EKBP – Aufgabe 7

In dieser Aufgabe geht es bei Testmama um “Brot und Spiele”:

1. Brot: Babies und Kinder haben Hunger – sogar ziemlich viel davon. Was sind denn die Lieblingsgerichte eurer Kinder? Und wie kocht ihr? Was kocht ihr und womit? An die Babymamas: was war euer Lieblingsgericht? Erzählt mir alles, was euch zum Thema “Kinder und Essen” einfällt.
2. Spiele: Rasseln? Mullwindeln? Gesellschaftsspiele? Egoshooter? Was spielen eure Kinder und was ist ihr aktuelles Lieblingsspielzeug? Spielt ihr vielleicht auch gemeinsam Spiele? Die Pflichtworte der Woche lauten Rhabarber und Kinderspiel. Das sollte doch ein Kinderspiel sein, diese Wörter zu verwenden?

1. Brot: Seit unser Sohn bei uns mit isst, haben wir die Ernährung völlig umgestellt. Früher gab es öfter Fertiggerichte, Tütensuppen, und dergleichen, seit nun mehr als 4 Jahren hatten wir davon nichts mehr im Haus. Gekocht wird fast immer frisch, manchmal mit Tiefkühlprodukten, die aber immer naturbelassen sind. Gewürzt wird auch nur sehr wenig, denn gerade bei Gemüse und Kartoffeln ist es der eigene Geschmack, der das Essen so lecker und gut macht. Außerdem sind wir mittlerweile zu einem großen Teil auf Bio-Produkte umgestiegen, auch hier war in erster Linie der Geschmack entscheident. Abgesehen vom Fleisch, das kaufen wir in Bio-Qualität, weil wir den naiven Glauben haben damit etwas für eine artgerechtere Tierhaltung zu tun. (Ob das dann wirklich so ist kann man ja leider nicht zweifelsfrei beurteilen, aber uns geht es damit besser.)

2. Spiele: Aus dem Rasselalter ist unser Sohn doch deutlich rausgewachsen und mittlerweile sorgt die Playmobil-Polizei im Kinderzimmer für Ordnung, während die Lego-Männchen eher die Unordnung anrichten. Aber auch Gesellschaftsspiele stehen bei uns hoch im Kurs und wir spielen gerne und oft (fast täglich) miteinander. Am liebsten im Moment “Kuh & Co.”, ein total lustiges Würfelspiel, welches Kniffel ein wenig ähnelt und “Lotti Karotti”, “Zicke Zacke Hühnerkacke”, welches für unseren Sohn ein absolutes Kinderspiel ist, weil er dieses Spiel wirklich immer (!) gewinnt und “Solo”, eine Variante von Uno. Außerdem “SkipBo Junior”,  manchmal auch “Mensch ärgere dich nicht” oder “Domino”.

So, liebe Kerstin, wie zum Teufel soll man denn da das Wort Rhabarber unterbringen?? :D

 

Die Sponsoren: http://spieltz.de, http://knallino.de/ und http://www.fleug.de/home.html

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EKBP – Aufgabe 6

Eine der noch ausstehenden Aufgaben der Eltern-Kind-Blogparade bei der lieben Testmama ist “Auf Schritt und Tritt …“, in der es, wie das Motto schon verrät, um das Thema Schuhe geht.

1. Heute soll es um – nein, nicht nur um Schuhe – gehen. Es geht um Stolz, um Mama- und Papastolz, um erste Schritte, um den ersten Blick nach der Geburt, um den ersten Kindergarten- oder Schultag, um das erste Mal Laufrad oder Fahrrad fahren, um alles, was im weitesten Sinne zum “ersten Mal” dazugehört (wir sind erwachsen und kichern jetzt nicht).
2. Und es geht um Schuhe! Nein, nicht um eure Schuhe, sondern um die eurer Kinder. Vielleicht habt ihr einen Schuhtick, den ihr an eure Kinder weitergegeben habt? Oder ihr wollt uns erzählen, worauf ihr bei Kinderschuhen besonders achtet. Oder ihr findet Kinderschuhe viel zu teuer? So oder so soll es jedenfalls um Schuhe und Schritte gehen – ein kleiner Schritt für die Menschheit, aber ein großer Schritt in eurem Leben als Eltern.

Auf den ersten Blick weiß ich nicht so recht wie ich diese Aufgabe beantworten soll. Es gibt in einem Kinderleben so wahnsinnig viele “erste Male” und natürlich ist man auf jedes einzelne absolut stolz. Ob das nun der erste freie Schritt ist (an den ich mich noch sehr genau erinnern kann, er war kurz vorm ersten Geburtstag), der erste gesprochene Satz (auch den weiß ich noch, es ging um einen Grashüpfer, der an der Autoscheibe entlang lief und war während der Fahrt nach Hause), der erste Tag im Kindergarten, an dem Junior sich so wohl gefühlt hat, dass er gar nicht mehr nach Hause wollte, an die ersten Abschiedstränen im Kindergarten einige Wochen später, das erste Mal alleine Fahrrad fahren, das erste Mal beim besten Freund übernachten, … Es gibt so unzählig viele Momente, die so besonders sind und doch so normal. Und gerade weil alles so normal ist und zur gesunden Entwicklung dazu gehört, ist man als Mama (oder Papa) einfach nur stolz und glücklich, wenn das Kind ganz normal groß wird. :)

