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Mein erstes Tattoo

Ich habe mich getraut. :) Seit Monaten, wenn nicht sogar seit Jahren schleiche ich um diese tollen Tattoos herum. Bisher konnte ich mich nie so richtig entscheiden, welches Motiv es werden sollte, zumal sie ja auch ganz schön teuer sind. Und dass sie möglicherweise seltsam aussehen macht es auch nicht besser. Aber jetzt endlich habe ich ein tolles und preisgünstiges Motiv gefunden!

Wo es ist? An der Wand im Kinderzimmer. :D

 

 

 

 

 

 

Ihr habt hoffentlich nicht geglaubt, ich hätte mir eines stechen lassen? Dazu bin ich ehrlich gesagt viel zu feige, deswegen müssen eben die Wände dafür herhalten. ;) Aber da ist es auch ein ganz toller Anblick!

Da wir in der ganzen Wohnung bisher nur mit Raufaser tapeziert haben, war ich mir eigentlich recht sicher, dass wir überhaupt keine Wandtattoos nutzen können, weil diese auf den Unebenheiten nicht kleben. Nun haben wir uns aber kurzerhand, nachdem mir eine Bekannte versichert hat, dass es funktioniert, doch zwei Wandtattoos bestellt. Das Wikingerschiff hängt nun im Kinderzimmer über dem Bett und passt thematisch ganz hervorragend. Die Farbe die wir ausgesucht haben (türkis) sieht einfach toll aus!

 

Bitte sehr:

Nein, weder die Garderobe, noch die beiden Bilder an der Wand noch die Schablone für die Bordüre kann man irgendwo kaufen – alles selbst gemacht. :)

Junior selbst hat den Platz ausgewählt – natürlich auch das Motiv und die Farbe, schließlich ist es sein Reich – und ist überglücklich. Und wir sind völlig begeistert davon, wie einfach es anzubringen war und wir super gut es hält. Okay, durch die Unebenheiten der Raufaser war es beinahe körperliche Arbeit jeden Millimeter des Aufklebers wirklich an die Wand zu drücken, aber der Rakel, den wir direkt mitbestellt haben, hat da sehr gute Dienste geleistet.

Das zweite Tattoo liegt leider noch im Karton. Wir sind immer noch unsicher, ob wir es im Schlafzimmer über dem Bett anbringen sollen oder lieber doch im Wohnzimmer über dem Sofa. Eigentlich wäre mir letzteres lieber, aber den Raum wollen wir im Dezember komplett renovieren und dann müsste das Wandtattoo direkt schon wieder ab. :(
Der Spruch passt momentan so gut zu uns, da uns immer wieder große Steine in den Weg gelegt werden, wir immer und immer wieder eine Bewährungsprobe nach der nächsten bestehen müssen, immer wieder Rückschläge kommen – kurz, wir immer wieder fallen. Aber auch jedes Mal aufstehen und weiter machen, niemals liegen bleiben. Ich denke, wir werden ihn über dem Bett anbringen, damit wir auch jeden Abend und jeden Morgen wieder daran erinnert werden, dass wir es trotzdem immer gemeinsam geschafft haben, dass wir gemeinsam alles meistern und uns niemals unterkriegen lassen.

 

Preislich fand ich die Wandtattoos übrigens unschlagbar günstig. Alles zusammen hat nicht mal 50€ gekostet, das kenne ich definitiv teurer. Und dafür sind sie qualitativ wirklich toll. Ich hätte mich doch schon viel früher trauen sollen und denke, dass in der nächsten Zeit sicher noch das eine oder andere Tattoo zusätzlich einziehen wird. Sie sind sogar auf der knubbeligen Raufaser eine schöne Dekoration und sind einfacher anzubringen, als beispielsweise meine gemalten Delfine. Und vor allem kann man sie wieder entfernen, wenn sie einem nicht mehr gefallen. Wenn Junior die Delfine an der Wand doof finden müssen wir neu streichen.

 

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Wake up again

Inzwischen ist mein Notebook reaktiviert, bzw. ein neues eingezogen und ich kann euch endlich das Video zeigen. :) Bitte entschuldigt das Rauschen im Hintergrund und die Linien, die quer über das Bild wandern. Meine Handykamera ist nicht gerade die beste, aber ich denke es kann trotzdem einen ganz guten Eindruck davon vermitteln, was das Handy kann.

