Category Archives: Gedanken

Jahresrückblick

Vorherrschendes Gefühl für 2013?

Zuversicht, dass es stetig aufwärts geht

2012 zum ersten Mal getan?

Klage eingereicht… Das gehört zu den Dingen, auf die man echt verzichten kann.

2012 nach langer Zeit wieder getan?

Weihnachtskekse gebacken, Klausuren geschrieben, Vorlesungen besucht

2012 leider gar nicht getan?

Fotografiert

Wort des Jahres?

Euro-Rettungsschirm – weil die Politiker zum Ende des Jahres hin endlich öffentlich dazu standen, dass es rausgeworfenes Geld war.

Mein persönliches Wort des Jahres?

Berufsunfähigkeitsversicherung – den Grund dafür erkläre ich wohl lieber weit ab der Öffentlichkeit…

Zugenommen oder abgenommen?

Dieses Jahr genau andersrum, erst ordentlich abgenommen, aber mittlerweile wieder fast das Gewicht wieder komplett drauf. :(

Stadt des Jahres?

Köln? :D

Alkoholexzesse?

Ohja, und wie. Einen (!) Cocktail mit Roséwein. Das war der einzige Alkohol, den ich überhaupt getrunken habe.

Davon gekotzt?

Auch wenn mir von dem halben Glas übel war – nö.

Haare länger oder kürzer?

Ungefähr genauso lang wie immer.

Kurzsichtiger oder Weitsichtiger?

Tatsächlich kurzsichtiger.

Mehr ausgegeben oder weniger?

Deutlich weniger.

Höchste Handyrechnung?

Kurz vor Ablauf meines alten Vertrages ca 40€.

Krankenhausbesuche?

Nur meine Mama und wir somit tatsächlich nur als Besuch.

Verliebt?

Aber natürlich. :)

Getränk des Jahres?

Chai Tee mit Milch!! (Immer noch!!)

Essen des Jahres?

Pfannkuchen

Most called persons?

Meine Mutter

Die schönste Zeit verbracht mit?

Meiner Familie! (Auch unverändert zum Vorjahr)

Die meiste Zeit verbracht mit?

Meiner Familie!

Song des Jahres?

Skyfall von Adele

CD des Jahres?

Himmel auf! von Silbermond

Buch des Jahres?

Level 26

Film des Jahres?

Ziemlich beste Freunde

Konzert des Jahres?

Ich war auf keinem Konzert

TV-Serie des Jahres?

Der letzte Bulle

Erkenntnis des Jahres?

Wenn man am Ende ist und alle Aussicht verloren zu sein scheint, geht es doch wieder aufwärts.

Drei Dinge auf die ich gut hätte Verzichten können?

Rechtsstreitigkeiten, die weiter anhalten.
Hoffnungslosigkeit über die Zukunft.
Anhaltende Geldsorgen, die aus den beiden oben genannten Gründen resultieren, bzw. damit zusammen hängen…

Nachbar des Jahres?

Unsere Nachbarn sind ja leider zu Beginn des Jahres umgezogen. Wenn hier einer Nachbar des Jahres wird, dann sicherlich nicht, weil er besonders nett oder höflich wäre, sondern weil er sich eher ziemlich daneben benommen hat.

Beste Idee/Entscheidung des Jahres?

Nach wie vor die veränderten Prioritäten. Dadurch hatte ich wieder die Energie, mein Studium fortzusetzen.
Und die Entscheidung, nicht selber kämpfen zu wollen, sondern sich (anwaltliche) Unterstützung zu nehmen. Im Kampf David gegen Goliath haben wir alleine keine Chance.

Schlimmstes Ereignis?

Auch dieses Jahr sind wir von wirklich schlimmen Ereignissen verschont geblieben.

Schönstes Ereignis?

Die Zusage für die Umschulung. Denn das hat für uns die Zukunft quasi gerettet. Ohne diese Zusage wäre es aussichtslos gewesen.

2012 war mit einem Wort?

Durchwachsen

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Happy Birthday…

 

 

Ich hoffe, es geht Dir gut „da oben“. Wäre schön, wenn Du mich mal wieder besuchen kämst und dann auch mal sprichst. Wenn ich von Dir träume, bist Du immer stumm. Du fehlst mir so unendlich und es ist kaum zu glauben, dass schon das dritte Weihnachtsfest ohne Dich vor der Türe steht.

Ich hab Dich lieb, Papi!

 

 

 

 

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Bücher, Tests, Büchertests?

