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2013

Nachdem ich das Weihnachten schon verpasst habe, wünsche ich allen meinen Lesern einen guten Rutsch ins neue Jahr. Auf das 2013 Wünsche in Erfüllung gehen lässt, Gesundheit und Glück mit sich bringt.

Das neue Jahr wird für uns direkt positiv anfangen und wird mit einigen einschneidenden Ereignissen sicherlich sehr aufregend für uns drei. Mal sehen, was alles noch auf uns wartet und ob wir wieder Berge erklimmen müssen um danach entspannt ins Tal zu wandern.

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Zeitsprung in die Zukunft

 

Es gibt Tage, an denen ich wach werde, oder auch nur einen Augenblick inne halte, und mich frage, ob ich versehentlich in der Zukunft wieder die Augen öffne. Es ist das Jahr 2012 und entweder ist die Technik schon so weit, wie sie in 50 Jahren sein sollte, oder ich lebe gedanklich manchmal doch noch in den 90ern…

Die Technik, das Internet und das ganze Drumherum machen mir manchmal Angst. Die Geschwindigkeit mit der sich alles verändert, alles voran schreitet, ist rasend und ich komme selbst in meinem relativ jungen Alter oft kaum noch hinterher. Jeden Tag, jede Woche, jeden Monat gibt es neue Dinge, neue Geräte, neue Möglichkeiten, dass ich mich frage, wie die ältere Generation überhaupt noch damit klar kommt. Und wie die jüngere Generation überhaupt noch ohne klar kommen kann.

Ein nettes Beispiel ist unser neuer Fernseher. Ein ganz tolles Gerät, welches wir uns eigentlich nur angeschafft haben, weil ich zu kurzsichtig für das alte bin und dort den Text trotz neuer Sehhilfe nicht mehr lesen konnte. Und weil wir gerade das passende Kleingeld hatten und die Angebote vor Weihnachten sich nur so überschlagen, ist es direkt ein Internetfähiger 3D-Fernseher geworden. Dass wir nun 3D-Filme zu Hause statt im Kino sehen ist zu verkraften. Aber dass wir die Programme nun vom Smartphone aus umschalten können, dass wir die Lautstärke per Handy verändern, ist schon völlig verrückt. Früher hingen die Telefone an einem Kabel, das aus der Wand kam und standen fest an einem Platz, heute sind sie tragbar, Kalender, Mailprogramm, Spielekonsole, Fotoapparat und Fernbedienung in einem und die meisten Menschen ohne sie nicht mehr lebensfähig.

Und wo wir gerade so ein wenig nostalgisch werden, kennt ihr noch Slimey? Dieses glibberige, glitschige, stinkende Neon-Zeug aus der Dose? Ich glaube alle Kinder der 80er haben es gehabt und mit Begeisterung damit gespielt. Vor kurzem ist es mir tatsächlich wieder begegnet, nur diesesMal mit anderem Namen:

Und sogar mit Funktion, abgesehen von der Bespielbarkeit. :D Jetzt ist Slimey also erwachsen geworden und hat den Namen CyberClean. Es riecht auch erwachsener, nach irgendeinem undefinierbaren Desinfektionszeugs.

 

 

Als Spielzeug kann man das nicht wirklich durchgehen lassen, auch wenn mein Sohn es mir schon fast abgeluchst hätte und es gar nicht mehr zurück in die Dose packen wollte. Aber es ist eindeutig mir!
Auf dem Bild sieht es schon ein wenig seltsam und fast eklig aus, aber meine Tastatur hat danach wieder wie neu ausgesehen (was man von dem Zeug hinterher absolut nicht mehr behaupten kann). ;)

 

 

 

 

 

 

 

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Personalisierte Kinderbücher

Heute schreibe ich doch mal wieder einen persönlicheren Beitrag, als Abwechslung zu den vielen „Werbeartikeln“ über gewonnene Produkte. Ich brauche eure Hilfe, denn ich sehe gerade den Wald vor lauter Bäumen nicht und Weihnachten naht in riesengroßen Schritten (war nicht gerade erst September??).

