Rezension: Der Silo

Das Buch: „Drei Jahre nach dem mysteriösen Tod seiner Frau Allison setzt Sheriff Holston seiner Aufgabe ein Ende und entschließt sich, die strengste Regel zu brechen: Er will das Silo verlassen. Doch die Erdoberfläche ist hoch toxisch, ihr Betreten bedeutet den sicheren Tod. Holston nimmt das in Kauf, um endlich mit eigenen Augen zu sehen, was sich hinter der großen Luke befindet, die sie alle gefangen hält. Seine Entdeckung ist ebenso ungeheuerlich wie die Folgen, die sein Handeln nicht zuletzt für seine Nachfolgerin Juliette hat … Hugh Howeys verstörende Zukunftsvision ist rasanter Thriller und faszinierender Gesellschaftsroman in einem. »Silo« handelt von Lüge und Manipulation, Loyalität, Menschlichkeit und der großen Tragik unhinterfragter Regeln.“ (Quelle: www.piper.de)

Der Autor: „Hugh Howey, Jahrgang 1975, verdiente sein Geld als Skipper, Bootsbauer, Dachdecker und Buchhändler, bevor er als Romanautor erfolgreich wurde. Mit seinem großen Endzeitthriller »Silo«, der als Erzählung angelegt war und so überwältigend viele Leser fand, dass schließlich ein Roman daraus wurde, gelang ihm der internationale Durchbruch. Hugh Howey lebt mit seiner Frau in Jupiter, Florida.“ (Quelle: www.piper.de)
Meine Rezension:

Bei dem Buch, welches mir freundlicherweise über Bloggdeinbuch.de zur Verfügung gestellt wurde, handelt es sich um den zweiten Teil einer Geschichte, die ähnlich wie vor einige Jahren The Green Mile, zuerst unterteilt in kleine Einzelbände, später dann als komplettes Buch erschien.

Der Autor Hugh Howey erzählt das Szenario der Menschheit in der Zukunft, die in einem Silo lebt, der viele Stockwerke tief in die Erde reicht. Ein Leben auf der Erde, so wie wir es kennen, ist nicht mehr möglich, zu groß ist die Umweltverschmutzung, zu gefährlich die Atmosphäre. Die Entwicklung draußen beobachtet man jedoch durch ein Fenster mit einer gewissen Neugierde, aber auch Gleichgültigkeit. In regelmäßigen Abständen muss das Fester gereinigt werden und so wird immer wieder ein Freiwilliger (oder auch weniger Freiwilliger) gesucht, der in einem vermeintlichen Schutzanzug nach draußen geht. Die meisten Menschen sind mit ihrem Leben im Silo zufrieden, sie arbeiten, sie haben Familie, es ist ihr Zuhause. Einige wenige jedoch wollen wieder die Freiheit, die es vor Generationen gab und die man nur noch aus Erzählungen kennt. Einer von ihnen ist Sheriff Holston, dessen Frau Allison vor drei Jahren ums Leben kam, als sie unbedingt das Fenster reinigen wollte. Um jeden Preis will er hinaus und sehen, ob die Erde wirklich so ein lebensfeindlicher Ort ist.

Ich fand den zweiten Teil der Geschichte recht spannend und habe das Buch recht schnell fertig gelesen. Die Protagonisten sind sehr gut beschrieben, den Silo, in dem die Menschen leben, kann man sich bildlich vorstellen. Jede Etage, jeder Raum der in der Geschichte eine Rolle spielt, wird zwar nicht bis ins kleinste Detail, aber dennoch so beschrieben, dass die eigene Phantasie daraus ein komplexes Bild erstellen kann. Mit der Zeit fängt man an, ebenfalls in diesem Silo zu leben, mit den Figuren zu fühlen und spürt diese Enge und Eingesperrtheit. Man versteht, warum der Hauptdarsteller unbedingt hinaus möchte.

Die Geschichte, die im zweiten Band abgedruckt wurde, war mehr oder weniger in sich abgeschlossen. Es gab ein eindeutiges Ende und mir fehlte ein wenig das Offene, Ungewisse, das mich dazu gebracht hätte, unbedingt wissen zu wollen, wie es weiter geht. Der Hauptdarsteller hat seine Rolle zu Ende gespielt und es erscheint völlig klar, dass er nicht wieder auftauchen wird. Es gibt überhaupt keinen Grund zu glauben, dass man ihm später wieder begegnet, was ein Grund für eine Wendung der Geschichte wäre. So wirkt es, als sei das endgültige Finale schon jetzt vorhersehbar. Überraschungen scheinen überhaupt keine mehr zu kommen.

Mittlerweile ist die Geschichte in einem kompletten Band erschienen und ich denke darüber nach, ob ich es mir doch noch kaufen soll. Eine klare Kaufempfehlung kann ich allerdings nur denen abgeben, die auf Science-Fiction-Thriller stehen und gerne trockene, geradlinigie Geschichten lesen. Scheinbar ist das nicht ganz mein Genre und mir gefiel die Geschichte deswegen weniger gut. Ich fand den zweiten Teil der Geschichte recht spannend und habe das Buch recht schnell fertig gelesen. Die Protagonisten sind sehr gut beschrieben, den Silo, in dem die Menschen leben, kann man sich bildlich vorstellen. Jede Etage, jeder Raum der in der Geschichte eine Rolle spielt, wird zwar nicht bis ins kleinste Detail, aber dennoch so beschrieben, dass die eigene Phantasie daraus ein komplexes Bild erstellen kann. Mit der Zeit fängt man an, ebenfalls in diesem Silo zu leben, mit den Figuren zu fühlen und spürt diese Enge und Eingesperrtheit. Man versteht, warum der Hauptdarsteller unbedingt hinaus möchte.

Die Geschichte, die im zweiten Band abgedruckt wurde, war mehr oder weniger in sich abgeschlossen. Es gab ein eindeutiges Ende und mir fehlte ein wenig das Offene, Ungewisse, das mich dazu gebracht hätte, unbedingt wissen zu wollen, wie es weiter geht. Der Hauptdarsteller hat seine Rolle zu Ende gespielt und es erscheint völlig klar, dass er nicht wieder auftauchen wird. Es gibt überhaupt keinen Grund zu glauben, dass man ihm später wieder begegnet, was ein Grund für eine Wendung der Geschichte wäre. So wirkt es, als sei das endgültige Finale schon jetzt vorhersehbar.

Mittlerweile ist die Geschichte in einem kompletten Band erschienen und ich denke darüber nach, ob ich es mir doch noch kaufen soll. Eine klare Kaufempfehlung kann ich allerdings nur denen abgeben, die auf Science-Fiction-Thriller stehen. Scheinbar ist das nicht ganz mein Genre und mir gefiel die Geschichte deswegen weniger gut.

Erschienen ist Silo im Piper Verlag und es ist dort mittlerweile als gesamter Band mit Hardcover für 19,99€ und als E-Book für 15,99€ erhältlich.

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