betrag, den ich in den letzten 10 Jahren für die Linsen ausgegeben hätte, aber ich habe viel zu viel Angst noch schlechter zu sehen oder in der Dunkelheit noch mehr Probleme zu haben, weswegen ich auf eine OP gut verzichten kann.

16. Hast du eine Lava-Lampe?
Ich hatte mal eine, als sie so “IN” waren, aber irgendwann sah der Wachs im Wasser richtig übel zerfetzt aus, dass sie im Müll gelandet ist. Allerdings besitze ich immer noch eine “Flitterlampe”, in der statt Wachs Alufolienstückchen schwimmen und die so viel schönere Lichteffekte an die Wand zaubert.

17. Wie war Dein Wochenende?
Hm, ruhig und entspannt, da Junior ausgeschlafen hat. Aber das ist eine echt doofe Frage, die man ja jede Woche aufs Neue beantworten müsste. ;)

18. Nenne ein Wort mit “W”!
Wasser… (Und wie soll ich da jetzt mit mehr als einem Wort drauf antworten? Wasser fällt mir grad ein, weil ich Durst hab?)

19. Vier Serien im TV die du magst!
Die Frage ist fast schon gemein. Ich gucke sehr wenig Fernsehen und dann eigentlich fast immer Filme. Serien nur seltenst, da mich meist daran stört, dass man sie jeden Tag gucken müsste um das Geschehen nachvollziehen zu können. Und wenn ich doch mal bei einer Serie hängen bleibe ist es meist Bones oder irgendeiner der 100 CSI oder CIS-Dinger.

20. Wenn du jemanden treffen könntest, wer wäre das?
Hmmmm…. Jetzt muss ich echt überlegen, wen ich treffen wollen würde. Schauspieler? Nö. Musiker? Hm, nö. Den Dalai Lama? Nö. Ne, sorry, mir fällt jetzt tatsächlich niemand ein, mit dem ich gerne mal einen Kaffee trinken gehen würde.

Posted in Gedanken | Leave a comment

Die anonyme Persönlichkeit! Die persönliche Anonymität?

Im Internet scheint es für den einen oder anderen eher schwierig zu sein, ein gewisses Maß an Anonymität zu wahren. Einigen ist es fast egal, was die halbe Welt lesen kann, andere sind sehr gewissenhaft im geheim halten ihrer Identität. Ich befinde mich wohl irgendwo in der Mitte. Es gibt Dinge, die ich ohne Bedenken im World Wide Web veröffentliche und andere, die ich aus verschiedenen Gründen nicht veröffentlicht haben möchte.

Zur letztgenannten Kategorie gehören Fotos aller Art, besonders die meines Sohnes. Die Gründe dafür sind vielfältig. Zum Einen weiß ich natürlich nicht, was er selber in einige Jahren davon halten würde, seine Kinderfotos im Internet zu finden oder wenn im schlimmeren Fall seine Mitschüler die Fotos sehen würden, zum Andere habe ich einfach schon die verrücktesten Sachen im Internet erlebt. Beispielsweise hat eine Frau sich von einer Website Kinderfotos kopiert und aus diesen ihre eigene Homepage gebastelt, die völlig fremden Kinder als ihre eigenen ausgegeben und eine komplette Lebensgeschichte drumherum gedichtet, inklusive aller Krankheiten und Eigenschaften der Kinder. Ich glaube, ich würde durchdrehen, wenn irgendjemand die Fotos meines Sohnes so verwenden würde.

Aus diesem Grund werde ich auch sehr schnell sauer (zuweilen aggressiv), wenn “bekannte” Menschen Fotos meiner Familie machen und ohne mein Einverständnis im Internet veröffentlichen. Leider ist der Begriff des Rechtes am eigenen Bild nicht jedem geläufig und ich hatte deswegen schon einen handfesten Streit mit einem entfernten Bekannten. Ich weiß sehr wohl, dass ich nicht der Nabel der Welt bin und es vermutlich kaum jemanden gibt, der überhaupt Interesse an mir oder meiner Familie hat, aber das Wohl meines Sohnes steht für mich eben über allem anderen und das versuche ich auch für die Zukunft zu bewahren.