Wir haben heute spontan beschlossen, dass Junior von uns zu Weihnachten ein Kinderbuch bekommen soll, in dem er die Hauptrolle spielt und vielleicht noch die eine oder andere ihm bekannte Person eine Nebenrolle inne hat. Als Kind habe ich selber so ein Buch von meiner Patin bekommen und ich liebe es bis heute, obwohl es nur ein Kinderbuch ist.
Also habe ich natürlich die große Suchmaschine bemüht und eindeutig viel zu viele Anbieter gefunden. Allerdings sind diese Bücher so teuer (zwischen 35€ und 100€ war alles dabei!), dass ich nicht einfach so blindlings eines bestellen möchte. Die Sorge von der Qualität oder dem Inhalt enttäuscht zu sein ist einfach zu groß.

Hat von euch schon mal jemand ein solches personalisiertes Buch gekauft und verschenkt? Bei welchem Anbieter habt ihr es geholt und wie zufrieden wart ihr?

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Bloggeraktion: Weihnachten naht

Bei Testmama gibt es eine neue Bloggeraktion. Die letzten habe ich leider verpasst, aber dieses Mal möchte ich auch wieder mal teilnehmen.

Bis Weihnachten ist es nicht mehr lang, der November ist angebrochen und nun vergeht die Zeit bis zu den Feiertagen rasend schnell. So langsam aber sicher beginnen auch wir mit der Planung, wobei diese bei uns eigentlich schnell erledigt ist. Die Frage mit wem wir wann feiern ist sehr schnell beantwortet. Heilig Abend gehört seit vielen Jahren meiner Familie, erst Recht seit mein Vater nicht mehr lebt ist es völlig selbstverständlich, dass wir meine Mama an diesem Tag nicht alleine lassen. Einzig die Frage, wo wir genau feiern wird meist erst kurzfristig beantwortet, wobei auch da die Auswahl nicht so groß ist. Entweder feiern wir bei uns zu Hause oder bei meiner Mutter, da sie doch deutlich mehr Platz hat als wir. Dafür sind wir eigentlich recht offen, wer alles dabei ist. Wir haben keine geschlossene Gesellschaft, sondern freuen uns auch, wenn Freunde oder andere Familienmitglieder dabei sind. Aber meistens sind wir unter uns, was bedeutet, dass meine kleine Familie gemeinsam mit meiner Ma und einem meiner Brüder anwesend sind.

Das Essen ist jedes Jahr ein anderes, wobei wir da trotzdem ein paar kleineren Traditionen folgen. Früher, als mein Vater noch lebte und ich zu Hause wohnte gab es jährlich abwechselnd Fondue und die berühmten Würstchen mit Kartoffelsalat (da isses, Kerstin :D). Später wurden die Würstchen vom Raclette abgelöst und letztes Jahr gab es sogar eine richtige, frische, glückliche (nunja, tote…) Gans. Für dieses Jahr haben mein Bruder und ich uns wieder auf Fondue geeinigt (der Rest der Familie erfährt das dann bei Zeiten).

Ich freu mich schon wieder darauf, denn es ist doch immer schön, wenn die Familie gemütlich zusammen sitzt, was leckeres isst und einfach den Tag/Abend genießt.

Der Sponsor der Bloggeraktion ist dieses Mal der Gutscheindrache.

 

 

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In eigener Sache

Hat jemand zufällig Interesse an Tageskarten für den Freizeitpark Efteling in NL? Wir haben im Juli bei Groupon vier Karten gekauft, kommen aber höchstwahrscheinlich nicht mehr dazu sie einzulösen. :(

Zu haben sind sie für 80€, ohne Versand, da ich sie einfach danach per Mail verschicken kann. Normalweise kosten die vier Karten insgesamt über 130€, gültig sind sie bis Anfang März und der Park ist das ganze Jahr über geöffnet.