Das Semester ist bald endlich rum, die freie Zeit wird sprunghaft ansteigen, wenn man davon absieht, dass ich den ganzen August wohl erst mal die volle Zeit arbeite, und nun kann ich mir tatsächlich mal wieder Gedanken darüber mache, wie ich meine FREIzeit gestalte.

Das Lesen und Rezensieren von Büchern hat mir eigentlich richtig viel Spaß gemacht. Die Gelegenheit ganz neue Bücher zu beurteilen und bekannt zu machen war toll. Leider fehlte mir zum Lesen in den letzten Monaten völlig die Zeit, wenn ich doch ein Buch in der Hand hatte, dann Fachliteratur. Gestern habe ich seit langem endlich wieder mit dem Lesen von Belletristik angefangen und das Buch, in dem ich Anfang des Jahres in der Mitte hängen geblieben bin, weiter gelesen. Eigentlich müsste ich dazu auch noch eine Rezension schreiben, aber die „Frist“ dafür ist vermutlich schon seit Monaten rum. Ein anderes Buch hatte ich zum Glück rechtzeitig wieder abgesagt, das hätte ich nie und nimmer geschafft. Aber egal, die Zeit zum Lesen ist wieder da. :)

Und nebenbei habe ich nun festgestellt, wieviel Spaß es machen kann Produkte wirklich zu testen, auf Herz und Nieren zu prüfen und ein ehrliches und kritisches Urteil zu schreiben. Besonders, wenn es dann noch so gut beim Hersteller, bzw. Vertreiber ankommt. Vielleicht sollte ich meine freie Zeit also eher dazu nutzen und weiterhin Produkttests schreiben?
Vor einiger Zeit hatte ich bei diversen Platformen immer mal wieder das Glück, wenn ich mich für ein Produkt beworben habe, es testen zu dürfen. Inzwischen gibt es aber so viele Bewerber, dass man selber kaum eine Chance hat. So macht das auch keinen Spaß. Viel schöner ist es, wenn man ein Produkt zum testen angeboten bekommt, weil der Anbietende das Gefühl hat, es könnte passen.

Ich glaube, ich würde gerne beides weiter machen. Also, lieber Firmen, Hersteller, Vertreiber, …: Haben Sie ein Produkt, welches wir als Familie (Papa 35, Mama 31, Sohn 5) testen können und dann ehrlich beurteilen dürfen? Quasi im Tausch gegen „Werbeplatz“ auf meinem Blog und der Verlinkung meines Testberichtes auf anderen Platformen. Leider ohne Fotos von uns, auf Grund der Anonymität, die ich für meine Familie wenigstens halbwegs wahren möchte, aber gerne mit Fotos der Produkte im Einsatz.
Und liebe Verleger und Autoren: haben Sie ein Buch, welches zur Zeit noch relativ unbekannt ist, neu erscheint oder mal wieder aus der Versenkung gehoben werden soll? Ganz besonders wenn es sich um Kinderbücher für Erstleser, Vorlesebücher, Krimis, Thriller oder Romane handelt, würde ich gerne lesen, vorlesen, mitlesen, lesen lassen und darüber schreiben. Da sogar mein Sohn mit seinen 5 Jahren bereits die Geschichten für Erstklässler selber liest und gerne mal sagt, ob ihm die Geschichte gefallen hat oder nicht, würde er garantiert gerne mittesten und lesen. Schreiben kann er noch nicht, das übernehme dann einfach ich.

Wenn Sie sich in meinem Blog umsehen, werden Sie sicher auf einige Testberichte und Rezensionen stoßen. Ich verfasse meine Artikel immer mit viel, viel Zeit und Herzblut, schreibe sehr ausführlich und immer meine ehrliche Meinung. Selbst wenn mir ein Produkt/Buch nicht so gut gefallen hat wird das erwähnt.
Meine Website gehört absolut mir, ist bezahlt und ich darf hier Werbung machen, so viel ich möchte. Sie wird auch die nächsten Jahre eindeutig mir gehören, denn meine Domain ist mein „Name“ mit dem ich mich in den Weiten des Internets identifiziere. Meinen Blog betreibe ich mittlerweile seit 4 Jahren, seit einem Jahr unter dieser bekannten Adresse. Googlet man nach „Arcanoe“ oder auch nach den Rezensionen, z.B. dieser hier, findet man meine Beiträge auf Seite eins der Suchergebnisse, manchmal sogar an erster Stelle. Und das, obwohl ich nicht so irre viele Leser habe wie die ganz großen Seiten. Aber es werden täglich mehr und für mich viel wichtiger ist, dass mir meine Leser treu bleiben und immer wieder hier hinein schauen.