Das Thema Schuhe ist hier eigentlich gar keins. Keiner von uns hat einen Schuhtick und wir tragen in der Regel nur die Schuhe, die wir wirklich brauchen (okay, “brauchen” geht da abhängig vom Geschlecht doch etwas auseinander, denn neben meinen Sneakers besitze ich zumindest noch ein Paar Ballerinas und zwei paar hübsche Schuhe). Beim Mann sind das tatsächlich nur seine Sneakers (und die Hochzeitsschuhe für besondere Gelegenheiten) und beim Sohn immer die zur Jahreszeit passenden Schuhe. Momentan trägt er tatsächlich noch immer seine Halbschuhe vom letzten Jahr, wir haben sie wohl etwas zu groß gekauft und sie passen immer noch hervorragend. Da sie aber inzwischen kaputt gehen (was selbst bei so teuren Markenschuhen nach einem Dreivierteljahr erlaubt ist), gibt es nächste Woche zwei Paar neue – Halbschuhe und Sandalen. Wir sind so optmistisch, dass wir dieses Jahr Sandalen brauchen werden. ;)

Auf Qualität achten wir bei Schuhen immer, ganz besonders bei den Kinderschuhen. Es bringt nichts, wenn man “billige” Schuhe kauft, die nach zwei Wochen total abgetragen aussehen und kaputt gehen und davon dann immer wieder neue braucht. Im Endeffekt ist es günstiger einmal mehr auszugeben. Wir haben für die letzten Halbschuhe ca. 50 oder 60 Euro bezahlt und wie bereits geschrieben trägt Junior sie seit dem letzten Sommer. Würde nicht die Lasche kaputt gehen, wären die Schuhe immer noch absolut in Ordnung. Dank der verstärkten Kappen an der Spitze gehen die auch dort nicht kaputt. Die Investition hat sich also absolut gelohnt. :)

Auch wenn die Woche für diese Aufgabe schon längst vorbei ist, sollen die Sponsoren nicht unerwähnt bleiben: Limango, gutscheinzeiger und Babyfuss.

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Es geht wieder los…

Die Prüfungsphase ist vorbei, die Klausur geschrieben (ne, ich habe gar kein gutes Gefühl…) und ich werde oder bin wieder krank. Hm, wohl immer noch und nicht wieder, aber es zeigt sich gerade mit seiner vollen Gestalt. Es nervt. Es geht mir echt bescheiden und ich habe das Gefühl überhaupt nichts dagegen tun zu können. Ich sitze tatenlos zu Hause und könnte die eine Woche Semesterferien die ich noch habe genießen, aber statt dessen dreht sich mein Gedankenkarussel gegen meinen Willen. Es ist zum verrückt werden, ich will das nicht, aber ich habe keinen Einfluss darauf. Ich versuche positiv zu denken, aber es gelingt mir nicht. Ich versuche nach vorne zu blicken, aber das macht es nur noch viel schlimmer.

Zum Glück bin ich nicht alleine, zum Glück weiß meine andere Hälfte, was mit mir los ist und ist für mich da. Zum Glück habe ich die Therapie noch nicht beendet und noch ein paar Termine und einen ganz großartigen Therapeuten, der mir hilft. Aber es ist trotzdem zum Schreien. Mein Mann braucht mich jetzt, ich sollte ihn unterstützen, nicht umgekehrt. Ich sollte für ihn da sein, ihm den Rücken stärken, ihm Mut machen, positiv für ihn denken, aber es geht einfach nicht. Stattdessen muss er sich um zwei kümmern. Bitte, lass es alles schnell vorbei sein und aufwärts gehen, ich halte diesen Zustand einfach nicht mehr aus. Ich WILL positiv denken, ich WILL optimistisch sein, ich WILL davon überzeugt sein, dass alles gut wird und alles gut ist.

Wer hat eigentlich diese besch*** Krankheit erfunden und warum gibt es kein Wundermittel dagegen? Menno…

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EKBP – Aufgabe 9

Der Prüfungsstress ist endlich rum und der Tag hat plötzlich wieder so viele Stunden zur freien Verfügung, so dass ich nach drei ausgesetzten Wochen endlich wieder an der Blogparade teilnehmen kann und möchte.

Thema diese Woche ist “höher, schneller, weiter …”

Es wird olympisch! Altius, citius, fortius: Höher, schneller weiter. Bereits im Baby- und Kleinkindalter neigt man bisweilen dazu Kinder miteinander zu vergleichen. Der Druck auf unsere Kinder ist größer geworden – oder ist er das etwa gar nicht? Ist er schon trocken? Läuft sie schon? Wer hat die besten Noten in der Schule? Müssen sich auch unsere Kinder in unserer Leistungsgesellschaft durchsetzen und behaupten? Was geben wir ihnen in die Wiege mit? Unterstützen wir sie, lassen wir sie einfach machen? Wie verhelfen wir unseren Kindern dazu, starke erwachsene Menschen zu werden? Fühlen wir uns von den Vergleichen unter den Kindern gegängelt? Wird unseren Kindern heutzutage zu viel abverlangt? Für die Babyeltern: beginnt bei euch bereits der Vergleich unter den Kindern? Wer isst am meisten, wer schreit am lautesten, wer schläft am besten? Wer mit dem Thema hadert, der darf natürlich auch über sportliche Erfolge seiner Kids reden, der darf stolz sein, dass sein Kind mit 5 Jahren schon lesen konnte oder darüber dass Junior nun endlich sein Töpfchen benutzt (oder natürlich auch auf alles andere!).