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Bloggen mit Biss

Die Testmama hat gerade ein sehr bissiges Thema zur Aufgabe gestellt, allerdings außerhalb der Reihe ihrer Blogparade (an der ich aus Zeitmangel schon länger nicht mehr teilgenommen habe).

1. Seid ihr konservativ und putzt noch händisch oder putzt ihr mit einer elektrischen Zahnbürste mit oder ohne Ultraschall? Worin seht ihr für euch den Vorteil und warum benutzt ihr welche Variante? Gerne dürft ihr auch ein Foto eurer Zahnbürste(n) zeigen.

Wir Erwachsenen putzen unsere Zähne in der Regel mit einer elektrischen Zahnbürste. Vor drei Jahren haben wir sie im Rahmen eines Testprojektes bekommen und sind nach wie vor überzeugt davon, dass die Zähne damit sauberer sind. Da der Akku allerdings schon kaputt ist greifen wir im Urlaub zur normalen Zahnbürste. Obwohl wir im Wohnwagen natürlich Strom haben, ist es zu umständlich die elektrische dort den ganzen Tag auf dem Ladegerät stehen zu haben. Eine Ultraschall-Zahnbürste haben wir bisher nicht und so lange die alte noch funktioniert, brauchen wir auch keine.

2. Optional: Womit putzen eure Kinder (natürlich nur sofern vorhanden) die Zähne?

Unser Sohn putzt sich die Zähne meistens mit einer Handzahnbürste, ab und zu aber auch mit seiner elektrischen Disney-Zahnbürste von Oral-B.  Da er erst 5 ist und wir sehr viel Wert auf gesunde Zähne legen, „darf“ er zwar selber putzen, wir gehen aber immer nochmal über alle Zähne. Wir haben leider selber schlechte Zähne und möchten das bei ihm auf jeden Fall vermeiden. Bis jetzt ist es uns gelungen, seine Zähne sind absolut gesund und Karies hat sich bisher noch nicht in seinem Mund verirrt. Und das obwohl wir vom gleichen Löffel gegessen und auch mal seinen Schnuller im Mund hatten. ;) Zahnpflege scheint über diesen Vorsichtsmaßnahmen zu stehen.

Außerdem nehme ich gerne Tipps und Tricks entgegen, wie andere Eltern ihre Kinder zum freiwilligen Zähneputzen bewegen.

Wir hatten eigentlich noch nie wirkliche Probleme bei der Zahnpflege. Natürlich hatte Junior auch schon Phasen, in denen er das Zähne putzen doof fand und sich quer gestellt hat, aber im Großen und Ganzen lief es immer gut. Als er noch kleiner war mussten wir manches Mal doch leider (leichte) Gewalt anwenden und seinen Mund aufhalten und das Weinen ertragen. Danach wurde er aber natürlich erst Mal in den Arm genommen und beruhigt. Gott sei Dank waren diese Situationen wirklich die Ausnahme.
Als er dann älter und verständiger war konnten wir ihm erklären, warum Zahnpflege so wichtig war. Er fragte irgendwann mal, warum der Käse Löcher hat und wir sagten ihm, dass dort Bakterien leben, die die Löcher rein fressen (ja, ich weiß, dass das nicht ganz korrekt ist, aber er war damals erst drei). Als er dann seine Zähne nicht putzen wollte, erinnerten wir ihn nur noch an den Käse. Hat auf jeden Fall funktioniert und seitdem gab es auch keine größeren Diskussionen mehr, bzw. müssen wir dann tatsächlich nur kurz den Käse erwähnen. :D

 

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EKBP August 2012

Auf den allerletzten Drücker noch schnellstens ein Artikel für die letzte Eltern-Kind-Blogparade.