Ich möchte auch nicht, dass jemand meine Geschichten in meinem Blog irgendwie mit mir persönlich oder meiner Familie in Verbindung bringen kann, weswegen ich hier niemals reale Namen nutze (ja, ich weiß, das Impressum… ). Es wäre mir selber sehr unangenehm, wenn jeder in meinem Umfeld wüsste, was ich im Internet von mir gebe, zumal ich in einem Dorf wohne und da wird bekanntermaßen auch gerne mal getratscht. Natürlich könnte ich einfach komplett darauf verzichten hier etwas zu schreiben, aber dieser Blog ist mein Hobby, meine Meinungsäußerungsplatform und ich halte es eben einfach so, dass ich im realen Leben niemandem von dieser Website erzähle. Würde ich nun unsere wirklichen Namen nennen, die in der Kombination vermutlich seltener sind als “Markus, Tanja, Jasmin und Lukas” (um es mal als Beispiel zu nennen), wäre es dank Google vermutlich zu einfach hier zu landen. Wobei mein voller Name glücklicherweise ein Allerweltsname ist, den neben mindestens einer (halb-)Berühmtheit auch diverse Ärztinnen und Wissenschaftlerinnen tragen, so dass man mich persönlich fast überhaupt nicht in Google finden kann. Nicht mal in Kombination mit meinem Wohnort. Aber egal, sicher ist sicher.

Nun fragt man sich vermutlich mittlerweile, was ich denn überhaupt freiwillig über mich im Netz stehen lasse um nicht als Anonymous verloren zu gehen und irgendwie einen persönlichen Bezug zu meinen Lesern zu behalten. Nun, jeder darf gerne wissen, wo meine Heimat ist, denn die Stadt ist groß genug mit ungefähr 1 Million Einwohner und Köln darf eh nicht unerwähnt bleiben. Jeder darf wissen, wie alt ich bin (ob ich das in zehn Jahren auch noch sage?), seit wann ich verheiratet bin, dass ich einen Sohn habe, seit einer gefühlten Ewigkeit studiere, zwei alte Katzendamen versorge, in einer Mietwohnung lebe, …. Naja, Allerweltswissen eben. Jemand, der mich persönlich im realen Leben gut kennt, würde vermutlich auch aus den Eckdaten schließen können, wer ich bin, wenn er denn überhaupt zufällig über diesen Blog stolpert. Aber das wären dann so viele Zufälle auf einmal, dass ich das wohl ausblenden kann.
Vielleicht fragt sich jetzt der eine oder andere, warum ich überhaupt in der Zeit so “penibel” wurde um meine (unsere) Anonymität zu wahren. Das lässt sich wohl relativ einfach (aber garantiert nicht kurz) erläutern. Ich blogge schon deutlich länger als ich diese Blog mein Eigen nennen darf. Ich glaube angefangen habe ich ungefähr 2004 oder 2005, damals bei einem anderen Anbieter und natürlich völlig “geheim”. Da damals für mich keine Impressumspflicht bestand konnte ich unter meinem damaligen Pseudonym frei von der Leber weg schreiben, was mich bedrückte, nervte, ärgerte … Eine ganze Zeit lang hielt ich es auch so, dass niemand aus dem wirklichen Leben die Adresse zu meinem Blog bekam, aber irgendwann machte ich eine einzige Ausnahme und gab einer Klassenkameradin (die ich fast für eine Freundin hielt) die Adresse und das Passwort (der Blog war vollständig damit geschützt). Ich hatte mich in der Zeit ziemlich über einen weiteren Klassenkameraden geärgert und mich in meinem Blog darüber ausgelassen. Wie gehabt anonym, ich nannte keine Namen sondern nutze nur Buchstabenkürzel für die beteiligten Personen und außerdem war dieser Blog ja für niemanden einfach so einsehbar. Ich hätte nie daran gedacht, dass ich damit eine Straftat begehen könnte, geschweige denn, dass es überhaupt jemals der Betroffene lesen würde. Aber dank der Klassenkameradin, die nach dem Lesen des Beitrags Webadresse und Passwort an den Betroffenen weiter gab hatte der natürlich vollen Zugriff und reagierte ziemlich heftig darauf. Er hatte damals den kompletten Text ausgedruckt und unserem Klassenlehrer vor die Nase gelegt, der wiederum die Sozialpädagogin der Schule ansprach. Es endete in einem Gespräch zwischen dem Mitschüler, dem Klassenlehrer, der SP und mir, wobei mir wirklich damit gedroht wurde Anzeige zu erstatten und man mich als psychisch nicht ganz in Ordnung bezeichnete.