 

Und wie findet ihr das Wake-Up Light? Würdet ihr es kaufen oder ist es euch zu teuer? Wie lasst ihr euch morgens wecken?

 

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Aye Captain!

Ick heff mol en Hamborger Veermaster sehn,
To my hooday! To my hooday!
De Masten so scheep as den Schipper sien Been,
To my hoo day, hoo day, ho – ho – ho – ho!

Blow, boys, blow, for Californio,
There’s plenty of gold, so I am told,
On the banks of Sacramento.

So, oder zumindest so ähnlich klang das Lied, dass Juniors Opa immer wieder gesungen hat. Schon als ich klein war und natürlich auch noch als Junior auf der Welt war. Lustig daran ist vermutlich, dass nicht mein Papa aus Norddeutschland kam, sondern meine Mama. So ist es aber trotzdem ein wenig wie eine Familienerinnerung an die Herkunft.

Und wo wir gerade bei Norddeutschland sind, dort gibt es in der großen Stadt einen noch größeren Hafen in dem die tollsten Schiffe anlegen und gelöscht werden. Marineschiffe, alte Segelschiffe, große und kleine Schiffe, neue Schiffe und natürlich auch Cargo-Schiffe. Das eine oder andere ist bestimmt auch bei uns vorbeigeschippert und hat Junior in seinen Bann gezogen. Denn immer, wenn wir am Rhein spazieren gehen oder mit dem Auto über eine der Brücken fahren ist er völlig fasziniert von den riesigen Containerschiffen die so gemütlich vorbei ziehen.

Nun dürft ihr raten, was ihm mehr gefiel, als ich ihn fragte ob er lieber ein Flugzeug oder ein Schiff zum Spielen haben möchte. Natürlich – das Schiff! :) Und so zog vor ein paar Wochen ein riesengroßes Playmobil-Containerschiff bei uns ein. Das Auspacken und Zusammenbauen wurde direkt zum Abenteuer, denn der Kapitän musste natürlich den Bau überwachen und seiner Mannschaft direkt Anweisungen geben, damit der Steuerraum auch wirklich richtig sitzt und der Kaffee ordentlich getrunken werden kann.

 

 

 

 

 

 

Noch betrachtet der Kapitän alles aus sicherer Entfernung und überlässt die Arbeiten den Monteuren und Ingenieuren, die deutlich mehr Erfahrung im Schiffsbau haben. Aber schon bald …

 

 

… ist alles komplett und die Mannschaft bestaunt das fertige Werk.

Aber zum Ausruhen ist keine Zeit, denn die erste Ladung muss an Bord und über die Ozeane ans andere Ende der Welt verfrachtet werden. Also ran an die Arbeit, Männer!

 

 

Und auf geht es nach Amerika! Auf in die neue Welt und die nächsten Container holen. Vielleicht warten dort aber auch andere Überraschungen? Man munkelt, dass es dort noch Dinosaurier gibt und jetzt, mit dem großen Schiff, kann man sicher einen nach Europa bringen.

 

 

 

 

 

 

 

Da Weihnachten vor der Türe steht noch ein Tipp von mir: das Schiff bekommt ihr neben ganz vielen anderen Playmobil-Sachen und anderen Spielwaren günstig bei Spielwelt.de

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Der Morgen danach…

 

Es ist kaum zu glauben, aber tatsächlich ist gestern nach angeblich zwei Wochen Lieferzeit das Wakeup-Light von Philips eingetroffen. Ich bin zwar noch immer traurig, dass die Testzeit nun nur so kurz ist, aber besser kurz als gar nicht.

Das Philips Wakeup Light – Funktionen, Design & Co.

 

 

 

 

Die Einstellungen sind in meinen Augen ziemlich intuitiv, alles ist mit selbsterklärenden Symbolen, wie einer Sonne, einem Radio oder einem Vogel ausgestattet und die Knöpfe sind entgegen vieler Meinungen gut zu ertasten. Die Weckzeit stellt man ratzfatz ein, zumindest wenn man irgendwann mal nicht mehr mit den Einstellungen für Helligkeit und Lautstärke rumspielen muss. Außerdem kann man zwei Weckzeiten mitsamt Helligkeit und Lautstärke speichern und direkt über zwei Knöpfe an der Seite des Gerätes aufrufen und einschalten. Lediglich das gewählte Geräusch ist für beide Weckereinstellungen, lässt sich dafür aber auch separat einstellen und man muss sich nicht durch ein ellenlanges Menü hangeln.