Mädchen oder Junge? Oder einfach nur gesund?
Wie war es bei euch? Hattet ihr einen Wunsch? Ein Gefühl, was das Geschlecht anbelangt? Und lagt ihr richtig? Wie fühltet ihr euch als der Arzt euch sagte, welches Geschlecht euer Kind hat? Oder habt ihr gar bei der Geburt eine Überraschung der ganz anderen Art erlebt?

Einen wirklichen Wunsch hatte ich nicht, mal hätte ich gerne ein Mädchen gehabt, mal gerne einen Jungen. Mädchen fand ich irgendwie universaler, da sie ja auch mit Jungen-Spielsachen spielen und Jungenkleidung tragen könnten, dafür dachte ich aber auch, dass mir bei einem Jungen der Rosa-Wahn erspart bleiben würde.

Es stand relativ früh fest, schon vor der 20. Woche, dass Junior männlich ist und ich war schon froh darüber. Ich müsste keine rosa Kleider ertragen, keine Schleifchen in Haare binden, keine langen Haare entknoten und keine Zickereien ertragen.  Ich könnte meinem Sohn meine Playmobil-Sachen vererben, meine ferngesteuerten Autos, überhaupt meine Matchboxautos, müsste nicht ständig mit einem Tuch auf dem Spielplatz sitzen um Hände zu säubern sondern könnte die Ruhe genießen, während Junior im Sandkasten sitzt.

Sollten wir jemals noch ein Kind bekommen ist mir auch dann das Geschlecht egal. Natürlich sind Pärchen süß und nett, ein Mädchen wäre toll, aber ein Junge wäre eindeutig praktischer, weil wir dann fast nichts neu kaufen müssten. Mir ist es einfach nur wichtig, dass ein zweites Kind kerngesund ist, genauso wie unser erstes.

 

Aber nun das Wichtigste am ganzen Artikel: der Sponsor. Sparlingo spendet für jeden geschriebenen Artikel 2 € an das Kinderhospiz Löwenherz. Dafür nehme ich mir doch gerne die nicht vorhandene Zeit um einen Beitrag zu schreiben.

 

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Mein persönliches Duell

Gerade spielen sie – die Niederländer gegen die Deutschen. Und ich habe keine Ahnung zu wem ich halten soll. :D Ich habe ja beide Nationalitäten und bei solchen Spielen immer die Qual der Wahl.

Okay, heute stehe ich zugegebenermaßen zu den Niederländern und wünsche mir zumindest ein Untentschieden. In diesem Sinne „Hup, Holland, Hup“ – ich geh mal Fußball gucken. :D

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Eltern-Kind-Blogparade – das Finale

Es ist so weit, die letzte Aufgabe geht Morgen zu Ende. Kurz vor knapp (wie immer) kommt mein Beitrag dazu. Dieses Mal gibt es eigentlich gar keine Vorgaben, nur drei Stichworte zu denen man sich etwas einfallen lassen soll.

Rätsel – Regeln – Rituale

Das Rätsel wollen wir mal auslassen, denn außer, dass mein Sohn mir manchmal echt ein Rätsel ist, fällt mir gerade nichts ein. Oder? Halt, doch, ein kleines Erlebnis von letzter Woche gab es da noch.
Wir hatten letzte Woche das Elterngespräch mit der Psychologin, die bei unserem Junior die Tests gemacht hat. Sie fing damit an uns Fragen zu stellen zu unserem Leben, der Schwangerschaft, der Geburt, der ersten Zeit nach der Geburt, wie Junior sich entwickelt hat, wann er welche Meilensteine erreicht hat. Und als ich ihr erzählte, wann er Buchstaben erkennen konnte, wann er das Alphabeth auswendig und nicht nur Automarken sondern auch Modelle kannte, wann er anfing zu lesen, wann er bis 100 und darüber hinaus zählen konnte, schaute sie mich schon verwundert an. Und fragte dann, ob ich denn nie daran gedacht hätte, ob mein Kind möglicherweise hochbegabt sein könne. Nein, habe ich nie und fange erst jetzt damit an. Ich bin immer davon ausgegangen, dass alle Kinder das könnten, wenn man es ihnen erklärt oder zeigt.