Aus damaliger und heutiger Sicht fand ich die Reaktion völlig überzogen, denn wir waren keine 15 mehr sondern Mitte 20 (ich habe recht spät das Abitur nachgeholt) und es hätte gereicht, wenn man normal mit mir geredet hätte. Nicht ich war damals diejenige, die den Text öffentlich gemacht hatte, er wäre einfach in den Tiefen des WWW verschwunden, bzw. war er ja eh nur mit Passwort überhaupt zu sehen. Und vermutlich wäre niemals jemand darauf gekommen, dass ausgerechnet “er” gemeint sein könnte, Namen mit dem selben Anfangsbuchstaben gibt es wie Sand am Meer.
Aber die Tatsache, dass jemand so reagieren kann, wenn man auch nur ein Mal etwas dummes schreibt hat mir sehr deutlich gezeigt, wie gefährlich und unberechenbar das Internet sein kann, wenn man nicht auf die Anonymität achtet, wenn man nicht völlig verfremdete Namen nutzt sondern die echten nur abkürzt, wenn man Passwörter unbedacht an andere Personen weiter gibt, usw. Seit dem Vorfall bin ich auf jeden Fall sehr, sehr kleinlich geworden, was Anonymität betrifft.

 

Posted in Gedanken | Leave a comment

99 Fragen – Antwort 1-10

1. Deine Meinung zu Achterbahnen?

Früher habe ich sie geliebt. Je höher, schneller, aufregender, umso besser. Ein Freizeitpark war umso toller, je besser und außergewöhnlicher die Achterbahnen vor Ort waren. Jetzt mag ich sie zwar immer noch, aber mir wird oft schon nach der ersten Fahrt schummrig. Ob das am Alter liegt oder daran, dass die Achterbahnen heute einfach mehr “drauf” haben, bleibt wohl ein Rätsel. ;)

2. Vier Seiten die ich täglich besuche:

Oh, muss ich die jetzt echt nennen? Es gibt auf jeden Fall zwei Foren, in denen ich täglich lese. Ein sehr großes, welches mir über die Jahre ans Herz gewachsen ist, mittlerweile aber einfach zu riesig wurde und an Charme verloren hat und ein sehr kleines, geschlossenes, in dem unheimlich tolle Frauen angemeldet sind, in dem man ohne darüber nachdenken zu müssen sein Herz ausschütten kann und in dem man aufgefangen wird.
Dann die Homepage des WDR, auf der ich versuche wenigstens einen Ausschnitt aus den aktuellen Ereignissen zu erfahren und – Asche auf mein Haupt – ein Browsergame, in dem ich momentan STUNDEN verbringe.
Mein Blog gehört (leider) nicht zu den Seiten, auf denen ich täglich unterwegs bin, was aber daran liegt, dass ich nicht so viel zu erzählen habe, bzw. vieles zu persönlich wäre.

3. Für welches Ding hast du das letzte Mal zu viel Geld ausgegeben?

Hmmmm…. Wenn es um viel Geld geht, überlege ich eigentlich immer sehr gut, dass ich zu viel für etwas ausgebe kommt eigentlich nicht vor. Nö, mir fällt jetzt tatsächlich nichts ein.

4. Hattest du ein Tamagochi?

NEIN!!!!!! :D Ich hatte 1997 mal eins in Pflege, weil meine Cousine damals auf Klassenfahrt war und es nicht
mitnehmen durfte, habe es aber natürlich in der Zeit verhungern lassen. Elektronische Haustiere fand und finde ich ganz furchtbar.

5. Kaffee oder Tee?

Ich bin eindeutig Kaffeetrinker. Ich genieße eine Tasse Milchkaffee am Morgen, liebe den Duft von frisch gemahlenem Kaffee und finde fast nichts toller, als in einem echt guten Café zu sitzen und dort einen Latte Macchiato zu trinken. Leider sind wirklich gute Kaffees extrem selten.
Aber ich trinke auch hin und wieder gerne einen Tee, am liebsten Früchtetees in allen möglichen und unmöglichen Variationen.

6. Wie groß bist du eigentlich?

Mittelgroß, würde ich mit den Worten meines Sohnes jetzt sagen. Für eine Frau habe ich fast die perfekte Größe, es trennt mich nur ein einziger Zentimeter von 1,70m, den kann man gut mit Schuhsohlen überbrücken. :D

7. Heimlich verliebt?

Ne, unheimlich, in meinen Mann und meinen Sohn. (Wie soll ich darauf jetzt mit mehr als einem Satz antworten?)

