Wie eine Sucht

So kommt es mir momentan vor, wenn ich an einem Buchladen vorbei komme oder auf Amazon stöbere. Es gibt so unglaublich viele interessant wirkende Bücher und meine Amazon-Wunschliste wächst und wächst. Ich kann es kaum abwarten, bis mein Bücherstapel soweit geschrumpft ist, dass ich mir wieder neue Bücher kaufen kann, obwohl ich gerade erst das zweite meiner beiden letzten Errungenschaften angefangen habe zu lesen.

Aber ich merke jetzt, nachdem wir unser Schlafzimmer aufumgeräumt haben und mein Schreibtisch wieder sichtnutzbar ist, wir nicht mehr beide jeden Tag im Wohnzimmer aufeinander hängen und ich mich auch tagsüber einfach mal aufs Bett lümmeln und ein Buch lesen kann, dass es mir wieder richtig viel Spaß macht, dass ich es regelrecht genieße und wirklich viel, viel weniger Zeit im Internet oder überhaupt am Computer verbringe. Ich gehe extra früh ins Bett, wenn der Fernseher nichts gutes hergibt um im Buch weiter zu kommen, bleibe aber ewig wach, weil ich wissen will, wie die Geschichte ausgeht. Aber es tut gut, dass ich überhaupt wieder Spaß daran haben kann, dass ich es wirklich wieder als Hobby bezeichnen kann, dass meine Freizeitbeschäftigung nicht mehr nur aus Internet besteht sondern aus Rad fahren, Klavier spielen und Lesen.

Fazit: Die Therapie wirkt und es geht mir so gut wie noch nie. :D

Und falls jemand mitliest, der mir so nahe steht, dass er mir ein Buch schenken möchte *fg* ist hier meine Wunschliste von Amazon: Bücher-Wunschliste

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2 Responses to Wie eine Sucht

  1. Masca says:

    Ich lese weiterhin still hier mit, komme leider nur selten zum kommentieren (bzw. zu den Buchbeschreibungen kann ich nichts sagen), aber heute wollte ich dir noch hier da lassen, dass es sich in deinen letzten Einträgen schon so „gezeigt“ hat, dass dir die Therapie gut tut. Mensch, ich freu mich soooooooo für Dich! Viele liebe Grüße und einen Drücker!

    • archedenoe says:

      Danke. :) Ja, es ist echt unglaublich, nach wie vor. Manchmal habe ich das Gefühl, dass das gar nicht „ich“ bin. Oder als wäre ich es die letzten Jahre nicht gewesen. Es ist komisch, aber positiv komisch. Mein Kopf ist wieder so frei, meine Gedanken kreisen kaum noch um irgendwelche Sorgen oder Ängste, ich habe Platz um mich auf Gefühle zu konzentrieren und um wieder Nähe zuzulassen.
      Aber ich glaube, dafür werde ich bei Gelegenheit mal einen eigenen Beitrag verfassen.