Was das nun mit einem Rätsel zu tun hat? Nunja, ehrlich gesagt ist es mir, seit diesem Gespräch ein Rätsel, wie mir das alles so selbstverständlich vorkommen konnte. Es ist eindeutig nicht normal, wenn ein Zweijähriger nur deshalb durch die Untersuchung beim Kinderarzt kommt, weil man 26 Buchtsaben, die er lesen kann zu seinem Wortschatz zählt. Und es ist nicht normal, dass ein dreijähriger, nachdem man ihm kurz das Zahlensystem erklärt, innerhalb weniger Minuten lernt bis 100 zu zählen. Es ist nicht normal, dass ein 2,5-jähriger das ABC auswendig kennt, weil er das Lied immer mal wieder hört und einem direkt sagt, welcher Buchstabe auf einen beliebigen genannten folgt. Es ist nicht normal, dass ein dreijähriger schon weit mehr als die drei Grundfarben (er)kennt, es ist auch nicht normal, dass ein 2,5jähriger nicht nur einen Opel von einem VW unterscheiden kann, sondern auf der Autobahn die vorbeirasenden Autos mit Modell benennt. Es ist nicht normal, dass ein vierjähriger plötzlich versteht wie man Buchstaben zusammen setzt und es ist auch nicht normal, dass er kurz bevor er fünf wird sein erstes (kurzes) Buch liest. Wie konnte ich das alles als normal ansehen??
(Sorry, dass ich schon wieder auf dieses Thema komme, aber es beschäftigt mich unheimlich stark, weil gerade diesen Herbst für uns die Schulwahl ansteht und ich große Sorgen habe, die falsche Wahl zu treffen. Auch das ist ein Rätsel für mich…)

Nun aber direkt mal zum nächsten R-Wort. Die Regeln.
Jetzt wollte ich gerade schreiben, dass es bei uns ein paar Regeln gibt, aber ich möchte das gar nicht so nennen. Es sind eher Selbstverständlichkeiten (nicht lügen, nicht mit Essen spielen, draußen stehen bleiben, wenn wir es sagen, höflich zu anderen Menschen sein, Bitte und Danke sagen, …), die wir vorleben anstatt sie in Form von Regeln durchzusetzen. Wir sind recht strenge Eltern (finde ich) und unser Sohn weiß (meistens), dass es Konsequenzen gibt, wenn er gegen die „Regeln“ verstößt. Läuft er an einer Straße einfach weiter, wenn wir sagen, dass er stehen bleiben soll, kommt er beispielsweise an die Hand. Leider fällt uns oft nichts besseres ein, als ihm das Fernsehen zu „verbieten“, wenn er irgendwas zum wiederholten Male macht, was er nicht machen sollte. Das ist auch eine recht bescheuerte Strafe, da wir sowieso nur sehr wenig fern sehen.

Okay, das letzte R, wie Rituale. Davon haben wir schon immer welche und es kommen manchmal welche dazu während andere wieder verschwinden. Als Junior ein Baby war gehörte zum abendlichen Ritual neben dem Stillen eindeutig ein kleines Repertoire von Schlafliedern, die er irgendwann in einer ganz bestimmten Reihenfolge eingefordert hat. Als er etwa zwei war und nicht mehr gestillt wurde, gehörte zum Ritual das Vorlesen einer Geschichte. Das hat auch sehr lange angehalten und die einzige Änderung war mit etwa dreieinhalb, dass das Singen weg fiel, weil er dann abends alleine einschlafen konnte. Vor ein paar Wochen dann verschwand auch die abendliche Geschichte und wurde durch abendliches Spielen ersetzt.
Aber eins bleibt jeden Abend gleich. Jeden Abend steht Junior auf dem Sofa und sagt „Paaaapaaaaa, ich kann gaaaaaar nicht mehr gehen…“ und Papa trägt ihn auf dem Rücken ins Bett. Dort startet er eine CD und macht ein kleines Licht an. Junior bekommt eine kleine Flasche mit Wasser, die er jeden Abend auf die andere Seite vom Bett stellt. Und wehe er vergisst das, dann sucht er nachts verzweifelt nach seinem Trinken. :D