8. Action oder Liebesfilm?

Das hängt ganz von meiner Laune ab. Es gibt Tage, an denen ich am liebsten eine Liebesschnulze nach der anderen sehen würde, allerdings sind die sehr selten gesät. Meistens schaue ich mir Actionfilme an, wie vor kurzem Mission Impossible 4 im Kino. Ich steh total darauf, wenn extrem gut aussehende, erotische Schauspieler in Unterhemd durch die Gegend laufen und kämpfen. (Aber wehe – WEHE! mein Mann würde sowas machen, ihm könnte was dabei passieren. *lach*) Ach, ne, Tom Cruise finde ich definitiv NICHT erotisch oder gutaussehend, ich denke da eher an Männer wie Gerard Butler *schmacht* (jaha, ich werde langsam älter…)

9. Wirst du jemals berühmt sein? Und wofür?

Oha, ne. Ich möchte überhaupt nicht berühmt sein. Sollte ich jemals einen gewissen Bekanntheitsgrad erreichen, dann höchstens weil ich irgendwann mal eine wissenschaftliche Arbeit publiziere. Aber selbst das ist sehr unwahrscheinlich, ich muss dafür eh erst mal mein Dauerstudium fertig bekommen.

10. Dein Sternzeichen

Ich bin von Zeichenstern Fraujung“, sagte Rick Cavanian in “Der Schuh des Manitou”. Irgendwie ist der Satz bei mir hängen geblieben. ;) Also, ich bin Jungfrau, eine absolut typische Ausgabe davon, würde ich sagen. Irgendwo stand mal “Die Jungfrau liebt Ordnung – wenn sie ein anderer macht”. Jepp, stimmt haargenau. :D

Posted in Gedanken | Leave a comment

99 Fragen – eine neue Seite

Dank der Blogparade bin ich in einem Blog über ein sogenanntes Extremstöckchen gestolpert. Es werden 100 Fragen gestellt für deren Beantwortung man sich Zeit nehmen soll, anstatt sie wie sonst so oft mit nur einem Wort zu beantworten. Ich finde die Idee toll und habe sie, in etwas abgewandelter Form als neue Unterseite aufgenommen. Es sind nur noch 99 Fragen, da ich eine überhaupt nicht verstanden habe (wie so viele andere auch) und da ich die Bezeichnung “Stöckchen” langsam nicht mehr hören kann, heißt es hier nun

“99 Fragen – 99 Antworten”

Nach und nach werde ich die Antworten zu den Fragen verlinken, niemand muss sich also durch die 99 Antworten wühlen, sondern sucht sich einfach die heraus, die interessant sind. Die Seite findet ihr übrigens als Unterpunkt des Menüs “Über mich” (gaaaanz oben auf dieser Seite, direkt unter den Strandhäuschen).

Ich geh dann mal Antworten tippen. :)

Posted in Gedanken | 1 Comment

Eltern-Kind-Blogparade – Aufgabe 1

Und schon geht sie los, die Parade. :) Hier also meine Antwort auf die Frage der ersten Aufgabe:

Wer seid ihr?

Erzählt von euch und euren Kindern. Wer seid ihr und wie lebt ihr? Habt ihr eine ganze Kinderschar zuhause oder “nur” ein Kind? Gehen eure Kinder zur Schule? Habt ihr vielleicht Zwillinge? Wie alt sind eure Kinder und wie heißen sie? Was macht das Wesentliche eurer Kinder aus? Wie ist ihr Charakter? Vielleicht möchtet ihr Fotos eurer Kinder zeigen oder ein Familienfoto? Oder ein Bild eurer Familie malen? Die Aufgabe lässt euch jeglichen kreativen Spielraum und ist bewusst sehr allgemein gehalten.

 

Allzu persönlich möchte ich nicht werden, mir ist die Anonymität im Internet doch noch halbwegs wichtig und deswegen wird es auch weder die Namen noch ein Bild meiner Familie geben. Aber erzählen kann ich trotzdem ein wenig. Und ein Bild *hust* gibt es auch.