Puh, das ist wirklich ein schwieriges Thema. Vor allem eines, mit dem wir uns unfreiwillig immer und immer wieder auseinander setzen müssen. Früher habe ich es immer vermieden unser Kind mit anderen zu vergleichen und habe andere Eltern immer wieder ermuntert auf die Fähigkeiten ihres Kindes zu vertrauen, wenn es um Dinge wie Laufen, Schlafen oder Essen ging. Es war mir persönlich immer völlig egal, ob mein Sohn nun als erster oder als letzter eine neue Fähigkeit erlernt hat, ob er nun besonders gut oder schlecht geschlafen hat oder besonders gut oder schlecht isst. Natürlich schaut man sich andere Kinder im gleichen Alter unwillkürlich an und zieht unbewusst Vergleiche, aber die dienten mir nur dazu halbwegs zu beurteilen, ob mein Sohn normal entwickelt ist oder irgendwas Besorgnis erregend wäre.

Inzwischen, Junior ist jetzt fast 5, vergleiche ich überhaupt nichts mehr. Er ist er, mit allem was er kann und nicht kann und es gibt überhaupt keinen Grund andere Kinder als Maßstab zu nehmen. Allerdings bringt mich das eben auch inzwischen in die Verlegenheit, dass ich als allerletzte gemerkt habe, dass mein Kind eben nicht ganz normal ist. Und auch immer noch nicht so recht glauben kann, dass es so ist.
Zum Glück ist es bei uns kein negatives “nicht normal sein”, sondern eigentlich ein positives. Aber ganz glücklich bin ich damit nicht und vor allem glaube ich es erst, wenn ich es schriftlich habe.

Konkret geht es bei uns um das “leidige” Thema Hochbegabung, auf die mein Sohn zur Zeit getestet wird. Leidig ist dieses Thema für mich, weil ich es (vermutlich) selber hinter mir aber und dadurch, dass es niemand wusste oder es niemanden interessiert habe, eine etwas unschöne Schullaufbahn hinter mir habe. Außerdem ist es deswegen ein “leidiges” Thema, weil man nicht darüber reden darf ohne andere Eltern vor den Kopf zu stoßen. Nicht betroffene Eltern scheinen nicht zu verstehen, wie schlimm es manchmal werden kann ein hochbegabtes Kind zu haben. Mit welchen Sorgen man sich rumplagt und dass es vor allen Dingen nicht automatisch bedeutet, dass das Kind dann Medizin studiert und ein angesehener Chefarzt wird. Es kann auch das genaue Gegenteil passieren und unser Sohn neigt eher dazu, als zu tollen Leistungen. Er gibt viel zu schnell auf, er hat kaum Durchhaltevermögen, er macht nur die Dinge von denen er weiß oder zumindest denkt, dass er sie kann, aber wenn etwas nicht auf Anhieb funktioniert, hört er sofort wieder auf. Also was bringt ihm eine eventuelle Hochbegabung wenn er sie überhaupt nicht nutzt? Richtig, nichts.
Naja, und außerdem müssen wir uns mit schiefen Blicken und Kommentaren befassen. Sätze wie “na super, dann wird er sich in der Schule ja richtig schön langweilen, wenn ihr ihm schon jetzt das Lesen beibringt“. Wir bringen es ihm nicht bei. Er lernt es. Wir beantworten seine Fragen, den Rest erledigt er von selber. Abgesehn davon, liebe Sprücheklopfer, besteht die Schule nicht nur aus Lesen können. Und, liebe Sprücheklopfer, ihr glaubt nicht wie sehr ich mir wünsche, dass mein Sohn, wie alle anderen Kinder auch, mal ein tolles Bild malt, das ich aufhängen kann. Aber nein, er hasst es zu malen, er liest “nur”. Und fragt, den lieben langen Tag, vom Aufstehen bis zum Schlafen gehen. “Woher kommt der allererste Mensch, was wird es geben wenn die Menschen ausgestorben sind, wieso ist da Feuer im Vulkan, was ist das Größte was es gibt, wieso regnet es und woher kommen die Wolken, woher kam die allererste Fledermaus und wieso heißt die überhaupt Maus? Wieso geht das Licht an, wenn man auf den Schalter drückt, was ist Strom und wo kommt er her, wie lange haben wir noch Strom und reicht er noch zum Kochen? Wie kommt das Wasser in unseren Wasserhahn und wo kommt es her, wo geht es danach hin? Wieso müssen wir eigentlich sterben, ich will gar nicht sterben, ich will niemals sterben und auch kein Engel sein. Und was ist, wenn ich doch ein Engel bin und der Opa mich gar nicht erkennt oder ich ihn gar nicht erkenne?”