Aber auch so haben wir tagsüber einige Rituale, zum Beispiel wenn wir Lotti Karotti spielen. Dann sagen Papa und Junior immer zum anderen „Du hast gegen mich keine Chance“ und lachen sich schlapp. Beim Waschen kitzelt Papa Junior immer an der gleichen Stelle. Und morgens, nach dem Aufstehen, setzt Junior sich erst Mal an seinen Schreibtisch, hört eine CD und frühstückt eine kleingeschnittene Banane mit einer Gabel. (Jaja, so verrückt sind wir dann doch, dass wir sowas mitmachen *g*)

Ich habe als Kind selber die Rituale geliebt (mein Papa hat mich auch jeden Abend ins Bett getragen und das sogar unverschämt lange und ich habe auch jeden Abend ein Hörspiel gehört) und gebe das sehr, sehr gerne an meinen Sohn weiter. Es gibt einem das Gefühl von Geborgenheit und Verbundenheit, weil es die Rituale eben nur zu Hause gibt. Und das ist so viel wert für eine kleine Kinderseele.

Wer diese Woche die unzähligen Sponsoren sehen möchte, begebe sich auf Kerstins Seite und scrolle ein wenig nach unten. Dort sind alle ausführlich aufgelistet. :)

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EKBP – Aufgabe 12

Aufgabe 12 steht an, dieses Mal pünktlich. :) Thema ist heute ein „Familien-ABC

Das Familien ABC
Beispiel:
A wie Anfängerbaby: unser Kind war schon als Baby ein ruhiger Zeitgenosse. Nur selten hat unser Mädchen geweint, Mathilda war ein sehr zufriedenes Kind. B wie Brustsympathisant: Leo war ein Kind, das am liebsten 18 Stunden am Tag gestillt werden wollte. So kam es dass wir… usw. Ich denke, ihr versteht die Aufgabe. Ich stelle mir vor, dass ihr mind. 26 Sätze schreibt (A-Z) und gerne zu jedem Buchstaben auch konkreter werdet (A wie Anfängerbaby, B wie Brustsympathisant etc. gelten nicht, ihr antwortet bitte in ganzen Sätzen). Besonders Rätselfreudige dürfen ihr Glück in Alliterationen versuchen: “Max machte montags meist Mittagsschlaf mit Mütze – Mensch, Mama musste Max manchmal mit multiplen Mixergeräuschen muntermachen”. Bedingung ist natürlich, dass jeder euer Einfälle mit euch als Eltern oder euren Kindern zu tun hat.

Anfängerbaby? Nö, nicht unserer. Die erste Zeit mit unserem Sohn war anstrengend (ha, nochmal ein A), bis er laufen konnte, durfte man ihn nie alleine lassen.

B
lond – obwohl Papa schwarze Haare und braune Augen hat ist Junior, genau wie ich, blond und blauäugig.

C
haos – so nennt man den Herrscher bei uns zu Hause, seit Junior hier eingezogen ist. Aber mit drei Personen und zwei Katzen auf 60m² hat man kaum eine andere Wahl.

Durchschlafen – das hat unser Sohn mit etwa 14 Monaten halbwegs geschafft.

E
rstgeborener. Junior ist unser erstes und bislang einziges Kind.

Fordern und fördern – momentan ein wichtiges Thema bei uns.

Geschenke – die wird es hier bald geben, denn in einer guten Woche wird mein Baby schon fünf Jahre alt.