Das Gerät ist natürlich nicht so gestreift, das liegt an meiner nicht ganz so dollen Handy-Kamera, die mit den Lichtverhältnissen nicht klar kam.

 

Die Lichtintensität ist nicht schlecht und der Farbverlauf ziemlich genial. Von sanftem dunkelrot geht es in kleinen Schritten über einen vorher eingestellten Zeitraum bis zu grellweißem Sonnengelb. Als Leselampe taugt das Ding aber für mich noch nicht so wirklich. Wenn es hell genug ist um zu lesen blendet es mich, tut es das aber nicht ist es zu dunkel. Die richtige Einstellung habe ich bisher noch nicht gefunden. Dafür kann man die Helligkeit der Uhr so einstellen, dass es nachts angenehm zu lesen ist ohne zu hell zu leuchten. Die Helligkeit steigt aber an, wenn der Wecker los geht oder man das Licht einschaltet.

Das eingebaute Radio ist weder besonders gut, noch besonders schlecht. Es ist ein einfaches UKW-Radio ohne besondere Funktionen. Ein wenig schade ist, dass kein RDS eingebaut ist und der Sendername nicht angezeigt wird, aber im Normalfall hat man eh einen festen Sender. Die Antenne ist auch nur eine sehr einfache Wurfantenne, reicht aber zumindest bei uns völlig aus. Dass der Lautsprecher auf der Rückseite angebracht ist, hört man nicht, der Klang ist trotzdem überraschend gut.

Gestern Abend habe ich direkt Gebrauch der Einschlaffunktion gemacht. Sie ist mit einem Wort zu beschreiben: Toll! :D Drückt man den Knopf an der Seite des Gerätes kann man noch die Zeit wählen (20 bis 60 Minuten) und schon wird das Wakeup Light langsam aber stetig dunkler und das Radio nach und nach leiser, bis beides ganz aus ist. Das Einschlafen damit war richtig angenehm. Da ich oft Probleme habe abends zur Ruhe zu kommen und die Augen zuzumachen ist das genau das Richtige für mich. :)

Schade ist, dass die Schlummerfunktion nicht einstellbar sondern fest bei 9 Minuten ist, für mich ist das viel zu lang. Heute Morgen habe ich sie noch nicht gebraucht und wer weiß ob ich mit dem Wakeup-Light nicht so gut wach werde, dass ich sie gar nicht mehr nutzen werde.

Ach, und ehe ich vergesse, muss ich mich ja noch zum Design äußern. Für viele Nutzer das Wichtigste überhaupt ist es für mich nur zweitrangig. Ich gebe zu, dass mir das runde Design des neuen Wakeup-Lights deutlich besser gefällt als bei vergleichbaren Weckern anderer Hersteller. Es ist wirklich wie eine kleine Sonne auf dem Nachtschränkchen, die am Morgen das ganze Schlafzimmer hell erleuchtet, selbst wenn die Rolladen noch geschlossen sind. Das warme Licht hebt eindeutig die Stimmung und mit den verwendeten LEDs ist es ganz nebenbei sogar noch stromsparend.

 

Meine erste Erfahrung mit dem Wakeup Light

Der erste Morgen war nicht soooo toll. Meine andere Hälfte (ne, besser ist er nicht *g*) hat mich 15 Minuten vor der eigentlichen Weckzeit unsanft aus dem Schlaf gerissen, weil ihm das Licht zu hell war. Ich musste es ausschalten, da ich im Halbschlaf noch nicht wusste, ob man es dimmen kann. Das Vogelzwitschern um viertel nach sieben fand ich aber trotzdem ganz schön. :)

Nach dem unsanften Morgen heute kann ich aber absolut noch nicht sagen, ob das Grauen am Morgen etwas weniger grausig ist, ich habe den ganzen Tag schon Kopfschmerzen. Ob es am Wecker liegt, weiß ich natürlich nicht. Da ich nebenbei noch mit einer dicken Erkältung zu kämpfen habe kann es genauso gut daran liegen.

Also auf ein Neues am morgigen Morgen, dann etwas weniger hell und vielleicht auch etwas kürzer, hoffentlich aber besser und ohne Kopfschmerzen.