Ich bin mittlerweile 31 Jahre alt und seit gut 8 Jahren verheiratet. Mein Mann und ich kennen uns bereits seit 1997, zusammen sind wir seit 1998. Bei der Hochzeit waren wir beide noch sehr jung (obwohl schon recht lange ein Paar) und so haben wir uns mit der “Familienplanung” noch etwas Zeit gelassen.

Im April 2007 wurde unser Sohn geboren – hier im Blog bekannt als der “kleine Prinz”, zu Hause eher bekannt als (B)Engel. Nach Adam Riese und Eva Zwerg ist er also fast 5 Jahre alt, gefühlt allerdings schon in der Pubertät. :D Er ist ein aufgedrehtes, aufgewecktes, neugieriges und kluges Kerlchen, der nicht nur uns in den Wahnsinn sondern auch die Erzieherinnen an den Rand ihrer Kompetenz treibt. Er fragt den ganzen Tag, verknüpft, kombiniert, überlegt und zieht Schlüsse, merkt sich Dinge wie kein anderer und ist seinen gleichaltrigen Freunden öfter eine kleine Nasenlänge voraus. (Und das schreibe ich nicht, weil er mein Sohn ist, sondern weil andere das behaupten… ;)) Seit kurzem möchte er unbedingt Lesen und Schreiben lernen und ist besonders beim Lesen so interessiert, dass er im Vorbeifahren aus dem Auto raus Firmenschilder vorliest und uns ständig fragt wie bestimmte Buchstabenkombinationen ausgesprochen werden. Dabei kommt es auch gerne mal vor, dass er Kennzeichen oder Abkürzungen als Wort lesen möchte. Nur eines kann und will er überhaupt nicht – Malen. Wie sehr beneide ich doch die Eltern, deren Kinder jeden Tag mit Stiften und Papier bewaffnet kleine Kunstwerke zaubern, Junior hat das noch nie gemacht und wird es wohl auch nie machen. Das höchste der Gefühle sind geometrische Formen – Kreise, Quadrate, Dreiecke, aber nie eine Person oder ein Tier, nie eine Landschaft. Künstler wird er wohl nie und seine Schulnote in Kunst ist wohl auch recht gut vorhersehbar. :D

Das “Wichtigste” zu guter Letzt – die Sponsoren der Blogparade möchten natürlich für ihre Geschenke eine Gegenleistung. Für diese Woche sind es

Kindervorteil, eine Page, deren Angebote ich sehr interessant finde, die aber leider nichts für meine Heimatstadt haben, so dass ich nur auf deren Online-Angebot zurückgreifen könnte. Mir gefällt besonders, dass man dort nur auf Angebote hinweist, die schadstofffrei, okölogisch und nachhaltig produziert werden. Für mich Öko-Tante genau das richtige. k&l Wall-Art liefert Wandtattoos, Leindwanddrucke und vieles mehr ”made in germany”. Hätten wir nicht in der ganzen Wohnung Raufasertapete würde ich dort sofort zuschlagen, denn von der Auswahl bin ich begeistert. Vielleicht werde ich dort sogar für unseren Wohnwagen fündig, in dem noch dringend die Wand über dem Bett dekoriert werden muss. Und als dritter Sponsor hat sich Ballon4you beteiligt, ein Online-Shop für Geschenke und Folienballons. Letztere bekommt man fertig mit Helium gefüllt in einem riesigen Karton geliefert, das klingt nach einer ganz tollen Überraschung für ein Geburtstagskind.

Meine drei Lose möchte ich für Kindervorteil einsetzen, um das Spiel “Da ist der Wurm drin” schleiche ich schon seit geraumer Zeit. :)

Viele Grüße – Eure Arcanoe mit kleinem Prinz und Prinzenpapa!

Posted in Familienbande | 17 Comments

Jahresrückblick

Vorherrschendes Gefühl für 2012?

Hoffnung, aber auch Sorge

2011 zum ersten Mal getan?

Vier Wochen Urlaub mit dem Wohnwagen gemacht.
Meine eigene Website (okay, nur einen eigenen Blog) gestartet.
Eine Therapie begonnen und mich richtig, richtig gut gefühlt!

2011 nach langer Zeit wieder getan?

Sehr viel Klavier gespielt.

2011 leider gar nicht getan?

Mich aufs Studium konzentriert…

Wort des Jahres?

Stresstest

Mein persönliches Wort des Jahres?

“Spendenaffaire” ist nach wie vor das Unwort des Jahres…

Zugenommen oder abgenommen?