Ja, wenn ich mein Kind mit gleichaltrigen vergleiche ist er definitiv kognitiv weiter entwickelt als die anderen Kinder die kenne. Aber ich vergleiche eigentlich gar nicht bzw. komme ich gar nicht dazu und deswegen ist es mir erst aufgefallen, als die Erzieher uns darauf angesprochen haben. Und auch jetzt rede ich es noch weg, bzw. normalisiere es einfach. Sind nicht alle Kinder so? Können die nicht alle mit 2 alle Buchstaben erkennen, mit zweieinhalb Automarken und Modelle, das Alphabeth, mit 3 bis 100 zählen und mit viereinhalb das Lesen anfangen? Haben nicht alle Kinder dieses Potential und es wird bloß nicht darauf eingegangen? Vielleicht ist das sogar wirklich so, bloß haben wir alles, was Junior kann nie mit ihm geübt oder oft wiederholt. Wir beantworten nur seine Fragen. Wir sagen ihm wie das Auto heißt, was es für ein Buchstabe ist, welche Farbe der Gegenstand hat oder wie unser Zahlensystem funktioniert. Den Rest erledigt er von ganz alleine…

Puh, jetzt bin ich übel vom Thema abgekommen, deswegen schnell zurück zur Blogparade und den Sponsoren.

kiddy.de, der bekannte Hersteller diverser Autokindersitze
http://www.gutesbuybonn.de/ vertreibt Kindermöbel und Kinderzimmerdekorationen, sogar ganz in unserer Nähe
http://linsenonline.de/ sagt wohl schon alles – da ich Kontaktlinsen trage werde ich dort mal stöbern gehen
http://www.deinegutscheine.com/, ein toller Service für Gutscheine, Rabattcodes usw.

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Prüfungsstress und Co.

Ich glaube man merkt es momentan sehr deutlich an meinem Blog. Ich stecke mitten in der Klausurphase und habe nun noch anderthalb Wochen um mich auf eine ziemlich heftige Klausur vorzubereiten. Mein großes Ziel ist es zu dem Viertel der Studenten zu gehören, die bestehen und zu der “Elite”, die im ersten Versuch besteht. Also bleibt es hier bis Anfang März auf jeden Fall recht ruhig, aber danach gibt es bestimmt wieder mehr zu erzählen. Das Semester startet Mitte März und ich bin vollstens motiviert wieder Vorlesungen zu besuchen und mehr als eine Klausur am Ende zu schreiben. :) Und nebenbei wieder 15 Stunden in der Woche zu arbeiten. Und außerdem noch ein bisschen Zeit für meine Familie zu haben. Und mich weiter um die Elternbeiratsarbeit zu kümmern. Und….. Ähm, ja, wird echt Vollzeit so alles zusammen. :D

Also, drückt mir die Daumen, dass ich die Klausur auch packe, bei dem Lernaufwand. :)

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Soll das das Leben sein?

Wenn ja, ist es ungerecht, gemein, unfair, …

Vor ein paar Tagen rief meine Ma an – bei ihr hatte ein alter Freund meines Mannes und mir angerufen und wollte mit uns sprechen. So lange haben wir uns schon nicht mehr wirklich gesehen, dass er nicht weiß wo wir seit über zehn Jahren wohnen, geschweige denn unsere Telefonnummer kennt. Er hat seine Nummer hinterlassen und wir sollen uns doch mal melden, da er “nicht mehr lange auf der Erde ist”.

Mein Mann hat dies natürlich sofort getan. Auch wenn der Freund nie der allerbeste war und auch wenn er nicht gerade das ist, was man einen vorzeigbaren Menschen nennt, so war er immer herzensgut und wirklich einfach nur nett. Und er ist es auch heute noch.
Langer Rede kurzer Sinn: er ist krank, schwer krank. Mehr als nur schwer krank, denn er wird tatsächlich nicht mehr wahnsinnig lange Leben. Wenn kein Wunder geschieht, dann wird er vielleicht Weihnachten schon nicht mehr da sein.

Nun haben wir so lange eigentlich keinen Kontakt mehr, aber das Wissen, dass dieser Mensch seinen eigenen Tod vor Augen hat, der Gedanke, dass wir einen Freund während seiner letzten Monate begleiten werden macht mich traurig. Er versucht alle Freunde von früher zu erreichen, möchte gerne die alte Truppe nochmal wieder sehen, am liebsten alle zusammen. Es ist wie ein Abschied, nein, es ist ein Abschied. Von früher, vom Leben, vom Sein. Ein Abschied von seinen Freunden, von den schönen Momenten im Leben, von den alten Erinnerungen. Und es ist traurig. Dass ein so junger Mensch nun sein letztes Lebensjahr antritt. Es ist ungerecht.

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Eltern-Kind-Blogparade – Aufgabe 5

Und wieder kurz vor Schluss folgt mein Beitrag zur aktuellen Aufgabe der Blogparade. Diese Woche geht es wieder um drei Themen:

Gesundheit, Entspannung und Freizeit

Teil 1 – Gesundheit:
Mit der Gesundheit haben wir nur selten Probleme, unser Nachwuchs hat ein ganz hervorragendes Immunsystem und kommt mit allen Infekten hervorragend klar, bzw. lässt sie einfach an sich vorüber ziehen. Er hat vielleicht zwei, drei Mal im Jahr kurz Fieber, mal einen Schnupfen, war aber noch nie ernsthaft krank. Deswegen besteht unsere Hausapotheke auch für ihn eigentlich nur aus sehr wenigen Dingen: Fiebersaft (Ibuprofen) und Fieberzäpfchen (Paracetamol), die es aber erst gibt, wenn das Fieber sehr hoch oder starke Schmerzen den kleinen Prinzen plagen. Ansonsten helfen uns immer “Omas Hausmittel”, bzw. sitzen wir die Krankheiten halt einfach aus. (Was aber nicht bedeutet, dass wir im Zweifelsfall nicht zum Arzt gehen.) Auch homöopathische Mittel kommen bei uns hin und wieder zum Einsatz, dies aber tatsächlich nur sehr selten und auch ausschließlich auf Anraten des Kinderarztes. Für uns sind dies genauso Medikamente wie alle anderen auch, die man nicht wie ein Hausmittel auf eigene Faust benutzen sollte.
Übrigens bewahren wir unsere Medikamente zu Hause in einem abschließbaren Metallschränkchen auf, welches im Bad an der Wand hängt. Darin sind natürlich noch jede Menge Dinge für uns Erwachsene enthalten, wir haben schließlich unsere eigenen Schmerzmittel. ;)

Warum unser Kind so selten krank ist? Gute Frage, möglicherweise weil er sehr lange gestillt wurde, möglicherweise weil wir ihn nie so warm und unbeweglich einpacken wie andere Eltern ihre Kinder und das schon sehr lange so handhaben. Vielleicht weil er wenige Süßigkeiten und viel Obst isst und wir allgemein schon immer sehr auf seine Ernährung achten. Vielleicht aber auch, weil er einfach Glück hatte und sich einfach bei der Verteilung der Antikörper mehrmals angestellt hat? Ich weiß es nicht, ich bin einfach froh, dass es so ist. ;)

Teil 2 - Wellness:
Wellness finde ich unheimlich schwer zu definieren. Ich empfinde es schon als sehr entspannend mit einem guten Buch in der Badewanne zu liegen, oder mich im Winter mit einer Tasse Kaffee und dem Buch in mein Bett zu kuscheln. Früher habe ich Saunagänge sehr genossen, aber mittlerweile fehlt mir das Verlangen danach total. Dafür finde ich es viel schöner bei Sonnenschein durch die Felder und unser angrenzendes Naturschutzgebiet zu laufen oder mit dem Rad zu fahren und die Tiere dabei zu beobachten, Musik zu hören oder einfach der Natur zu lauschen. Ich brauche jedenfalls keine Massagen, keinen Kerzenschein und keine Möchtegern-Wellness-Musik, sondern einfach nur Stille. :)

Teil 3 - Freizeit: Im Moment ist die Freizeitgestaltung etwas schwierig, es ist fast immer zu kalt um raus zu gehen. Nichtmal Schnee gibt es hier und Schlitten fahren fällt aus. Immerhin konnten wir dieses Jahr zum ersten Mal mit Junior auf einem zugefrorenen See spazieren gehen. Aber langsam macht die Kälte keinen Spaß mehr. Dafür haben wir uns kurz nach Weihnachten Jahreskarten für Sealife gegönnt und fahren hin und wieder mal dorthin, am liebsten unter der Woche wenn es nicht so voll ist. 2009 hatten wir sogar Jahreskarten für unseren Zoo und haben viele schöne Tage dort verbracht. Aber auch so fahren wir immer mal wieder dort hin, wenn das Wetter nicht ganz schlimm ist.
Bei trockenem Wetter fahren wir gerne auf einen der vielen tollen Spielplätze in der Stadt, auf denen Junior dann Schaukeln, Klettern oder Rutschen kann. Sehr schön bei uns in der Nähe ist auch der Forstbotanische Garten, ganz besonders im Frühjahr wenn die Büsche und Bäume Blüten in allen erdenklichen Farben tragen.
Oder wir schwingen uns alle drei aufs Fahrrad und düsen durchs Naturschutzgebiet oder hängen die Räder ans Auto (Fahrradträger auf Anhängerkupplung sei Dank) und starten eine Radtour direkt am Rhein.

Hach, ich kann es kaum noch erwarten, dass die Temperaturen endlich steigen und wir endlich wieder viel Zeit draußen verbringen können. Im Moment ist es einfach nur ungemütlich und unspaßig.

Und wie jede Woche – die Sponsoren:

Wellnessium.de, ein Wellness- und Gesundheitsportal, verschenkt in dieser Woche 3 Amazongutscheine
Bergfreunde.de, ein Onlineshop für Outdoor-Bedarf sponsort einen ganz tollen Kinderrucksack von Deuter Pflasterkoffer.de beteiligt sich mit dem Pflasterkoffer Multimax

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Eltern-Kind-Blogparade 4

Und wieder ist eine Woche rum, wieder bin ich kurz vor knapp damit beschäftigt die aktuelle Aufgabe zu erledigen. Diese Woche geht es bei testmama.de ums Sparen, ganz genau:

Geld, Zeit und Nerven sparen mit Kindern – Tipps & Tricks

Da mir leider ein wenig die Zeit fehlt und irgendwie auch ehrlich gesagt die Ideen, fasse ich mich diese Woche etwas kürzer als sonst. Ich hoffe Testmama ist kein Erbsenzähler (hähä - eingebaut!) und sieht mir den kürzeren und unausführlicheren Beitrag nach.