To be continued …

 

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Krombacher Fassbrause

Vor ein paar Tagen hatte ich die Möglichkeit über die Konsumgöttinnen die neue Fassbrause aus der Krombacher Brauerei zu testen. Es war nicht unsere erste Fassbrause und auch nicht die letzte Marke, die wir probiert haben, aber definitiv bisher die beste.

Die meisten Fassbrausen haben trotzdem den typischen Biergeschmack, der für meine Begriffe etwas zu herb ist und für mich keinen Genuss darstellt. Krombacher hat es allerdings geschafft ein Getränk herzustellen, dass fruchtig-herb ist ohne nach Bier zu schmecken. Eiskalt aus dem Kühlschrank erfrischt es ungemein und ist nicht so pappig süß wie Limonade. Selbst unser Sohn mag Krombachers Fassbrause (Holunder) sehr gerne und er fragt bei jedem Einkauf, ob wir neue holen können.

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Na sowas

Eigentlich wurde letzte Woche unser Internetzugang angepasst, von 6Mbit/s auf 18Mbit/s. Ich weiß, dass dies nur Maximalwerte sind und keine Garantie dafür, dass man diese Bandbreite hat, aber bei einer Geschwindigkeitsumfrage um Internet kam heras, dass wir nur eine Geschwindigkeit von 5,3 Mb/s haben.

Wir müssten vorher ja noch viel weniger gehabt haben, denn mir kommen die Ladezeiten einzelner Seiten doch deutlich schneller vor als es bisher der Fall war. Seltsam, scheint wohl nicht so ganz zu funktionieren. Zumal andere Geschwindigkeitsmesser deutlich mehr ausspucken. Auch ne Art, Statistiken zu fälschen.

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Body point – fühlen wie eine Göttin?

Über das Portal „Konsumgöttinnen.com“ hatte ich die Möglichkeit bei der Kette „body point“ eine Fettzellenentleerung zu testen. Bei dieser Behandlung werden hartnäckige Fettpölsterchen mit Ultraschallwellen behandelt (ähnlich dem Ultraschall in der Schwangerschaft) und sollen so „entleert“ werden.

Als ich davon gelesen habe, schwankte ich zwischen absoluter Begeisterung und totaler Skepsis. Würde es tatsächlich helfen und die fiesen kleinen Fettpolster, die mich bei jeder Diät nur auslachen, verschwinden lassen? Oder wäre es im schlimmsten Fall doch nur raus geworfenes Geld? (Okay, ich musste nichts bezahlen, aber normalerweise ist so eine Behandlung nicht gerade günstig.)

Mein Termin war nun am 2.11. im body-point Studio Düsseldorf und um nicht mutterseelenallein 70 Kilometer über die Autobahn zu fahren habe ich als moralische Unterstützung (und Fahrer) meinen Mann mit genommen. Wir sind relativ zeitig los gefahren, da mein Termin um 17 Uhr und die Fahrt somit mitten im Berufsverkehr war. Gegen 16 Uhr, also eine Stunde vor dem Termin, wurde ich von der Dame, die mich später behandeln würde, angerufen ob es bei dem Termin bleiben würde. Ich war begeistert über so viel Service – mein Mann dagegen meinte nur, dass sie eben sonst Feierabend machen würde.

Pünktlich um kurz vor 17 Uhr befanden wir uns am Rande der verbotenen Stadt (als Kölner darf man Düsseldorf ja fast nicht laut aussprechen), das Gebäude war dank der Beschreibung sehr einfach zu finden, Parkplätze gab es mehr als genug, nur der Eingang war gemeinerweise auf der anderen Seite des Gebäudes. Nachdem wir klingelten wurde uns von der Dame (ich habe ihren Namen vergessen, soorry) begrüßt und herein gebeten. Sie bot uns sofort etwas zu trinken an, zeigte uns die Toiletten, da die Behandlung längere Zeit dauern würde und führte uns kurz durch einige Räumlichkeiten, vorbei an Power Plates (die dort mitten im Flur standen, für jeden absolut sichtbar), der Collagen-Dusche, die wie eine Litfaßsäule in einem rosa beleuchteten Raum stand, bis wir im eigentlichen Behandlungsraum ankamen. Dieser war schlicht, aber edel eingerichtet, sehr groß und dadurch etwas ungemütlich. Neben der Behandlungsliege befand sich dort ein körpergroßer Spiegel, sehr zu meinem Leidwesen. Ich bin weiß Gott nicht so zufrieden mit meinem Körper, als dass ich ihn mir in einem überdimensionalen Spiegel ansehen möchte.