Puh, dies war irgendwie auch schon wieder ein Werbeeintrag, aber dieses Mal wenigstens in eigener Sache. ;)
Nun werde ich erst mal weiter lernen, es sind nur noch knapp zwei Wochen bis zum Semesterende. Und von Euch, liebe Leser, hätte ich gerne weiterhin ein paar gedrückte Daumen für meine beiden Klausuren. Die erste ist gefühlt nicht so ideal gelaufen, aber das Gefühl kann ja auch mal täuschen.

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Geschützt: Rückfall?

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Geschützt: Es geht wieder los…

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Eltern-Kind-Blogparade Aufgabe 2

Diese Woche fehlte mir eindeutig die Zeit und Lust den  zweiten Beitrag zur Blogparade zu verfassen. Erst Recht weil es ein doch sehr persönliches Thema ist und ich immer noch nicht sicher bin, was ich hier gerne Preis geben möchte.

Das Motto diese Woche lautet:

Wie alles begann – Schwangerschaft, Geburt und Babyzeit 

Hm, wie soll ich da anfangen? Mit dem Wunsch nach einem Kind vielleicht? Dieser hatte sich immer mal wieder gemeldet, aber ebenso schnell meist wieder in der Tiefe der Vernunft verkrochen. Bis irgendwann wirklich die Zeit da war, in der auch die Vernunft sagte „jetzt oder nie mehr“. Schon einen Zyklus später war der Schwangerschaftstest positiv und das Chaos in der Gefühlswelt nahm seinen Lauf…

Unser Sohn ist ein Wunschkind, das ist überhaupt keine Frage, aber ich hätte absolut nicht erwartet so unter einer Schwangerschaft zu leiden. Noch heute höre ich die vielen gut gemeinten Ratschläge „Sie müssen sich nur daran gewöhnen“ oder „Du bist schwanger, das ist doch toll“ in meinem Kopf nachhallen, aber niemand konnte auch nur im Ansatz erahnen, was überhaupt in mir vorging. Ich war krank, auch wenn schwanger sein eigentlich keine Krankheit ist. Ich litt fast die gesamte Zeit der Schwangerschaft an Depressionen. Das war zeitweise so schlimm, dass ich mir das Leben nehmen wollte um aus diesem Zustand zu fliehen. Am ersten Tag der 13. Woche war es besonders schlimm, denn damit war ein Abbruch der Schwangerschaft auf legalem Wege nicht mehr möglich. Nein, es wäre niemals für mich in Frage gekommen mein Baby zu töten, zumindest nicht so lange ich gesund war und so lange meine Gedanken normal waren. Doch während dieser Depression war überhaupt nichts mehr normal. Ich war nicht in der Lage mein Baby als solches anzunehmen, es war für mich ein Fremdkörper und ich wollte einfach nur, dass es aufhört.

Dieser Zustand dauerte wohl etwa bis zur 30. Woche an, zwischendurch gab es mal kurze Momente, in denen ich mich wirklich darüber freuen konnte ein Baby zu bekommen, aber die meiste Zeit war grausam. Während andere Frauen freudig jedem erzählen, dass sie schwanger sind, habe ich es geheim gehalten. Ich wollte es niemandem erzählen, ich wollte es selber nicht wissen. Ich wollte es verdrängen und einfach nicht mehr daran denken. Als ich dann die ersten Bewegungen spürte war das für mich ein Alptraum. Andere Frauen lächeln vor Verzückung, ich habe geweint, weil ich es somit nicht mehr verdrängen konnte. Als das Baby größer wurde und die Bewegungen auch von außen sichtbar, fand ich das einfach nur furchtbar und habe mich umso mehr versteckt. Erst ab dem dritten Trimester der Schwangerschaft konnte ich mich wirklich auf unseren Sohn freuen, konnte mich endlich damit anfreunden ein Baby zu bekommen, konnte endlich liebevoll meinen Bauch streicheln und die Spieluhr darauf legen, konnte mit meinem Baby reden und ihm endlich die Liebe geben, die er die Monate davor nicht bekommen hat.