Geld sparen: schaffen wir, indem wir Kleidung für den kleinen Prinzen beim Discounter, im Angebot oder auch gerne auf dem Flohmarkt kaufen. Leider wird es mit zunehmender Größe immer schwieriger gebrauchte Kleidung zu bekommen und wir müssen immer mehr neu kaufen, aber ich empfinde es schon als sparen lieber auf die Optik der Kleidung zu achten, als auf Marke oder herausragende Qualität. Die Hosen überleben ein Kindergartenjahr oft eh nicht, deswegen muss es kein Mexx oder Esprit sein, es reicht auch Aldi oder C&A. Außerdem gibt es bei uns (noch?) kein weiteres Kind, welches die Kleidung auftragen könnte.

Zeit sparen: Hm, ganz ehrlich? Brauchen wir nicht. Ich bin Studentin und habe sehr flexible Schul- und Arbeitszeiten und muss bisher nicht um 8 Uhr in der früh irgendwo hin hetzen, so können wir uns morgens alle Zeit der Welt lassen um Richtung Kindergarten zu starten. Selbst meine bisherige Arbeitsstelle war extremst flexibel und ich konnte fast anfangen, wann ich wollte, musste dafür halt länger arbeiten. Wir haben aber auch kein “Trödelkind”, sondern einen sehr lieben kleinen Prinzen, der eigentlich immer recht flott angezogen ist. Diskussionen am Morgen gibt es bei uns auch nie, deswegen ist alles sehr entspannt.

Nerven sparen: Mein Thema. ;) Meine Nerven lagen dank einer unerkannten postpartalen Depression oft mehr als blank und es war nicht möglich sie zu schonen (oder zu sparen). Geholfen hat in dem Fall eindeutig meine Therapie, dank derer ich ein anderer Mensch bin und dank derer ich einfach weiß, dass meine Nerven keine Drahtseile, sondern Nylonfäden sind. Ich kann damit mittlerweile umgehen und schone (spare) meine Nerven durch eine meiner guten Eigenschaften: Geduld! Ich bin so geduldig und verständnissvoll, kann mich gut in meinen Sohn hineinversetzen, dass ich wesentlich gelassener bin und meine Nerven dadurch tatsächlich “spare”.

 

Die Sponsoren werden natürlich wie jede Woche auch erwähnt:
1. Sparbaby, eine Seite die helfen kann beim Shoppen im Internet gutes Geld zu sparen, beteiligt sich an der Blogparade mit einem Original Steiffteddy!
2. Tagesgeldkonto, ein Vergleichsportal für – man glaubt es kaum – Tagesgeldkonten lässt zwei Amazongutscheine in Höhe von 25€ springen.
3. Bigbellybank, Hersteller und Vertreiber der wohl genialsten Spardose der Welt in Form eines Dinos, sponsort ganz genau diese. Die ist sooooo toll!!!!!

Leider werden diese Woche keine Lose aufgeteilt, ich würde meinde definitiv auf die Spardose setzen, um die ich schon seit Wochen schleiche.

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Eltern-Kind-Blog-Parade 3

Woche drei ist fast rum und ich “löse” diese Aufgabe wieder mal auf den allerletzten Drücker. Ich denke es gibt auch ziemlich gute Gründe dafür, denn diese Woche wird mein Artikel ausnahmsweise mit ein paar Fotos gespickt sein. :) Das Thema bietet sich dafür an.

“Es war einmal ein Buch” – Bücher damals und heute, Erinnerungen wecken und weiter geben.

Das ist unser Thema! Wir, also zumindest der kleine Prinz und ich, sind absolute Leseratten. Eine Welt ohne Bücher wäre für uns sehr trostlos und langweilig und wir lieben es sehr zu lesen, vorzulesen und zuzuhören. Okay, die letzten beiden Punkte sind recht einseitig, denn ich lese vor und der kleine Prinz hört zu, aber da er selber anfängt das Lesen zu lernen wird sich das vielleicht bald ändern.

Ich selber habe angefangen ganze Bücher zu lesen, als ich gerade eingeschult war. Erinnern kann ich mich noch gut an die Pitje Puck-Bücher und an die Leselöwen-Reihe von der schon einige Exemplare in das Bücherregal im Kinderzimmer gewandert sind. Vorher haben mir natürlich meine Eltern vorgelesen und das nicht gerade wenig. Jeden Abend gab es eine Geschichte zum Einschlafen und auch über den Tag immer mal wieder. Meine Lieblingsbücher als Kind waren “Die Himmelswerkstatt” und “TaoTao“. Beide Bücher existieren zum Glück noch, denn die Himmelswerkstatt ist nirgends mehr zu bekommen. Mein Sohn liebt diese Geschichte genau so sehr wie ich, aber für ihn ist es immer wieder etwas Besonderes, da das Buch nach wie vor bei Oma ist und auch erst Mal bleibt. Der Zustand ist mit den Jahren nicht besser geworden. ;) Außerdem erinnere ich mich noch an ein Buch, welches ich von meiner Omi bekommen habe und welches mittlerweile in Juniors Regal steht und immer wieder zum Einsatz kommt: “Die Kükenschule“. Das ist eine Sammlung einiger sehr schöner Geschichten, zum Beispiel über das Schuljahr in der Kükenschule oder einen kleinen Ausreißer der die Straße runter läuft anstatt nach Hause zu gehen und den Rückweg nicht mehr findet, über eine kleine Puppenmutti die sich verkleidet wenn die Mama aus dem Haus ist, … Und ein weiteres Buch “Großmutter erzählt” in dem ganz viele lange und kurze Geschichten und Gedichte, teilweise völlig verdreht und verrückt aber auch sehr lehrreich und alltäglich, sind.