Die junge Frau erklärte uns relativ ausführlich, wie eine Fettzellenentleerung von Statten geht, was mit den Zellen passiert und welche Risiken oder Nachwirkungen das ganze haben kann. Als Verfahrenstechniker hätte mich natürlich noch die ganze Technik und mehr Details interessiert, aber vermutlich wusste sie nicht so viel darüber oder aber hätte es nicht sagen dürfen. Beispielsweise hätte mich der Frequenzbereich des Ultraschalls interessiert, meine Frage, seit wann es das Verfahren gibt und seit wann es tatsächlich erfolgreich (?) durchgeführt wird, wurde leider auch nicht beantwortet.

Nach dieser Einführung durfte ich mich auf die Analysewaage stellen, die neben dem Gewicht auch Körperfett und Körperwasser in den einzelnen Regionen misst. Die Werte wurden notiert, in den PC übertragen und ausgewertet. Mein Stoffwechselalter wurde ausgespuckt: 38 Jahre – also mal eben 8 Jahre älter, als ich bin. Ansonsten waren meine Werte aber okay, teilweise völlig normal, teilweise an der Grenze. Aber da ich weder Übergewichtig bin noch völlig vertrocknet habe ich nichts anderes erwartet.

Danach sprachen wir darüber, welchen Körperteil wir nun behandeln wollten. Ich entschied mich nach langem Zögern für meine Reiterhosen, die mich sogar schon nervten, als ich 18 und 15 Kilo leichter war. Ich legte meine Hose ab, stellte mich auf ein DIN A4-Blatt, die Dame zeichnete den Umriss meiner Füße nach, damit ich später wieder genau so auf dem Blatt stehen würde und legte ein Maßband an drei Stellen an. Sie markierte die Messpunkte und notierte den Umfang beider Beine zusammen. Danach begann die Behandlung mit dem Ultraschallgerät. Es war nicht unangenehm, ich würde sagen wie eine Massage. Im Endeffekt genau das gleiche wie beim Frauenarzt, wenn der nach dem Baby sucht. Das US-Gel war natürlich (wie gewohnt) saukalt, was den Massageeffekt und die Entspannung erst Mal verschob. Ich glaube, pro Bein dauerte die Behandlung etwa 20 Minuten, das Liegen auf der Seite empfand ich als relativ unangenehm, am folgenden Tag hatte ich auch die Quittung dafür: eine dicke Verspannung im Nacken und den Schultern.

Während der gesamten Behandlung unterhielten wir uns über alles mögliche und unmögliche, über unseren Sohn und seine Ernährung, über Ernährung der Bevölkerung, über Kundinnen, die, stark übergewichtig, erwarteten, durch body point wie Claudia Schiffer auszusehen, usw.
Ganz besonders interessant fand ich die Einführung in eine Ernährungsberatung. An Hand der Blutgruppen konnte die junge Frau genau sagen, was wir – mein Mann und ich – jeweils essen, bzw. umgekehrt. Ich fragte nach der Ernährung für die auf die Behandlung folgenden 48 Stunden. Oder besser gesagt fragte ich „Was darf ich überhaupt noch essen, wenn ich keine Kohlehydrate essen darf? Was gibt es denn da überhaupt noch??“. Die Dame lachte und meinte direkt, dass ich sicher Blutgruppe A hätte – die ursprünglichste der Blutgruppen, die sich vorwiegend von Getreide und Milch ernährt. Ich war perplex, das entspricht genau meiner Ernährung. Ich frühstücke am liebsten Cornflakes mit Milch, ein Mittagessen ohne Nudeln oder Kartoffeln ist kein Mittagessen. Und ich esse, wie sie auch sagte, sehr gerne Gemüse, aber überhaupt kein Obst. Mein Mann kennt seine Blutgruppe nicht, aber an Hand seiner Ernährung (hauptsache Fleisch und Obst), meinte sie, dass er 0 hätte. Mal sehen, ob sich das irgendwann bestätigt. Diese Ernährungs“beratung“ war wirklich interessant und ich überlege, ob ich mir nicht mal eine komplette leisten soll.