Heimat – ist dort, wo die Familie zu Hause ist. :) Also genau hier.

Inspirationgenau das ist mein Sohn für mich. Wenn ich sonst an meiner Kreativität zweifele, die ich früher hatte, erweckt er sie mit seinen Wünschen wieder zum Leben. Der Geburtstag wird themenbezogen und ich habe unzählige Ideen für Deko und Spiele, Kuchen und Getränke.

JungeJunior ist ganz eindeutig einer. Lieblingsspielzeug: Autos – Lieblingstiere: Dinos. :D

Katzen – davon haben wir zwei, aber die Theorie, dass Kinder, die mit Katzen aufwachsen vorsichtiger mit Tieren umgehen stimmt nicht. Zumindest nicht hier. :D

Liebe – die größte, die bedingungsloseste Liebe, ist die zum eigenen Kind. Wirklich. :)

Mama – nicht sehr einfallsreich, aber ich bin halt Mama und extrem stolz darauf.

Nordsee – dort verbringen wir eigentlich jedes Jahr unseren Sommerurlaub. Dieses Jahr wird es wohl leider ausfallen…

Opa und Oma  – Opa gibt es leider nicht mehr, aber als es ihn noch gab, waren er und Junior absolut unzertrennlich. Manchmal hatte ich das Gefühl, dass mein Papa meinen Sohn noch mehr liebt als mich. Aber er hat ihn wohl nur deswegen so sehr geliebt, weil er mich so geliebt hat. Und Oma ist heute noch Juniors Heiligtum. :)

Papa – ich bin so froh, dass wir ihn haben. Was wäre nur ein Junior ohne Papa? (Und eine Mama ohne Papa??)

Quark – mag mein Sohn nicht, dafür aber Joghurt.

Rad fahren – ist Juniors liebste Beschäftigung draußen. Und sobald es endlich wieder wärmer wird, werden wir auch wieder ausgedehnte Fahrradtouren unternehmen.

Schule – nächstes Jahr ist es auch hier soweit und im Herbst sind die Anmeldungen. Und bis dahin müssen wir überlegen, auf welche Schule Junior gehen soll und welche überhaupt für ihn geeignet ist.

T
yrannosaurus Rex – ist Juniors Lieblingsdinosaurier. Neben dem Allosaurus, dem Giganotosaurus, dem Velociraptor, dem …. uff…

Unglaublich – das finde ich es bis heute, wenn ich meinen Sohn ansehe. Ein kleiner perfekter Mensch, der in meinem Bauch heran wuchs und jetzt immer größer und immer perfekter wird.

Verwöhnt – wird unser Sohn vermutlich eher nicht. Wir sind doch recht strenge Eltern, zumindest im Vergleich zu vielen anderen.

Wasser – Schwimmen, Baden, Plantschen – der kleine Prinz ist eine totale Wasserratte und damit ganz die Mama. *g*

X – gemein, mir fällt zum X nichts ein. (Niemand hier spielt Xylophon.)

Y – und auch zum Y will mir kein Wort in den Sinn kommen, welches mit uns zu tun hat. (Wir haben keine Yacht, noch nie einen Yeti gesehen und auch ein Yak kennen wir nur aus Büchern.)

Zoo – dort möchte mein Sohn unbedingt mal wieder hin. Und wenn das Wetter Ostern nicht allzu schlecht wird, wird ihm dieser Wunsch erfüllt. :)

 

Last but not least wollen die Sponsoren noch ihre Erwähnung finden:

Couponsearch – hier werden Seiten mit Rabattcoupons und -codes auflgelistet
Vorteilscout – auch hier gibt es Gutscheine in Form von Codes oder Links
Babystrauss – dort gibt es „Blumensträuße“ aus Bio-Babykleidung.
tagesgeldzinsen.co – ein Vergleichsportal für Tagesgeldkonten

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