Juniors Bücherregal quillt aber zugegebenermaßen so langsam über, aber es fällt uns sehr, sehr schwer uns von Büchern zu trennen. Die Babybücher haben wir mittlerweile aussortiert, unter anderem das sehr schöne “Wenn kleine Tiere müde sind“, welches so ziemlich die erste Gute-Nacht-Geschichte gewesen sein dürfte, die wir Junior vorgelesen haben. Dafür steht “Der kleine Igel mit der roten Mütze” aber immer noch im Regal, obwohl es ein Baby-Weihnachtsbuch ist.

Und so sieht es aus, das obere der beiden Regalbretter

Da es auch ein wenig darum gehen soll seine eigenen Bücher zu empfehlen, erzähle ich einfach mal, welche Bücher sich in Juniors Regal wieder finden.

Das linke ist ein Klappbuch, welches zum Schiff wird, mit dem man die Geschichte der Arche nachspielen kann. Es gibt gute Gründe, warum unser Sohn dieses Buch zum Geburtstag bekommen hat. ;)
Daneben drei Tiptoi-Bücher, die hier immer noch hoch im Kur stehen. Besonders das Musik- und Straßenverkehrbuch, welche ich wirklich sehr interessant und lehrreich finde.
Das bereits erwähnte Buch “Großmutter erzählt” und daneben vier Ravensburger Sammelbände. Das sind normalerweise die Quelle für die abendliche Geschichte, nur sehr selten wird davon mal abgewichen. Daneben stehen noch ein paar Wimmelbücher von denen wir uns noch nicht trennen können und weiter das Buch “Ich geh doch nicht mit jedem mit”, welches unserer Meinung nach eines der besten ist um dem Kind zu erklären, dass man nicht mit fremden oder auch bekannten Menschen mitgehen soll.
“Das Große Buch zum Lesen und Lachen” ist noch ein Überbleibsel aus meiner Kindheit und ist voll von lustigen, schönen und interessanten Geschichten. Ins Auge fällt etwas weiter rechts noch das rote Eltern-Buch, das man aiuch als Sammelband durchgehen lassen kann. Darin ist zum Beispiel die etwas traurige Geschichte vom kleinen Penukel oder die sehr lustige vom Plappagei, die meinen Sohn immer wieder zum Lachen bringt. Ein Stück weiter, leider kaum zu erkennen, steht ein Buch mit der Aufschrift “Hinter eines Baumes Rinde…”, es ist ein Sammelband einiger Gedichte von Heinz Erhardt, unter anderem das Titelgedicht. Gefunden habe ich es leider erst nach dem Tod meines Vaters, dessen absolutes Lieblingsgedicht es war. Und das vorletzte Buch rechts ist “Mein erster Naturführer”. Da wir direkt neben einem Naturschutzgebiet wohnen nutzen wir das Buch immer mal wieder um zu sehen, wer alles dort lebt und welche Pflanzen man sehen kann. (Und ganz nebenbei welche essbar sind und ob es für Marmelade reicht.)

Und so sieht der untere Regalteil aus, in dem sich die kleineren Bücher befinden:

“Meine ersten Bibelgeschichten” ist ein sehr farbenfrohes Pappbilderbuch mit den wichtigsten Geschichten der Bibel. Das Dudenbuch war hier lange Zeit der Renner, da das Interesse des kleinen Prinzen an Buchstaben fast unermüdlich war. Die beiden WWW-Bücher sind eher eine Ausnahmeerscheinung, ich konnte mich nie so recht damit anfreunden, dass die Klappen und beweglichen Teile so schnell unansehnlich werden. Junior mag sie aber trotzdem. Daneben stehen fünf Bände Wissensbücher von Aldi (es gibt sie bald wieder bei Aldi Süd) in denen recht kurz aber deutlich und mit vielen Bildern die Themen erläutert werden. Zum Vorlesen nicht unbedingt geeignet, aber zum gemeinsamen Lernen auf jeden Fall.  Und daneben, das karierte, ist eines meiner Lieblingsbücher: Tilda Apfelkern und ihre Geschichten aus dem Heckenrosenweg. Leider mag mein Sohn dieses Buch nicht sooo sehr und wir haben es innerhalb der anderthalb Jahre, seit wir es besitzen noch immer nicht ganz durchgelesen. Weiter rechts (rechts neben dem etwas dickeren roten) stehen Leserabe-Bücher, die mein Sohn mehr als toll findet, da wir sie schon lange gemeinsam lesen können. Ich den Text und er die Bildchen, die einzelne Wörter im Text ersetzen.

Wenn ich den Blick über die beiden Regalfächer schweifen lasse stelle ich fest, dass wir dringend nochmal aussortieren und Platz für neue Bücher schaffen müssen. Erst Recht, da diese Stapel noch längst nicht alles sind und wir immer und immer wieder einen ganzen Haufen Bücher aus der Stadtbücherei anschleppen. Aktuell ist es “nur” eins: “Märchen für mutige Jungs”. Ein Buch voller Märchen aus der ganzen Welt, von denen man größtenteils noch nie etwas gehört hat, die aber nicht weniger schön sind als die bekannten Grimm- oder Andersen-Märchen.