Wenn ich jetzt darüber nachdenke, kommen mir die Tränen, denn es tut mir so leid, dass ich mein Baby erst so spät annehmen konnte. Ich habe ein furchtbar schlechtes Gewissen, obwohl ich das nicht haben muss, denn meine Hilfeschreie waren deutlich genug. Ich habe meiner Ärztin damals klar gesagt, dass ich glaube an Depressionen zu leiden, aber es wurde nicht ernst genommen. Trotzdem würde ich gerne die Zeit zurück drehen und meinem Baby auch schon früher das Gefühl geben geliebt und willkommen zu sein. Denn immer, wenn ich lese, dass ein Ungeborenes spüren kann, wie die Mutter sich in der Schwangerschaft fühlt, ist es für mich ein Stich im Herzen…

Immerhin ging es dann im dritten Trimester steil bergauf und alles, was mit Babys zu tun hatte, hat mir endlich Spaß gemacht und ich konnte die Zeit endlich genießen. Die Zimmereinrichtung, die Namenswahl, das Einkaufen waren auf einmal völlig selbstverständlich und richtig toll. Und mit dem Tag der Geburt wurde es direkt noch viel besser. Dieses kleine Bündel Mensch, welches nach nur 7 Stunden Wehen auf meinem Bauch lag, war mein Sohn, mein Baby, mein Ein und Alles. Und das ist er auch bis heute geblieben. Der wichtigste Mensch auf der Welt, der Mensch für den ich mein eigenes Leben geben und für den ich auf alles verzichten würde. Der Mensch, der mir einfach alles bedeutet und den ich so sehr liebe, dass es schon weh tut. Der Mensch, auf den ich so unglaublich stolz bin und der mein Herz aufblühen lässt. So ein kleiner Mensch, der einem immer wieder ein Lächeln ins Gesicht zaubert und einem jeden Tag zeigt, dass das Leben lebenswert und schön ist. Der einem zeigt, was man schon immer geahnt aber nie gewusst hat, der einem die Welt aufs Neue beibringt. Und der Mensch, für den alles perfekt und sicher ist, solange man selber da ist um ihn zu beschützen.

 

Zu guter Letzt möchte ich gerne wieder die Sponsoren dieser Woche erwähnen, wer „einfach mal so“ ein paar Geschenke spendiert soll schließlich nicht unerwähnt bleiben.

Zum Einen ist das diese Woche Nuby, die vier Überraschungssets für Babys ab 6 Monaten verschenken, in denen zwei Trinklernbecher und Schüsselchen enthalten sind. Außerdem Babystrauss, einem Anbieter für besonders niedliche Geschenke zur Geburt. Der Name verrät es schon fast – der Anbieter fertigt aus Babykleidung „Blumensträuße“ oder auch Lollies, dabei werden nur Textilien aus Baumwolle nach ÖkoTex-Standard 100 bzw. mit dem Siegel „Textiles Vertrauen“ verwendet. Babystrauss sponsort einen Babylolli.
Der dritte im Bunde ist diese Woche Spielwelt, ein Onlineshop für Spielwaren aus so ziemlich allen Bereichen, sei es nun Playmobil, Lego, Carrera oder auch Gesellschaftsspiele. Spielwelt steuert für die Wochenaufgabe 3 Gutscheine á 25€.

Um es erwähnt zu haben: Da mein Sohn deutlich dem Babyalter entwachsen ist setze ich meine Lose selbstverständlich auf Spielwelt. :)

 

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Die anonyme Persönlichkeit! Die persönliche Anonymität?

Im Internet scheint es für den einen oder anderen eher schwierig zu sein, ein gewisses Maß an Anonymität zu wahren. Einigen ist es fast egal, was die halbe Welt lesen kann, andere sind sehr gewissenhaft im geheim halten ihrer Identität. Ich befinde mich wohl irgendwo in der Mitte. Es gibt Dinge, die ich ohne Bedenken im World Wide Web veröffentliche und andere, die ich aus verschiedenen Gründen nicht veröffentlicht haben möchte.

Zur letztgenannten Kategorie gehören Fotos aller Art, besonders die meines Sohnes. Die Gründe dafür sind vielfältig. Zum Einen weiß ich natürlich nicht, was er selber in einige Jahren davon halten würde, seine Kinderfotos im Internet zu finden oder wenn im schlimmeren Fall seine Mitschüler die Fotos sehen würden, zum Andere habe ich einfach schon die verrücktesten Sachen im Internet erlebt. Beispielsweise hat eine Frau sich von einer Website Kinderfotos kopiert und aus diesen ihre eigene Homepage gebastelt, die völlig fremden Kinder als ihre eigenen ausgegeben und eine komplette Lebensgeschichte drumherum gedichtet, inklusive aller Krankheiten und Eigenschaften der Kinder. Ich glaube, ich würde durchdrehen, wenn irgendjemand die Fotos meines Sohnes so verwenden würde.