Erst zu-, dann wieder etwas abgenommen. Unterm Strich dürfte es gleich geblieben sein.

Stadt des Jahres?

Ich habe keine Ahnung

Alkoholexzesse?

Wenn man den Likör auf meinem Eisbecher als solchen betrachtet. ;)

Davon gekotzt?

So schlimm war das Eis nicht. :D

Haare länger oder kürzer?

So lang wie immer.

Kurzsichtiger oder Weitsichtiger?

So blind wie immer. :D

Mehr ausgegeben oder weniger?

Weniger, unser Einkommen ist gesunken.

Höchste Handyrechnung?

Hm, so um die 50€, aber das war eine einmalige Ausnahme.

Krankenhausbesuche?

Meine bessere Hälfte hat einen Kurzaufenthalt hinter sich, ansonsten waren dieses Jahr alle gesund.

Verliebt?

Na klar doch. :)

Getränk des Jahres?

Chai Latte!!

Essen des Jahres?

Nasi Goreng *mjam*

Most called persons?

Öh, ich telefoniere nur höchst selten.

Die schönste Zeit verbracht mit?

Meiner Familie!

Die meiste Zeit verbracht mit?

Meiner Familie!

Song des Jahres?

Hallelujah von Leonard Cohen

CD des Jahres?

Keine

Buch des Jahres?

Der Übergang

Film des Jahres?

Mission Impossible Phantom Protocoll

Konzert des Jahres?

Es gab keins.

TV-Serie des Jahres?

Navy CIS

Erkenntnis des Jahres?

Es wird wieder, auch wenn es noch so aussichtslos ist.

Drei Dinge auf die ich gut hätte Verzichten können?

Die anhaltende Sorge um meine Gesundheit (Gott sei Dank ist alles in Ordnung!)
Die Krankheit eines engen Verwandten
Immer wiederkehrender Streit mit einem Familienmitglied

Nachbar des Jahres?

Zitat 2010: Die Nachbarn, die unseren Sohn ganz heimlich mit einem Schoko-Weihnachtsmann zu Nikolaus beschenkt haben (er war felsenfest davon überzeugt, dass es der Nikolaus war) und ihm dann sogar zu Weihnachten ein Spielzeug-Auto geschenkt haben. :) Ich weiß gar nicht, womit wir das verdient haben.

Dieses Jahr hin wieder etwas an der Tür! :) Leider, leider ziehen sie nächstes Jahr um.

Beste Idee/Entscheidung des Jahres?

Die Prioritäten zu ändern und mich nicht mehr selber verrückt damit zu machen, dass ich halt lange für mein Studium brauche. Außerdem die Entscheidung für eine Therapie, es ist unglaublich was die alles bewirkt hat.

Schlimmstes Ereignis?

Ich mache drei Kreuze: Es gab keines!

Schönstes Ereignis?

Jeden Tag die tiefe Liebe zu meinem Sohn.

2011 war mit einem Wort?

Positiv

Posted in Dies und Das | Leave a comment

Blogparade bei Testmama.de

Werbung ist in meinem Blog eigentlich selten (mittlerweile…), aber in diesem Fall möchte ich mich trotzdem gerne daran beteiligen eine Blogaktion bekannter zu machen – ich gebe zu, nicht ganz uneigennützig. ;)

Kerstin veranstaltet auf ihrer Seite www.testmama.de eine Blogparade für Eltern und Kinder. Dabei werden von ihr im Laufe von 12 Wochen verschiedene Aufgaben gestellt, bei denen man zum Beispiel eine oder mehrere Fragen beantwortet oder ein Foto einstellt. Besonders gut finde ich an dieser Aktion, dass trotzdem die Privatsphäre der Teilnehmer geschützt wird, denn es wird weder ein Foto erwartet, auf dem man eine Person erkennt, noch persönliche Daten erfragt.

Ein netter Nebeneffekt sind die vielen, vielen Sponsoren die sich bereit erklärt haben einige Gewinne bereit zu stellen, so dass die Teilnahme an der Aktion nicht nur Spaß macht sondern vielleicht am Ende auch mit einer “Belohnung” winkt.

So, und damit ihr ohne lange Suche auch direkt teilnehmen könnt, geht es hier lang zur ausführlicheren Anleitung und Anmeldung. :)

Posted in Dies und Das | 2 Comments
Seite 3 von 3512345...102030...Letzte »