Meine Bücherregale gibt es leider nicht zu sehen, da sie aus Platzmangel auch als Kramregale dienen und völlig unordentlich sind (von den von mir mit Büchern belegten Fächern mal abgesehen, die sind sehr akkurat eingeräumt). Wenn ich den Platz hätte, dann hätte ich wohl ein riesiges Bücherregal im Wohnzimmer, in dem alle meine und Juniors Bücher untergebracht werden. Irgendwann werden wir das auch machen.

 

Und wie jede Woche sollen die Sponsoren natürlich nicht unbenannt bleiben:
Gobo-Kinder, die diese Woche drei Päckchen mit Baby-Stoffbüchern spendieren, der Coppenrath-Verlag, von dem sich die Teilnehmer über zwei Jugendbücher freuen dürfen und Shopclever, mit drei 10€-Gutscheinen für Groupon dabei. Leider ist für uns diese Woche nicht wirklich etwas dabei, aber das macht überhaupt nichts, da ich zum Einen in der letzten Woche eine der glücklichen Gewinnerinnen war und es noch so viele Teilnehmer gibt, die auf jeden Fall Kinder im richtigen Alter für die Bücher haben! Und denen wünsche ich an dieser Stelle viel Glück für die Verlosung.

 

 

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Adieu Google!

Mir reicht es! Und zwar sowas von eindeutig! Von Facebook halte ich mich schon seit einer halben Ewigkeit fern. Mein Konto existiert zwar noch, weil mir der Löschvorgang dort so schwierig gemacht wird und ich es gerne als Kontaktmöglichkeit zur Familie behalten möchte, aber es gibt dort von mir keinerlei persönliche Daten, die über meinen Namen hinaus gehen. Ich bleibe auch nie dort angemeldet und habe noch nie den “Like-Button” genutzt. Ich finde, dass man mittlerweile mit Facebook ganz gut umgehen kann und auch halbwegs die Kontrolle darüber behält, was im Internet steht.

Aber nun kommt Google daher und berichtet freudestrahlend, dass man alle Dienste miteinander verknüpfen möchte. Nebenbei wird erwähnt, dass unter anderem Google-Mail mitgenutzt wird um Werbung besser auf eine Person zuschneiden zu können. “Personen-bezogen Werbung” also. Alleine bei dem Wort bekomme ich schon die Krise. Ich möchte keine Werbung von Schulranzen sehen, nur weil ich irgendwo in einem Forum auf einen Link zu Schulranzen geklickt habe. Ich möchte auch wirklich nicht das Neueste der Apotheken sehen, nur weil ich aus Interesse danach gesucht habe wo ich die nächste Apotheke finde. Überhaupt, dass Google-Mail und die Suche miteinander verknüpft werden sollen finde ich seltsam. Die Gerüchteküche brodelt und behauptet, dass man in Zukunft Werbung von Stockholmer Hotels sehen wird, wenn man per Mail einen Urlaub in Schweden plant. Liest Google Mails?? Und warum sollte ich mir unbedingt bei Youtube Videos über Kreuzfahrtschiffe ansehen wollen, wenn ich nach News zu den aktuellen Vorfällen der Costa Concordia suche? Was geht Google mein Wohnort an und wieso muss mein Handy mit Google+1 in Verbindung stehen?

Ich finde diese Entwicklung mehr als bedenklich. Ich fand es schon erschreckend, als die “augmented reality” auf den Markt kam, es macht mir Angst, dass jeder, der an mir vorbei läuft ein Foto von mir machen und im Internet nach meinen Daten suchen kann. Wie weit sind wir noch von der perfekt vernetzten Welt entfernt, ab wann weiß jeder alles über den anderen? Wann sind wir alle völlig gläsern und wann weiß jeder Freund und Feind, wo wir uns gerade aufhalten? Nimmt das überhaupt kein Ende mehr?

Am meisten Angst habe ich ehrlich gesagt davor, dass mein Sohn größer und selber bei Google, Facebook und Co. unterwegs sein wird. Mangels eigener Erfahrung werde ich ihn dann nicht vor den Datenkraken schützen können. Ob es meinem Vater damals genau so ging, als das Internet für jeden erschwinglich wurde? Zu Hause, also bei meinen Eltern hatte ich nie Internet. Lag es daran, dass es meinem Vater zu unsicher war?

Ich habe heute kurzerhand mein Google-Konto überarbeitet, einige Dinge dort gelöscht, den Google-Reader deaktiviert und alle meine Feeds dort gelöscht und auch mein Adsense-Konto existiert nun nicht mehr. Auch Google-Chrome wird von meinem Rechner verschwinden, nur mein Handy mit Android kann ich leider nicht ersetzen. Mag alles etwas überstürzt klingen, aber wenn man mir keine Wahl lässt, ob ich der Verwendung meiner Daten zustimme, ziehe ich daraus eben die Konsequenz und nutze Alternativen. Die gibt es ja glücklicherweise zu Hauf. Adieu Google!

Wie steht ihr zu dem Thema? Ist es euch völlig egal, was Google und Co von euch wissen oder seid ihr genau so besorgt? Wie geht ihr in Zukunft mit Google um?

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