Aus diesem Grund werde ich auch sehr schnell sauer (zuweilen aggressiv), wenn „bekannte“ Menschen Fotos meiner Familie machen und ohne mein Einverständnis im Internet veröffentlichen. Leider ist der Begriff des Rechtes am eigenen Bild nicht jedem geläufig und ich hatte deswegen schon einen handfesten Streit mit einem entfernten Bekannten. Ich weiß sehr wohl, dass ich nicht der Nabel der Welt bin und es vermutlich kaum jemanden gibt, der überhaupt Interesse an mir oder meiner Familie hat, aber das Wohl meines Sohnes steht für mich eben über allem anderen und das versuche ich auch für die Zukunft zu bewahren.

Ich möchte auch nicht, dass jemand meine Geschichten in meinem Blog irgendwie mit mir persönlich oder meiner Familie in Verbindung bringen kann, weswegen ich hier niemals reale Namen nutze (ja, ich weiß, das Impressum… ). Es wäre mir selber sehr unangenehm, wenn jeder in meinem Umfeld wüsste, was ich im Internet von mir gebe, zumal ich in einem Dorf wohne und da wird bekanntermaßen auch gerne mal getratscht. Natürlich könnte ich einfach komplett darauf verzichten hier etwas zu schreiben, aber dieser Blog ist mein Hobby, meine Meinungsäußerungsplatform und ich halte es eben einfach so, dass ich im realen Leben niemandem von dieser Website erzähle. Würde ich nun unsere wirklichen Namen nennen, die in der Kombination vermutlich seltener sind als „Markus, Tanja, Jasmin und Lukas“ (um es mal als Beispiel zu nennen), wäre es dank Google vermutlich zu einfach hier zu landen. Wobei mein voller Name glücklicherweise ein Allerweltsname ist, den neben mindestens einer (halb-)Berühmtheit auch diverse Ärztinnen und Wissenschaftlerinnen tragen, so dass man mich persönlich fast überhaupt nicht in Google finden kann. Nicht mal in Kombination mit meinem Wohnort. Aber egal, sicher ist sicher.

Nun fragt man sich vermutlich mittlerweile, was ich denn überhaupt freiwillig über mich im Netz stehen lasse um nicht als Anonymous verloren zu gehen und irgendwie einen persönlichen Bezug zu meinen Lesern zu behalten. Nun, jeder darf gerne wissen, wo meine Heimat ist, denn die Stadt ist groß genug mit ungefähr 1 Million Einwohner und Köln darf eh nicht unerwähnt bleiben. Jeder darf wissen, wie alt ich bin (ob ich das in zehn Jahren auch noch sage?), seit wann ich verheiratet bin, dass ich einen Sohn habe, seit einer gefühlten Ewigkeit studiere, zwei alte Katzendamen versorge, in einer Mietwohnung lebe, …. Naja, Allerweltswissen eben. Jemand, der mich persönlich im realen Leben gut kennt, würde vermutlich auch aus den Eckdaten schließen können, wer ich bin, wenn er denn überhaupt zufällig über diesen Blog stolpert. Aber das wären dann so viele Zufälle auf einmal, dass ich das wohl ausblenden kann.
Vielleicht fragt sich jetzt der eine oder andere, warum ich überhaupt in der Zeit so „penibel“ wurde um meine (unsere) Anonymität zu wahren. Das lässt sich wohl relativ einfach (aber garantiert nicht kurz) erläutern. Ich blogge schon deutlich länger als ich diese Blog mein Eigen nennen darf. Ich glaube angefangen habe ich ungefähr 2004 oder 2005, damals bei einem anderen Anbieter und natürlich völlig „geheim“. Da damals für mich keine Impressumspflicht bestand konnte ich unter meinem damaligen Pseudonym frei von der Leber weg schreiben, was mich bedrückte, nervte, ärgerte … Eine ganze Zeit lang hielt ich es auch so, dass niemand aus dem wirklichen Leben die Adresse zu meinem Blog bekam, aber irgendwann machte ich eine einzige Ausnahme und gab einer Klassenkameradin (die ich fast für eine Freundin hielt) die Adresse und das Passwort (der Blog war vollständig damit geschützt). Ich hatte mich in der Zeit ziemlich über einen weiteren Klassenkameraden geärgert und mich in meinem Blog darüber ausgelassen. Wie gehabt anonym, ich nannte keine Namen sondern nutze nur Buchstabenkürzel für die beteiligten Personen und außerdem war dieser Blog ja für niemanden einfach so einsehbar. Ich hätte nie daran gedacht, dass ich damit eine Straftat begehen könnte, geschweige denn, dass es überhaupt jemals der Betroffene lesen würde. Aber dank der Klassenkameradin, die nach dem Lesen des Beitrags Webadresse und Passwort an den Betroffenen weiter gab hatte der natürlich vollen Zugriff und reagierte ziemlich heftig darauf. Er hatte damals den kompletten Text ausgedruckt und unserem Klassenlehrer vor die Nase gelegt, der wiederum die Sozialpädagogin der Schule ansprach. Es endete in einem Gespräch zwischen dem Mitschüler, dem Klassenlehrer, der SP und mir, wobei mir wirklich damit gedroht wurde Anzeige zu erstatten und man mich als psychisch nicht ganz in Ordnung bezeichnete.