Nun aber zurück zum eigentlichen Thema, der Fettzellenentleerung. Nach der Behandlung wanderte ich wieder auf das Blatt Papier und der Umfang meiner Beine wurde wieder an den gleichen Stellen gemessen. Heraus kam, dass ich tatsächlich bis zu 3 Zentimeter Umfang verloren haben sollte. Ich wurde gebeten mal einen Blick in den Spiegel zu werfen, ob ich schon einen Unterschied bemerken würde. Dem war aber absolut nicht so. Man hätte mir also sonst was erzählen können, ich habe nichts gesehen oder gemerkt. Ich bekam dann noch einen Haufen Tipps für die nächsten Tage (welches Essen, wie viel davon, viiieeel trinken, viel mehr als sonst, …), mir wurde die Collagen-Dusche noch einmal angepriesen (danke, aber ich habe Panik in engen Räumen) und einige Produkte erwähnt, die man zur Unterstützung kaufen könnte. Ich hatte aber ehrlich gesagt nicht vor, Geld auszugeben, da ich als Studentin einfach nicht genug Kleingeld für die recht teuren Cremes und Wässerchen habe. Allerdings bin ich nicht ganz ohne schlechtes Gewissen von Dannen gezogen…

Ingesamt haben wir knapp 2 Stunden bei body point verbracht und wurden nach dieser Zeit noch sehr nett verabschiedet und durch den Hintereingang heraus gelassen. In den folgenden Tagen habe ich so viel Wasser getrunken wie noch nicht vorher und mich richtig gut gefühlt. Ansonsten habe ich von der Fettzellenentleerung aber auch rein gar nichts gemerkt. Trotz abgespeckter Ernährung, trotz über 3 Litern Wasser pro Tag hat sich weder am Umfang noch am Gewicht irgendetwas getan. Der gemessen Umfangsverlust kann genau so gut ein Messfehler sein, da es unmöglich ist, sich bei der zweiten Messung ganz genau so hinzustellen wie bei der ersten Messung bzw. das Maßband an genau die gleichen Stellen zu setzen. Auch könnte ich nicht behaupten, dass irgendwelche Hosen weiter sitzen würden als vorher. Allerdings bin ich sowieso von Natur aus ein sehr skeptischer, hinterfragender Mensch und glaube fast nichts, was sich nicht wirklich beweisen lässt. Und nur weil meine Wahrnehmung mir sagt, dass die Fettzellenentleerung nichts bringt, heißt das ja nicht, dass es tatsächlich bei jedem so sein muss.

In diesem Sinne, es war eine nette Erfahrung diese Behandlung mal testen zu dürfen, die normalerweise 199€ kostet, ich würde es aber nicht nochmal machen und bin einigermaßen enttäuscht.

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bobki.com: Ariel-Fleckentferner

Das erste Projekt der neuen Seite und leider direkt ein Reinfall.
Ich hab mich so gefreut, den Fleckentferner testen zu dürfen, aber leider wurden meine Erwartungen nicht erfüllt. Die Flecken (Kakao und Sonnencreme) sind verblasst, aber gehen nicht raus. Auch nicht nach 30 Minuten Einweichen und anschließendem Waschen. Der Geruch ist sehr chemisch und für mich unangenehm. Sogar der gute Weichspülerduft wird von der Ariel-Chemie verdrängt.

Naja, dafür sind Produkttests ja da. Vielleicht findet einer meiner Mittester das Zeug ja ganz toll. ;)

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Tr(e)nd-Setter bekommt Zuwachs

Es gibt eine neue Seite in meinem Leben: Bopki.com; eine Schwester (?) von trnd, gleiches Prinzip, aber dieses Mal NUR für Frauen. ;)

Das erste Projekt: Ariel-Fleckentferner

Mal sehen, wann das nächste folgt. :)

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Trnd-Setter die Dritte

Und schon wieder flatterte ein neues Projekt ins Haus: Wir dürfen Pampers testen. Das Paket kam heute Morgen schon an und Junior hat heute Nacht die erste Probewindel an. Hoffentlich hält sie, was sie verspricht und es geht nichts daneben.

Falls jemand unter Euch Gutscheine oder Windelproben haben möchte: gegen Porto bekommt ihr (fast) so viel wie ihr wollt. ;) Schreibt mir einfach eine Mail.

@Pauladierste (heißt Du noch so?): Ich hab es immer noch nicht geschafft Deine Sachen zu verschicken. Vielleicht ganz gut? Möchtest Du Windeln haben? *gg*

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