Aus damaliger und heutiger Sicht fand ich die Reaktion völlig überzogen, denn wir waren keine 15 mehr sondern Mitte 20 (ich habe recht spät das Abitur nachgeholt) und es hätte gereicht, wenn man normal mit mir geredet hätte. Nicht ich war damals diejenige, die den Text öffentlich gemacht hatte, er wäre einfach in den Tiefen des WWW verschwunden, bzw. war er ja eh nur mit Passwort überhaupt zu sehen. Und vermutlich wäre niemals jemand darauf gekommen, dass ausgerechnet „er“ gemeint sein könnte, Namen mit dem selben Anfangsbuchstaben gibt es wie Sand am Meer.
Aber die Tatsache, dass jemand so reagieren kann, wenn man auch nur ein Mal etwas dummes schreibt hat mir sehr deutlich gezeigt, wie gefährlich und unberechenbar das Internet sein kann, wenn man nicht auf die Anonymität achtet, wenn man nicht völlig verfremdete Namen nutzt sondern die echten nur abkürzt, wenn man Passwörter unbedacht an andere Personen weiter gibt, usw. Seit dem Vorfall bin ich auf jeden Fall sehr, sehr kleinlich geworden, was Anonymität betrifft.

 

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Geschützt: Vorsorge

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Geschützt: Doofer Tag

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Das war so nicht geplant…

Hm, ich glaube das hab ich jetzt echt super hinbekommen… Ich wollte mich mit meinem Blog gern auf ein Thema festlegen und nicht mehr kreuz und quer schreiben, habe gedacht, dass Bücher ein sehr schönes Thema sind, und jetzt traue ich mich kaum mehr irgendwas privates zu schreiben. So war das eigentlich nicht geplant.

Meine bessere Hälfte hatte die tolle Idee, ich solle doch einfach einen neuen Blog machen – aber ne danke, ich mag nicht schon wieder umziehen. Und vor allem den Lesern, die mir lieb und wichtig geworden sind, nicht nochmal so einen Umzug zumuten. Außerdem habe ich es mir hier gerade so schön gemacht und fühle mich hier gerade so wohl.

Bleibt nur noch das, was ich eigentlich schon immer gemacht habe: Weiter kreuz und quer schreiben und meiner Freundin vertrauen, dass alles, was ich hier schreibe, nicht mit mir im realen Leben in Zusammenhang gebracht werden wird. Außer ihr (und meiner besseren Hälfte) weiß niemand aus meinem Umfeld von der Existenz dieses Blogs und eigentlich möchte ich, dass es so bleibt. Natürlich ist der Blog nicht wirklich anonym, das weiß ich wohl, aber teilweise ist es dann doch so, als würde man sein Tagebuch aufschlagen. Aber darauf mag ich auch nicht wirklich verzichten. Also bleibt es wohl so, dass die ganz persönlichen Themen mit Passwort versehen werden und es kein Bücherblog wird. Vielleicht irgendwann mal, aber jetzt ganz sicher nicht.

 

Übrigens: Nehmt es mir bitte nicht übel, dass ich den einen oder anderen Werbebanner mit eingebaut habe. Ich möchte damit gar nicht groß Geld verdienen, sondern hoffe, dass ich vielleicht die paar Euro wieder raus kriege, die ich für die Domain und den Webspace zahle. Und im Moment bin ich noch in der Findungsphase, welcher Anbieter da der beste ist, ohne allzusehr zu stören.

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